AVM 5530 Fiber durch neues UCG Fiber ersetzen mit GPON

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  • Hallo zusammen,

    mal wieder ein Neuling. ;) Also, ich habe derzeit eine Fritte 5530 Fiber mit GPON direkt am Glasfaseranschluss von DBN. Dahinter hängen dann Unifi Switche und einer von MikroTik.

    Jetzt möchte ich gern die Fritz!Box durch das neue UCG Fiber ersetzen und nach Möglichkeit wieder mittels eines kompatiblen GPON Moduls direkt an den Glasfaseranschluss bringen.

    Die Frage lautet: Gibt es hier schon Erfahrungen, welche GPON SFP Module mit dem neuen UCG Fiber kompatibel sind?

    Viele Grüße

    Ralf

  • Vielen Dank Networker! Das klingt ja für mich nicht so ermutigend. Das Eintragen von Werten in das GPON Modul würde mich wohl etwas überfordern. Ausserdem wüsste ich gar nicht, woher ich diese Informationen nehmen sollte.

    Alternativ blieben dann wohl 2 Lösungen:

    1. die Fritte in den Bridge-Modus versetzen (sofern das bei der 5530 Fiber noch geht)

    2. das ONT wieder montieren und dann den RJ45 WAN Port von dem UCG Fiber benutzen

    Irgendwie frustrierend...

  • Der Knackpunkt hier ist hauptsächlich, dass die Provider an dieser Stelle wohl alle unterschiedliche Süppchen kochen, es gibt daher nicht die eine Anleitung, an der man sich orientieren kann. Und ja, wenn man nicht den "Standard-Weg" des Providers mitgehen will, wird es technisch anspruchsvoller, als nur Kabel in die passenden Buchsen zu stecken, das ist richtig.

    Die Fritzbox kannst Du auch als Router vor Unifi betreiben, sollte sie keinen Bridge-Modus unterstützen.

    Aber was spricht denn für Dich gegen die Nutzung des ONTs?

  • Ja, mit der Glasfaser direkt in den Router zu gehen, erscheint auf den ersten Blick logisch und effizient zu sein.

    Vermutlich ist es aber ein Trugschluss, denn auch ein SFP-Modul braucht Strom. Luleyy sagt "weniger als 5 W", was ich mal mit "4,5+ Watt" übersetzen würde.

    Die Telekom gibt für ihr "Glasfasermodem 2" eine Leistungsaufnahme von 2,2 Watt an. Das relativ verbreitete "Fibertwist" von Genexis wird mit 3,2 Watt angegeben...

    Es kann also durchaus darauf hinaus laufen, dass man am Ende sogar einen höheren Strombedarf hat.

    In jedem Fall ist dies aber sicherlich ein zumindest vernachlässigbarer Aspekt.

  • Ich habe temporär mal provisorisch das UCG Fiber über ein ONT ans Netz gehängt. Das funktioniert soweit. Ich habe erst einmal wieder die Konfiguration mit der Fritz!Box angeklemmt, da ich für den vernünftigen Umbau etwas Zeit einplanen muss. Über die Fritte läuft ja auch die Telefonie. Da habe ich schon verschiendene Dinge (ist wohl stark providerabhängig) gelesen und auf Youtube gesehen. DBN stellt sowohl das Internet als auch die VoIP Telefonie mittels VLANs zur Verfügung. Für die Telefonie habe ich pro Telefonnummer entsprechende SIP Benutzerkennungen und Passwörter. Mal sehen, ob ich einfach die Fritte dafür weiterverwenden kann und lediglich dort den Internetzugang als "schon vorhanden" über den LAN1 Port einzurichten brauche.

  • *** update ***

    Falls es für jemanden interessant ist - bei mir läuft nun das neue Unifi UCG Fiber mittels Zyxel GPON PMG3000-D20B (d.h. ohne ONT) zusammen mit DBN als Glasfaseranbieter. Die Fritte 5530 Fiber hängt nun hinter dem UCG und ist zum Telefon- und WiFi-Gerät degradiert worden. In Summe läuft mein kabelgebundenes Netzwerk zuhause nun über Unifi komplett auf 10GBit Technik und das WLAN wird über AVM Fritzboxen bzw. Repeater aufgespannt.

    Allerdings ging das alles nicht ohne die Hilfe des Kundensupports von DBN, da die auf ihrer Seite auch etwas für meinen Anschluss umkonfigurieren mussten. Vielen Dank an DBN!

  • Hi,

    das klingt ja sehr interessant!! Ich bin aktuell auch dran unseren neuen Glasfaseranschluss (gelegt von der Telekom) mit unserem 1&1 Anschluss zu verbinden. Ich habe den Glasfaserübergabepunkt an der Wand und möchte gerne von dort direkt in die UCG Fiber mittels SPF+ Modul.

    Leider bietet 1&1 nur Support für Fritzboxen und nichts anderes. Hat irgendjemand mit dieser Konstellation bereits Erfahrung gesammelt? Ich stehe hier ziemlich auf dem Schlauch und wüsste nicht, wie man das konfigurieren muss und welches Modul es sein müsste..

  • *** update ***

    Falls es für jemanden interessant ist - bei mir läuft nun das neue Unifi UCG Fiber mittels Zyxel GPON PMG3000-D20B (d.h. ohne ONT) zusammen mit DBN als Glasfaseranbieter. Die Fritte 5530 Fiber hängt nun hinter dem UCG und ist zum Telefon- und WiFi-Gerät degradiert worden. In Summe läuft mein kabelgebundenes Netzwerk zuhause nun über Unifi komplett auf 10GBit Technik und das WLAN wird über AVM Fritzboxen bzw. Repeater aufgespannt.

    Allerdings ging das alles nicht ohne die Hilfe des Kundensupports von DBN, da die auf ihrer Seite auch etwas für meinen Anschluss umkonfigurieren mussten. Vielen Dank an DBN!

    Leider kann das UCG Fiber aber nur 10G oder 1G am SFP+ Slot. Dadurch bekommt man bei einer 1Gbit Leitung nicht die volle Geschwindigkeit sondern nur max ~940mbit (bei Telekom sonst auch wohl um die 1.1Gbit). Das Zyxel könnte theoretisch auf 2.5G gestellt werden, jedoch kann das UCG Fiber dies nicht...

  • *update

    Mir wurde empfohlen, im ersten Glasfaseranschluss direkt zur Telekom zu gehen, da sonst größere Probleme bekannt sind. Ich habe das Sonderkündigungsrecht genutzt und den Anschluss nun wie gewollt mit der UCG Fiber direkt angeschlossen (mit Zyxel Telekom SPF Modul). Man findet im Telekom Forum die notwendigen Einstellungen (PPPoE, VLAN7, richtiger Port..). Das Modul über die Telekom-Hotline registrieren und dann lief die Sache auch schon. :-)

  • Leider kann das UCG Fiber aber nur 10G oder 1G am SFP+ Slot. Dadurch bekommt man bei einer 1Gbit Leitung nicht die volle Geschwindigkeit sondern nur max ~940mbit (bei Telekom sonst auch wohl um die 1.1Gbit). Das Zyxel könnte theoretisch auf 2.5G gestellt werden, jedoch kann das UCG Fiber dies nicht...

    Das Ganze ist eher philosophischer Natur.
    Bei wie vielen Gegenstellen im Internet glaubst du auch nur annähern an die 1 GB/s zu kommen.
    Selbst wenn man per P2P-Netzwerke viele Downloads von z.B. Debian etc. gleichzeitig anschiebt, wird dies nichts. Auch Downloads von Gamingserver werden serverseitig im Durchsatz klein gehalten.
    Dazu benötigt man schon schnelle/teure Server in Rechenzentren, die auch 1 GB/s ausgeben können.

  • Das ist aber erschütternd. Ein UCG Fiber als Start zum 10 GB/s Netz und hinten daran AVM - WLAN. ;(;(;(

    lol, das ist ja auch immer eine Kostenfrage und die AVM Hardware war einfach schon vorhanden. Mir war das kabelgebundene Netzwerk zunächst auch wichtiger, da ich viel von zuhause aus arbeite und dann eine stabile Infrastruktur für PCs und Server die höhere Priorität hat. Also, ein Schritt nach dem anderen und das WiFi kommt sicher auch noch mal dran...

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