Unerwartet niedriger ISP Speed mit UDM Pro

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  • Hallo, wollte jetzt nicht extra ein neues Thread aufmachen.... Habe seit 5 Tagen Company Flex mit Fiber 1000 / 500.

    Das schwarze Telekom Modem und eine UDM Pro, also das Modem per LAN an den WAN angeschlossen.

    Habe ca. 900 Mbit DL sowie 310 Mbit UP. Techniker war gestern da, hat mit seinem Gerät 1040 / 512 gemessen (circa) am Modem.

    Heißt die UDM Pro spackt irgendwie irgendwo rum... Hat das auch jemand von euch ?

  • V8Turbo Du hast nur eine UDM Pro, die hat leider nur einen 1GB Port und da ist bei 930mbit Schluss da die PPPoe Daten mit dran hängen geht das nicht schneller.

    Was aber komisch ist das du nur 310mbit upload hast... Was sagt die Speedtest APP auf deinem Handy?


    Ich habe bei einer 1000/500mbit Leitung von einem anderen Provider mit einem Externen ONT UDM-SE Test 930/560mbit und 95/50mb/s und mit einem UDM-SE Test SFP Luleey Stick 800/560 aber 115/70mb/s ... Ich hatte das schon bei Unifi als Fehler gemeldet das bei einem SFP Stick der Speed nicht passen kann.

    Bitte kontrolliere es mal damit. Wichtig das du auch einen schnellen AP hast. Ich habe einen mit 2.5Gbit angeschlossen und sitze im gleichen Zimmer mit viel Speed :)

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  • Hast du Filter auf der UDM an... Also Netzwerkkontrolle/Analyse ?

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  • Ja habe ich, hatte ich gerade testweise aus aber bringt nix.

    Habe das hier gefunden:

    "Öffne auf einem PC im LAN ein Terminal/PowerShell.

    Teste die MTU:

    Windows: ping 8.8.8.8 -f -l 1472

    → wenn das durchgeht, ist alles ok. (1472 Bytes + 28 Byte Header = 1500 → abgezogen PPPoE = 1492)

    Wenn 1472 scheitert, aber 1464 klappt → dann stimmt dein MSS/MTU-Handling nicht."


    Tatsächlich geht 1472 nicht, sondern nur 1464 ?!

    In der aktuellen Unifi OS sollte aber MTU und MSS richtig gesetzt sein, diesen kann man ja nicht mehr manuell ändern.

  • Da bin ich überfragt... sorry... es gibt bestimmt einen Fachmann hier.

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  • Wenn du das offizielle Telekom Modem nutzt und dieses per Lan Kabel mit der UDM verbindest, brauchst du kein PPPoE. Das Macht ja das modem für dich. Da langt einfach sich per DHCP die IPs zu ziehen, dann solltest du auch die MTU von 1500 haben und die volle Bandbreite durchgehen. Wobei Obacht! in einem anderen Thread von mir habe ich beschrieben das es einen IPv6 Bug mit der UniFi gibt und nur 600Mbit/s durchgehen, egal ob Down oder Up.

  • Meine Tochter hat von der Telekom Glasfaser und braucht PPPoe ... Wie soll das sonst gehen. Genau wie VLAN7...

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  • Das "Modem" bei Glasfaser ist meist der ONT. Dann muss auf der UDM zwingend PPPoE genutzt werden.

    Wenn man was anderes dazwischen hat, wo die Zugangsdaten eingetragen werden, dann macht diesese Gerät PPPoE, dann in der UDM natürlich nicht nochmal.


    Der Begriff "Modem" ist unglücklich, weil der aus der Analogzeit kommt. Entweder ONT oder Router.

  • Hallo, wollte jetzt nicht extra ein neues Thread aufmachen.... Habe seit 5 Tagen Company Flex mit Fiber 1000 / 500.

    Das schwarze Telekom Modem und eine UDM Pro, also das Modem per LAN an den WAN angeschlossen.

    Habe ca. 900 Mbit DL sowie 310 Mbit UP. Techniker war gestern da, hat mit seinem Gerät 1040 / 512 gemessen (circa) am Modem.

    Heißt die UDM Pro spackt irgendwie irgendwo rum... Hat das auch jemand von euch ?

    Er hat doch geschrieben er hat das schwarze Telekom Modem. Und das ist noch ganz Oldschool an echtes Modem, sodass die UDM kein PPPoE machen muss. Alle ONTs der Telekom sind weiß.

    Kp, vielleicht habt Ihr das überlesen ;)

  • brauchst du kein PPPoE. Das Macht ja das modem für dich

    Nö das ist eine falsche Infomation. Da Telekom Glasfaser Modem ist nur ein Modem das Glas in Kupfer wandelt und sich um die Ent und Verschlüsslung
    kümmert. Da kommt am ende Ethernet raus. Eine PPPOE Session muss selber aufgebaut werden. Das macht die Kiste nicht.

    Windows: ping 8.8.8.8 -f -l 1472

    → wenn das durchgeht, ist alles ok. (1472 Bytes + 28 Byte Header = 1500 → abgezogen PPPoE = 1492)

    Mhhh, known your tools ?

    1500 Max Packet Size
    -8 Byte PPPOE Header
    -20 Byte IP Header
    -8 Byte ICMP Header

    = 1464 Byte.

    Das passt für MAC / Linux und Windows Ping, den dort wird der PAYLOAD als große angegeben.
    Da kommen dann IMMER die 8 Byte für den ICMP Header dazu. FrüherTM hatte Windows ein anderes Verhalten
    beim Ping Befehl wo die 8 Byte mit in der Größe angabe waren und damit dann das 1472 die "richtige Größe" bei PPOE
    Verbindungen waren

    Unter Linux schön zu sehen...

    Code
    root@Lisa:~# ping -M do -s 1464 1.1.1.1
    PING 1.1.1.1 (1.1.1.1) 1464(1492) bytes of data.
    1472 bytes from 1.1.1.1: icmp_seq=1 ttl=57 time=24.1 ms
    1472 bytes from 1.1.1.1: icmp_seq=2 ttl=57 time=23.9 ms

    Trotz "1464" werden "1472" zurück gegeben. Das weil halt der ICMP head

  • Er hat doch geschrieben er hat das schwarze Telekom Modem. Und das ist noch ganz Oldschool an echtes Modem, sodass die UDM kein PPPoE machen muss. Alle ONTs der Telekom sind weiß.

    Kp, vielleicht habt Ihr das überlesen ;)

    Der ONT bei meiner Tochter ist auch schwarz. Da geht die Glasfaser rein und dann zur UDM

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  • Der Begriff "Modem" ist unglücklich, weil der aus der Analogzeit kommt. Entweder ONT oder Router.

    Sag das mal der Telekom, die nennen ihre ONTs "Glasfasermodem". ;-)

    Er hat doch geschrieben er hat das schwarze Telekom Modem. Und das ist noch ganz Oldschool an echtes Modem, sodass die UDM kein PPPoE machen muss. Alle ONTs der Telekom sind weiß.

    Kp, vielleicht habt Ihr das überlesen ;)

    Bitte hier keine Falschinformationen verbreiten. Das aktuelle, meist eingesetzte Telekom ONT ist das "Glasfaser Modem 2". Sieht das für Dich etwa weiß aus?

    Glasfaser Modem 2 bestellen | Telekom

  • Ich denke, dass hier die Telekom sehr genau technisch beschrieben hat: Es wandelt von einem Netzwerk-Protokoll in ein anderes um...

    - POTS (Pfeiftöne) <-> COM1 (seriell oder parallel, je nach Modem-Modell der Hersteller US Robotics/Zyxel/ELSA...)
    - ISDN <-> COM1 (seriell / parallel), USB-Modelle haben virtuelle COM-Schnittstellen bereitgestellt
    - xDSL <-> Ethernet
    - xON <-> Ethernet

    alle modulieren und demodulieren die Datenströme ;)

    Heimnetzwerk

    SWU Telenet Internet 50/20 MBit/s

    - Zyxel VMG3006-D70A-DE01

    UCG Ultra

    - 2x USW Lite 8

    - 2x U6 Mesh

    Fritz!Box 4060 für Telefonie und SmartHome

    - VOIP Easybell

    - Fritz!Fon C6 weiß

  • defcon August 22, 2025 at 1:39 PM

    Added the label Dream Machine Pro (UDM-Pro)
  • defcon August 22, 2025 at 1:39 PM

    Added the label offen
  • defcon August 22, 2025 at 1:39 PM

    Added the label integriert
  • defcon August 22, 2025 at 1:39 PM

    Added the label Privat
  • Ich denke, dass hier die Telekom sehr genau technisch beschrieben hat: Es wandelt von einem Netzwerk-Protokoll in ein anderes um...

    - POTS (Pfeiftöne) <-> COM1 (seriell oder parallel, je nach Modem-Modell der Hersteller US Robotics/Zyxel/ELSA...)
    - ISDN <-> COM1 (seriell / parallel), USB-Modelle haben virtuelle COM-Schnittstellen bereitgestellt
    - xDSL <-> Ethernet
    - xON <-> Ethernet

    alle modulieren und demodulieren die Datenströme ;)

    in der letzten Zeile muss GPON steh. ;)

    Bei AON wird üblicherweise schon auf der Glasfaser Ethernet gesprochen, da ist es nur ein Medienwandler von optisch zu elektrisch.

    Wobei auch bei GPON schon Ethernet drin steckt. Hier ist es nur gekapselt/verschlüsselt.
    Deshalb spricht man da von ONT (Optical Network Termination).

    Edited once, last by phino (August 22, 2025 at 8:28 PM).

  • DSL und Glasfaser sind es Protokoll- oder Medien-Konverter. Aber eben keine MoDeMo.

    Na zu schnell getippt :-)
    Grade (v)DSL nutzt DMT (Discrete Multi Tone). Bei VDSL bis zu 4096 Träger bis hoch zu 30 MHZ.

    Ansonsten geht mit diese "Mimimi Das ist kein Modem sondern MedienWandler" so was auf den Kecks.

    Klar wird auch bei GPON nur das Ethernet aus dem GEM Frames ausgepackt (De- und En- Coder für die Verschlüsslung )
    Dat wird aber auch per Zeitmultiplex dem gesamt Stream hinzugefügt oder entnommen. UP und DOWn Stream
    werden über WellenLängen Multiplex auseinander gehalten. Alles fein Digital...

    Klar da wird nirgendwo Klassisch (wie bei POTS, COAX und DSL) ein (analog) Träger Signal Moduliert.

    Aber nun dann... Licht geht an Licht geht aus... An Aus ? (licht)Welle Da, Welle nicht da...Das ist die einfachste Form
    der Amplituden Modulation. Das verfahren nennt sich OOK (On-Off Keying, oder Amplitudenumtastung)

    Akademiker und Boomer werden nun rotieren und sollen sie sich beißen wie sie wollen.
    Gen-X Lacht und weis das MedienWandler "richtiger" ist, macht aber auch keinen Hermann davon
    wenn jemand Modem sagt oder auf sein Produkt druckt..

  • Das ist doch völlig egal ob das jetzt per Definition ein Modem ist oder nicht ... nennen wir es einfach Gerät im Bridge Mode ... In jedem Fall ist die Aussage, dass die UDM DHCP Client sein muss und kein PPPoE nutzt völliger Unfug und wer sowas verbreitet, sollte sich nicht über Produktnamen der Telekom beschweren - zumal das Marketingnamen sind und Glasfasermodem da schon ziemlich treffsicher ausgewählt wurde.

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