Auswahl Komponenten für EFH inkl. Kameras

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  • Hallo zusammen,

    Bei mir steht Mitte Oktober der Einzug ins eigene Haus an und beim Netzwerk bin ich mir insbesondere nicht sicher, welchen Weg ich bei den Cloud Gateways gehen soll. Ich freue mich auf Rückmeldung und Tipps.

    Rahmenbedingungen

    • Drei Etagen
    • 35 Duplex-Kabel verlegt (es werden vorerst vielleicht die Hälfte aktiv genutzt).
    • 4 APs (2x InWall 2x z.B. U7 Lite)
    • 4-5 Kameras, z.B. G6
    • 19HE Netzwerkschrank vorhanden
    • Glasfaser über Telekom
    • Gäste-Wlan plus alle sinnvollen zusätzlichen Vlans (TV, Spielkonsolen, Smart Home, Geschäftsrechner, Wallbox, …?)

    Meine Fragen

    1. Glasfaser direkt in UDM oder UCG oder lieber bei Telekom Router bleiben?
    2. Festnetztelefon wie sinnvoll umsetzen?
      1. Wifi / VoiP mit Ubiquiti möglich? Ich habe nur kabelgebundene Ubiquiti Telefone gefunden.
      2. Sofern der Telekom Router bleibt zusätzliches TAE Kabel ins Wohnzimmer legen und außerhalb Ubiquiti bleiben?
      3. Festnetz nutzt eh keiner --> Handy.
    3. Man hört komische Dinge zu Magenta-TV in verschiedenen Vlans mit Ubiquiti. Ziel wäre den TV Stream im Gäste-Lan und Hauptnetz oder potentiellen "TV-Vlan" zur Verfügung zu haben.
      1. Magenta-TV (oder Vodafone, 1und1 TV) weiterhin kompliziert?
      2. Gibt es das Problem auch bei Waipu, Zattoo und Co?
      3. Wäre das Thema auch relevant falls ich eine Sat-Schüssel habe und mir das Signal in Sat-to-IP umwandle und dann verteile?
    4. Falls ich den TV in einem eigenen Vlan habe und ein Handy im "Haupt Vlan", kann ich dann ohne weiteres Chromecast nutzen (also Bilder oder Videos vom Handy zum TV streamen)? Kommt es drauf an ob man einen Layer 2 oder 3 Switch hat (siehe Frage 6)?
    5. Hardware-Auswahl. Kernfrage: UDM-SE, UDM-Pro-Max oder UCG -Fiber als Cloud Gateway
      1. UDM-SE: wenn es bei 4 APs und 4 Kameras bleibt, dann kann ich mit der SE das Thema POE* und NVR komplett abdecken. Ich bräuchte nur noch einen Switch, meinetwegen Standard 48. Nachteil: UDM-SE "alt" mit möglichem früheren end of life als Pro Max. Zudem bräuchte ich bei weiteren POE Port Bedarf weitere Hardware. Mögliches UNVR, falls der Platz auf der Festplatte der UDM-SE für die Kameras nicht reicht.
      2. UDM-Pro-Max: neuer als UDM-SE und potentiell längerer Support. Ich bräuchte dann auf jeden Fall einen POE Switch, den ich größer als aktuell benötigt dimensionieren würde. Durch die 2 NVR bräuchte ich im Vergleich zur UDM-SE auch eher keinen UNVR, falls ich mit den Kameras länger speichern möchte
      3. UCG-Fiber: Neueste Modell, ich bräuchte auf jeden Fall UNVR für Video Aufnahme. Fehlendes Rack Mount wäre mir egal, ich habe genug Platz im Schrank und stelle die auf ein Tray.
    6. Layer 2 vs Layer 3 Switch:
      1. Kann ich mir das Leben als Laie zu kompliziert machen, wenn ich auf Layer 3 Switch gehe? Kann ich einen Layer 3 Switch als Layer 2 konfigurieren? Layer 3 nur, weil ich das Etherlighting der ProMax schick finde. Oder ist ein Layer 3 Switch bei meinen Rahmenbedingungen notwendig (TV Streaming in mehrere Vlans und "Chrome cast" mit Handy von einem ins andere Netz.

    Vielen Dank für eure Hinweise!

    *POE Budget Dream SE 180W, da sollte ich mit allen Varianten hinkommen, auch wenn ich von Lite auf Pro gehen würde.

    G6 Bullet: 10W
    U7 Pro: 21W
    U7 Lite: 13W
    U7 In-Wall: 13W
    U7 Pro Wall: 22

  • Hallo Nummer0 , willkommen im Forum!

    Ich schaue mal, was ich Dir beantworten kann.


    Glasfaser direkt in UDM oder UCG oder lieber bei Telekom Router bleiben?

    Telekomrouter auf keinen Fall, das Telekom-ONT (Glasfasermodem 2) kann man aber gut nehmen. Solltest Du mit der Glasfaser direkt in den Unifi Router, so müstest Du auch mindestens eine UCG-Fiber plus passendes SFP-Modul kaufen.


    Festnetztelefon wie sinnvoll umsetzen?

    Warum, wenn Ihr doch anscheinend eh kein Festnetz mehr nutzt? Ansonsten kannst Du jedes beliebige VoIP-Telefon hinter Unifi betreiben, das ist gar kein Problem. Die Telefone von Ubiquiti sind für den geschäftlichen Einsatz konzipiert, das würde ich Dir für privat nicht empfehlen.


    Man hört komische Dinge zu Magenta-TV in verschiedenen Vlans mit Ubiquiti. Ziel wäre den TV Stream im Gäste-Lan und Hauptnetz oder potentiellen "TV-Vlan" zur Verfügung zu haben.
    Magenta-TV (oder Vodafone, 1und1 TV) weiterhin kompliziert?
    Gibt es das Problem auch bei Waipu, Zattoo und Co?
    Wäre das Thema auch relevant falls ich eine Sat-Schüssel habe und mir das Signal in Sat-to-IP umwandle und dann verteile?

    So weit ich weiß sind die Probleme, die es mit Magenta-TV gab, schon länger nicht mehr vorhanden. Hier habe ich aber keine Praxiserfahrung. Zattoo etc. sind von diesem Problem definitiv nicht betroffen, zur Sat-to-IP-Geschichte kann ich nichts sagen.


    Falls ich den TV in einem eigenen Vlan habe und ein Handy im "Haupt Vlan", kann ich dann ohne weiteres Chromecast nutzen (also Bilder oder Videos vom Handy zum TV streamen)? Kommt es drauf an ob man einen Layer 2 oder 3 Switch hat (siehe Frage 6)?

    Nein, das braucht keinen L3-Switch. Solange der Zugriff über VLAN-Grenzen in der Firewall erlaubt (oder gar nicht erst verboten) ist, können sich Endgeräte auf jeden Fall gegenseitig ansprechen. Manche Geräte stellen sich dabei doof an und es klappt trotzdem nicht, aber bei Chromecast würde ich das eher nicht erwarten. Hängt in jedem Fall am Endgerät bzw. dessen Protokoll.


    Hardware-Auswahl. Kernfrage: UDM-SE, UDM-Pro-Max oder UCG -Fiber als Cloud Gateway

    Hier wägst Du ja selbst schon sinnvoll ab. Vermutlich fällt die Entscheidung leichter, wenn Du endgültig festgelegt hast, wieviele Unifi Geräte von welchem Typ Du anbinden willst.


    Layer 2 vs Layer 3 Switch:
    Kann ich mir das Leben als Laie zu kompliziert machen, wenn ich auf Layer 3 Switch gehe? Kann ich einen Layer 3 Switch als Layer 2 konfigurieren? Layer 3 nur, weil ich das Etherlighting der ProMax schick finde. Oder ist ein Layer 3 Switch bei meinen Rahmenbedingungen notwendig

    Ein L3-Switch beherrscht Routing. Das ist für 99,9% aller Privatnetzwerke komplett entbehrlich. Einen Layer 3-Switch kann man nicht als Layer 2 konfigurieren, aber diese Frage ergibt auch so keinen Sinn. Layer 2 ist "die Basis", die jeder Switch kann. Layer 3-Switches haben dann einfach zusätzliche Funktionen, die man nutzen kann, aber auch nicht muss.


    POE Budget Dream SE 180W, da sollte ich mit allen Varianten hinkommen, auch wenn ich von Lite auf Pro gehen würde.

    Ja, das sollte gut passen. Die von Dir angegebenen Verbrauchswerte sind die absoluten Maxima, die fast nie erreicht werden (aber man sollte sie natürlich trotzdem berücksichtigen, das ist schon korrekt). Mein U7 Pro Max z.B. braucht im laufenden Betrieb 12W.

  • Networker vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort!

    Beim Router vs. Modem war ich auf dem Holzweg. Ich hätte mir einen Router geholt und den dann als Modem betrieben...

    Festnetz ist weiterhin ein Thema, weil der Empfang auf dem Grundstück und im Haus schlecht ist. Wifi-Calling habe ich im aktuellen Handy-Vertrag nicht, das müsste ich umstellen.

    Bzgl. Cloud Gateway muss ich halt wissen was ich will: erste Einrichtung und dann Jahre Ruhe oder in einem Jahr upgraden. UDM-SE passt aktuell perfekt und vielleicht gibt es in einem Jahr einen Nachfolger.

    --> Es gibt keine Limitierung, wenn ich mehrere Geräte via SFP Port in Reihe schalte (der Durchsatz wäre bei UDM-SE logischerweise auf 2.5Gb beschränkt, aber es gibt keine "maximal 1 Gerät" in Reihe)? Also z.B. UDM-SE mit Switch Standard 48 (ohne POE) und dann evtl. später mal einen Standard 24 POE und einen UNVR dazu.

  • Danke Uwe !

    Weiterer Gedankengang: Beim Blick auf die Preise kann man anstelle der UDM-SE das UCG-Fiber mit einem Switch Flex 2.5G PoE bekommen. Dann hätte ich mit 1 PoE Port an der UCG-Fiber und 8 PoE(++) an dem Switch Flex noch Puffer für zusätzliche APs oder Kameras und die Vorteile der neueren Technik der UCG. Heute Abend tendiere ich eher zu dem UCG-Fiber Setup mit Flex 2.5G. Mal schauen, was ich morgen denke. Ein Standard 48 Switch würde bei beiden Varianten dazukommen.

    Variante UDM-SE: 961 Euro brutto
    UDM-SE: 449 Euro netto
    Switch 48: 359 Euro netto

    Variante UCG Fiber: 960 Euro brutto
    Cloud Gateway Fiber: 269 Euro netto
    Switch 48: 359 Euro netto
    Switch Flex 2.5G PoE: 179 Euro netto

    Variante Pro Max: 1300 Euro brutto
    Pro Max: 555 Euro netto
    Switch 48: 359 Euro netto
    Switch Flex 2.5G PoE: 179 Euro netto

  • Hi zusammen,

    ich bin neu hier und bin gerade auf diesen Thread gestoßen, weil ich sehr ähnliche Voraussetzungen habe und sich mir weitestgehend dieselben Fragen stellen!

    Also Einfamilienhaus, 3 Etagen, ca. 20 Duplex Kabel, diverse Endgeräte die eigentlich in VLans aufgeteilt gehören, 3 APs und bald Glasfaser, allerdings von Deutsche Glasfaser, nicht Telekom. Der ONT ist bereits installiert, ohne Router des Providers. (Aktuell noch DSL mit FritzBox und Fritz APs und die FritzBox soll am Ende nur noch als Telefonanlage Ihren Dienst verrichten)

    Ich schiele gerade auf die Lösung:
    USG Fiber (weil 2,5G und 10G SFP+)
    Switch Flex 2.5 PoE (um die APs mit PoE zu versorgen und weitere 2,5G Ports um etwas Zukunftssicher aufgestellt zu sein)

    Switch 24-Port ohne POE für alle normalen Geräte, die keine besonderen Anforderungen haben.
    Hier hänge ich nun! Denn die normalern Switche haben zwar SFP, aber nur mit 1G! Für 10G müsste man auf die Pro-Modelle gehen, was aber Sinn macht, wenn man schon die beiden Geräte wie oben mit 10G hat. Bei den Pro-Modellen ist man aber auch gleich bei Layer 3 und teuer :-(

    Ich frage mich auch, ob ich mit Layer 3 Vorteile habe, wenn ich mehrere VLans betreiben will (Office, Privat, IoT-Geräte, Kinder, Gast). Denn da wird zwischen den VLans gezielt kommuniziert werden müssen. Dabei würde ja die Kommunikation immer über das USG als Router laufen, wenn es ein Layer 2 Switch ist - korrekt? Bei Layer 3 routet das ja der Switch direkt. Aber hat das Auswirkungen in einem (fortgeschrittenen) Privathaushalt?
    Und daraus resultierend frage ich mich, ob eine Kombination aus Switch Flex (Layer 2) und Switch Pro (Layer 3) Sinn ergibt?!?

    Kameras sind erstmal Rand-Thema. Werden sicher kommen, aber ich habe auch eine Synology laufen, die das auch abdecken kann. Wobei man ja auch ins UCG Fiber einen Speicher einbauen kann für die Kameras. Vermutlich ist das aber nicht die tollste Lösung, oder?

  • Auch ein Dich ein herzliches Willkommen der-wolf !

    Denn da wird zwischen den VLans gezielt kommuniziert werden müssen. Dabei würde ja die Kommunikation immer über das USG als Router laufen, wenn es ein Layer 2 Switch ist - korrekt?

    Ja, das ist genau so.


    Bei Layer 3 routet das ja der Switch direkt.

    Nicht automatisch, er kann aber gezielt als Router konfiguriert werden. Per Default macht er erstmal nicht mehr als ein L2-Switch. Immer zu bedenken ist, dass ACL (was Switches machen) deutlich weniger granulare Filter bietet, als die Firewall im Router.


    Aber hat das Auswirkungen in einem (fortgeschrittenen) Privathaushalt?

    In den allermeisten Fällen nicht. Wenn Du das UCG-Fiber anschaffst, hat dies einen Durchsatz von 5,5 Gbit/s mit aktiviertem IDS/IPS. Solltest Du also VLAN-übergreifend 10Gbit/s-Verbindungen benötigen, könntest Du IPS deaktivieren. Und erst wenn Du zwingend beides zusammen brauchst, dann wäre L3-Switching für Dich nötig.


    Und daraus resultierend frage ich mich, ob eine Kombination aus Switch Flex (Layer 2) und Switch Pro (Layer 3) Sinn ergibt?!?

    So lange gar kein L3-Switching stattfindet, ist dies absolut egal. Sobald die Switches bei Dir routen sollen, eignen sich die L2-Geräte nur noch für die "Ränder" des Netzwerks, wo eben kein Routing benötigt wird. Es ist auf jeden Fall kein grundsätzliches Problem, L2- und L3-Switches zu mischen und diese Konstellation wird man auch in jedem größeren Netzwerk vorfinden.

  • Vielen Dank für die klasse Antwort Networker !

    Offenbar habe ich mich schon ganz gut eingelesen und langsam fügen sich die fehlenden Puzzle-Stücke ein :-)

    Nicht automatisch, er kann aber gezielt als Router konfiguriert werden. Per Default macht er erstmal nicht mehr als ein L2-Switch. Immer zu bedenken ist, dass ACL (was Switches machen) deutlich weniger granulare Filter bietet, als die Firewall im Router.

    Das ACL Argument ist ein gutes für einen L2-Switch :-)


    In den allermeisten Fällen nicht. Wenn Du das UCG-Fiber anschaffst, hat dies einen Durchsatz von 5,5 Gbit/s mit aktiviertem IDS/IPS. Solltest Du also VLAN-übergreifend 10Gbit/s-Verbindungen benötigen, könntest Du IPS deaktivieren. Und erst wenn Du zwingend beides zusammen brauchst, dann wäre L3-Switching für Dich nötig.

    Das war mir noch nicht ganz klar. Der Traffic geht also nur über den Router wenn es VLan-übergreifend ist. Dann habe ich kein Problem, solange ich die vorhandenen 2-3 Rechner und das NAS im selben VLAN laufen habe. Denn nur zwischen diesen kommen solche Geschwindigkeiten überhaupt zustande.
    Das UCG Fiber hatte ich unter Anderem aufgrund des hohen IPS Durchsatzes ins Auge gefasst - darauf möchte ich nämlich nicht verzichten.

    Hm, dann hätte ich jetzt gerne einen standard Switch, Layer 2 mit 24 Ports und aber SFP+ mit 10G, damit die Verbindung zwischen großem Switch und UCG nicht zum Flaschenhals wird. Genau das scheint es aber nicht zu geben :/

  • Genau das scheint es aber nicht zu geben :/

    In der "Standard"-Reihe nicht, nein. Aber je nachdem, wieviele Ports Du effektiv brauchst, wäre vielleicht ein Flex 2,5G oder ein ProMax 16 / ProMax 24 etwas für Dich. Gibt es bei Bedarf auch jeweils mit PoE.

    Ja, Switches sind teuer bei Ubiquiti. Die Gesamtkosten eines Netzwerks liegen aber in aller Regel trotzdem deutlich unter denen anderer Hersteller mit erweitertem Funktionsumfang.

  • Moin,

    es wird nun wohl

    USG Fiber
    Switch 24 Port Pro Switch (wegen 10SFP+)
    Switch USW-Flex-2.5G-8-PoE (wegen 2,5G und POE)

    Jetzt noch eine Frage, vielleicht kann mich da jemand aufklären :saint:
    Ich möchte die Geräte dann natürlich mit den SFP+ Ports verbinden, um zwischen ihnen 10G zu haben. Welche Kabel nehme ich?!
    Bisher hatte ich mit SFP so überhauptnichts zu tun =O

    Die günstige Lösung scheint mir das zu sein: "Ubiquiti UACC-DAC-SFP10-0.5M" https://www.galaxus.de/de/s1/product/…kkabel-20875034
    Aber das ist ja ein Kupfer-Kabel. Wäre Glasfaser nicht besser? Und ich habe irgendwo schonmal aufgeschnappt, dass die Glasfaser-Verbindungen deutlich weniger Strom benötigen :/
    Wenn ich aber nach SFP-Modulen suche, verwirrt mich die Auswahl total :S

    Vielelicht kann mir einer der Profis hier einfach einen Link schicken, nach dem Motto: nimm einfach dieses :-) Da alles im 19-Zoll Rack steht, sollten 0,5m ausreichen.

    Besten Dank schonmal!!!

  • Nachdem das Gateway und die Switches klar sind, kommt nun, was kommen muss: Die APs.

    Ich habe ca. 100qm je Etage abzudecken, aber keine Beton-Wände (Holzständer). Meint ihr, ich komme mit einem U7 Lite pro Etage aus?
    Aktuell habe ich einen Fritz 1750E pro Etage - das hat gut gepasst.

    Da die meisten Geräte am Kabel hängen, hat das WLAN bei mir keine große Prio. 2 Smartphones, 2 Tablets, Staubsauger-Roboter und gelegentlich Notebooks, wenn nicht am Schreibtisch gearbeitet wird. Von daher spielt es bei mir keine Große Rolle, ob ich am Ende 100Mbit oder 500Mbit Durchsatz habe :-)
    Gast-VLAN und IOT-VLAN sollten möglich sein.

    Da die meisten WLAN Geräte im Erdgeschoss sind, könnte ich auch dort auch einen U7 Pro nehmen. Preis/Leistung sollte hatlt zu den Anforderungen passen.

    Über den U7 Lite habe ich ein paar schlechte Bewertungen gelesen, da Geräte öfter mal die Verbindung verlieren. Das wäre natürlich ein No-Go - kann das jemand bestätigen oder widerlegen? :-)

    Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich WLAN 7 "brauche" - ich kaufe halt normalerweise das neueste um möglichst lange meine Ruhe damit zu haben :-)

  • Ich Frage mich das auch gerde, habe auch ca. 100qm pro Etage Holzständerbauweise abzudecken. Mir ist aufgefallen, dass der Lite garkein 6GHz WLAN 7 kann. Dann hätte WLAN 7 auch keinen wirklichen Vorteil oder? Also besser gleich den 7 Pro?

    Von der Abdeckung her mache ich mir keine Sorgen im Holzständerhaus. Ich werde 1 AP pro Etage setzen.

  • Mir ist aufgefallen, dass der Lite garkein 6GHz WLAN 7 kann. Dann hätte WLAN 7 auch keinen wirklichen Vorteil oder?

    WiFi 7 hat nichts mit dem 6 GHz-Band zu tun, man kann jeweils das eine ohne das andere haben. Wenn es beim Anschaffungspreis nicht um den letzten Euro geht und ein etwas höherer Energiebedarf akzeptabel ist, würde ich allerdings für Innenräume heute immer darauf achten, dass mein AP beides unterstützt.

    Im Außenbereich sind APs hierzulande nicht für 6 GHz zugelassen.

    Ob man 100qm vernünftig mit einem AP bespielen kann? Wenn es ein einziger Raum mit 100qm ist, kein Problem. :)

    Alles andere ist von außen nicht seriös zu beantworten. Es hängt am Ende auch stark an der Erwartungshaltung an das WLAN. Ein bisschen Internet wird über 2,4 GHz auch noch "ok" durch zwei dickere Wände tröpfeln. Die Gigabit-Verbindung zum NAS definitiv nicht mehr.

  • So, ich hab das inzwischen durchgezogen und alles installiert. Läuft soweit prima, muss nur noch einiges einstellen.

    Zum Thema Access Points.

    Habe 3x U7 Lite AP:

    - Keller - liegt aktuell nur lose rum
    - EG - zentral an der Decke
    - OG - zentral an der Wand

    Das reicht bei Holständer-Bauweise für einen Privathaushalt locker. Manchmal werden Clients sogar zu einem AP "verschoben", der auf einem anderen Stockwerk ist.

    Viele Grüße

  • Moin,

    ich bin auch gerade am überlegen. Ich plane ein Setup mit 4 Kameras, G5 oder G6 muss ich noch schauen. Mir stellt sich nur die Frage, wo speichert ihr die Videos? Habt ihr bei dem Gateway mit 2 TB SSD bestellt oder nachträglich eine Festplatte eingebaut?

  • Soweit bin ich noch nicht, aber ich plane auch 2 Kameras hinzuzufügen.

    Dafür werde ich das SSD-Tray und eine relativ günstige SSD besorgen. Bisher habe ich nur das Gateway, ohne SSD.
    Ich gehe nun einfach mal davon aus, dass das funktioniert und auch für wenige Kameras die beste Lösung ist.

    Wenn jemand damit Erfahrung hat, darf er die gerne teilen :-)

  • Ich kann hier auch noch Rückmeldung geben. Bei meiner Auswahl habe ich einen Denkfehler gehabt: Der Switch Flex 2.5G PoE für 179 Euro netto kommt ohne Netzteil. Das wiederum kostet zusätzlich gut 100 Euro. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich doch gleich zu einem POE Rack Switch gegriffen.

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