Telefonanlage Agfeo Hypervoice hinter einer UDM-Pro

  • Servus,

    ich hatte bisher mein Festnetz VOIP über die Telekom an einer Fritzbox 7390 und an der UDM-Pro hängt direkt das Internet über Glasfaser von Leonet. Beim Leonet-Vertrag ist aber auch das ganze Festnetz gratis dabei

    Das Dsl von der Fritzbox kommt standardmäßig aus eine Telekomdose und war in der UDM-Pro nur als Fallback konfiguriert.

    Da ich damit eigentlich immer doppelt gezahlt habe, will ich die Telekom kündigen und meine Telefonnummern zu Leonet umziehen. Das wäre auch alles kein Problem.

    Bisher hängt meine Telefonanlage Agfeo-Hypervoice hinter der Fritzbox und alles funktioniert gut.

    Wenn ich jetzt zu Leonet wechsle, dann kann die UDM-Pro kein SIP und ich müsste die Fritzbox an die UDM-Pro hängen damit meine Telefonanlage wieder geht.

    Geht das überhaupt oder muss ich die Fritzbox an den ONT vom Glasfaser hängen und dann die UDM-Pro an die Fritzbox?

    Oder funktioniert das vielleicht mit Unifi-Talk?

    Wäre schön wenn mir jemand helfen könnte.

    Danke

    Franz

    Edited once, last by fzsz (May 5, 2025 at 9:13 PM).

  • Heißt das, ich muss einfach nur die Fritzbox (wahrscheinlich LAN 1) an irgendeinen LAN Port in meinem Netzwerk hängen und sie als beim Internetzugang als Client konfigurieren und die SIP-Einstellung auf Leonet ändern ?

    Das ist alles? Bist Du sicher?

  • Agfeo Hypervoice ist doch eine IP Telefonielösung ... wofür ist denn die Fritzbox da an der Telefonie beteiligt???

    Kann eigentlich nur auf einem Missverständnis beim TE basieren...


    Wenn ich jetzt zu Leonet wechsle, dann kann die UDM-Pro kein SIP

    Stimmt, aber wozu sollte sie das können? Deine Telefonanlage spricht SIP, richte hier die Rufnummern ein und hänge sie ganz unspektakulär als Client in Dein Unifi-Netz.

    Eine Sache solltest Du vorher aber unbedingt mit Leonet klären: Wird hier für Telefonie ein zusätzliches VLAN-Tag gesetzt (also PPPoE mit VLAN-Tag A und Telefonie mit VLAN-Tag B), wird es mit Unifi aktuell nicht funktionieren. In diesem Fall bräuchtest Du die Fritzbox als "Einwahl-Router" vor Unifi.

  • Weil die Telekom vor Jahren meinen Anschluss von ISDN auf IP umgestellt hat.
    Damit war meine alte Agfeo ISDN-TK erledigt und da die Fritzbox eh schon direkt neben der Dose hin hab ich damals einfach die ganze Telefonie für 2 Leitungen und 7 Nummern über die Fritzbox konfiguriert.
    Vor 1,5 Jahren habe ich nun beim Büroneubau die ganze Telefonie auf IP-umgestellt und jetzt läuft alles über die Hypervoice VM. Da war es am einfachsten bei den SIP-Anschlüssen in der Hypervoice die Fritzbox als VOIP - Gateway einzutragen. Lief auch ohne Aufwand sofort einwandfrei. Die Hypervoice bekommt ihren Zugang über die Fritzbox und die stellt die IP-Telefonverbindung zur Telekom her.

    Ich könnte jetzt die Fritzbox auf Client-Modus und die Telefonie auf die Leonet VoIP umstellen und dazu noch in der Hypervoice die 7 Telefonnummern in den SIP-Konten ebenfalls auf Leonet ändern.

    Dann würde ich sehen, ob es funktioniert. Wenn nicht ist die Arbeit umsonst und ich muss alles wieder zurück ändern. Während dieser Zeit kann hier keiner telefonieren oder angerufen werden. Abgesehen vom Zeitaufwand.

    Bevor ich diesen Versuch mache, würde ich halt gerne wissen, ob das überhaupt funktionieren kann oder ob ich das ganz anders angehen muss.

  • Öhmm wenn ich das richtig verstehe, möchtest Du die Telekom Rufnummern behalten und zu Leonet portieren lassen?!? Gut, wenn das aus irgendeinem Grund nicht läuft, dann ist nix mit in der TK Anlage oder Fritzbox mal eben was zurückstellen, dann kann es Wochen dauern bis die Rufnummern mit einem Neuvertrag bei der Telekom zurück portiert werden können, wenn dann dein "Altprovider" dem überhaupt zustimmt.

    Rufnummernportierungen sind immer spannend. Hast Du von Leonet aktuell keine Rufnummern? Falls ja, würde ich das dann vorab mal mit diesen Testen.

    So wie ich das sehe, ist die Fritzbox unnütz im Zusammenhang mit VoIP ... Die SIP Konten können direkt in die Agfeo eingetragen werden, so ist es vom Hersteller gedacht und am sinnvollsten. Ein unnützes Gerät mehr in der IP Telefoniekette macht die IP Telefonie nicht besser. Dieses ganze Fritzbox S0 Bus an alte TK-Anlage waren Übergangslösungen und werden in der Regel von einem reinen IP System ersetzt, dass direkt mit den Registraren kommuniziert ohne weitere SIP Client-Server Konstrukte im eigenen Netz dazwischen. So einfach wie es geht, damit fährt man am besten.

  • ........So wie ich das sehe, ist die Fritzbox unnütz im Zusammenhang mit VoIP ... Die SIP Konten können direkt in die Agfeo eingetragen werden, so ist es vom Hersteller gedacht und am sinnvollsten. Ein unnützes Gerät mehr in der IP Telefoniekette macht die IP Telefonie nicht besser........

    Exakt so ist es.

    Einfach SIP-Konto in die Hypervoice eintragen und schon geht es.

    Die Fritzbox brauche ich als VoIP-Gateway nur solange das VoIP per DSL von der Telekom kam und das ganze Netzwerk ansonsten Internet per Glasfaser von Leonet hat.
    SIP von der Telekom über Leonet-Anschluss anmelden geht schlecht.

    Passt, alles erledigt.
    Kann also bedenkenlos meine Nummern zu Leonet portieren und Telekom stilllegen.

    Vielen Dank.

  • Nein, ich hab in der Agfeo einfach ein SIP-Konto mit der bisher unbenutzten Telefonnummer erstellt, die mir Leonet mal zugeteilt hat.
    Das hat einwandfrei funktioniert. Daher kann es kann für VoIP keine eigene VLAN-ID geben.

    Danke für den Hinweis.

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