Port per Script oder zeitgesteuert deaktivieren

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  • Hallo.


    Ich stehe vor dem Problem das ich idealerweise per Script, oder notfalls zeitgesteuert Switchports deaktivieren, oder aktivieren muss. Das Ganze wäre vermutlich auch via Vlan möglich, aber in der Network Oberfläche habe ich dazu nichts hilfreiches gefunden.

    Die Problemstellung ist auch in diesem Forum nicht neu, ein Post aus 22 hat jedoch leider zu keiner Lösung geführt.

    Gibt es mittlerweile Möglichkeiten Ports von extern zu steuern ?

    lG

    Bernd


    Die Problemstellung:

    Versicherungskonforme Datensicherung.

    Wechseldatenträger kommen wegen der zu sichernden Datenmengen nicht in Frage. Incementielle Sicherungen sind bescheuerterweise in der Datensicherheitsrichtlinie der Versicherung nicht erlaubt. Man besteht auf Vollsicherungen.

    Die Datensicherung auf dem Nas darf nicht jederzeit vom zu sichernden Server erreichbar sein. Das ist soweit verständlich. zB. Verschlüsselungstrojaner könnten so auch die Datensicherung verschlüsseln.

    Im Allgemeinen sind die Sicherungsmedien ja via Freigabe oder iSCSI auf dem Server gemapt. (Letzteres wird flach fallen wenn der Port nicht immer da ist)

    Die Idee wäre jetzt entweder die Verbindung zum NAS nur wärend der Sicherung her zu stellen, oder noch besser im Wechsel zwei Schnittstellen mit zwei Datensicherungsjobs auf verschiedenen Raidsystemen auf dem NAS enden zu lassen. So wird auch bei einem Befall wärend der Port antiviert ist, "nur" ein Tag vernichtet. Eine Möglichkeit wäre die Ports zu steuern, eine Andere Vlans. Oder wie machen andere das ? Ich habe auch schon überlegt die Daten von extern mit Zugriff auf den Servern zu sichern. VMS oder Datenbanken wärend des betriebs von ausserhalb zu sichern geht aber meist schief. Acronis zum Beispiel sieht nur vor den Server selbst zu sichern. Also die VM von innen heraus.

  • Puh... was ein Unfug mit keine inkrementellen Sicherungen. Wenn du es richtig machen willst, sichere auf ein Bandlaufwerk und nehme die Vollsicherungen immer mit aus der Firma. Sicherungen auf ein NAS und da den Netzwerkport abschalten, das ist totaler Blödsinn. Sorry

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    Thinkstation mit Unraid, VM 3CX, Pihole + Unbound, Home Assistant usw.

    PC mit Ryzen 3700x, 16GB 3200 Ram, Ati Radeon 5700X, 2x M.2 SSD und 1x SATA SSD

  • Puh... was ein Unfug mit keine inkrementellen Sicherungen. Wenn du es richtig machen willst, sichere auf ein Bandlaufwerk und nehme die Vollsicherungen immer mit aus der Firma. Sicherungen auf ein NAS und da den Netzwerkport abschalten, das ist totaler Blödsinn. Sorry

    Ob das Blödsinn ist oder nicht haben wir beide leider nicht zu bestimmen. Ich denke mal das ist bei der Versicherung entstanden weil manche eben doch noch Wechseldatenträger nehmen, und es dort zu einigen Blödheitsfehlern durch Fehlbedienung kommen kann. Fakt ist. diese Entscheidung habe nicht ich.

    Wie früher Bandlaufwerk... Gibt es so etwas noch ? Mit wieviel TB Kapazität mittlerweile ?

  • Bandlaufwerk ist immer noch der Stand der Technik... Aktuellste Laufwerke mit LTO 10 können bis zu 75TB pro Band speichern. Das habe ich mir schon gedacht das dies nicht in deiner Hand liegt, da sollte die dortige IT sich aber mal mit vernünftigen Sicherungskonzepten beschäftigen.

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  • Nur als kleine Idee, könntet ihr den Backup Prozess umstellen, dass es ein Pull von NAS ist?

    Dann könntet ihr das NAS in ein anderes VLAN packen, Firewall Regel nur von NAS VLAN zum Server und somit wäre das Problem (Zugriff auf NAS vom Server) eingedämmt.

    Rsync kann zum Beispiel auch mit Pull ein Backup durchführen.

    Edited once, last by Bigdog71 (September 1, 2025 at 2:30 PM).

  • Wenn man eine Pull Sicherung macht, dann ist das NAS nie vom zu sichernden Server erreichbar und auch der Backupserver nicht, denn die sollten in einem anderen VLAN sein und der Kommunikationsaufbau nur von dort zum zu sichernden Server möglich sein.

    Eine Möglichkeit wäre übrigens auch, das automatische Ein- und Ausschalten des NAS Systems. Trotzdem gilt obige Anmerkung.

    Was mich wundert, dass die Versicherung zwar vorgibt nur Vollbackups zu wollen, aber mit einer Sicherung auf einem NAS vor Ort einverstanden ist?!? Keine Sicherung für außer Haus oder auf unterschiedlichen Medientypen erforderlich?

  • Bandlaufwerk ist immer noch der Stand der Technik... Aktuellste Laufwerke mit LTO 10 können bis zu 75TB pro Band speichern. Das habe ich mir schon gedacht das dies nicht in deiner Hand liegt, da sollte die dortige IT sich aber mal mit vernünftigen Sicherungskonzepten beschäftigen.

    Ich habe nur LTO 9 gefunden. 18TB unkomprimiert würden aber reichen. Nur die Schreibgeschwindigkeit von Max 132 GB pro Stunde (wird viel niedriger sein. Es sind unmengen kleine Dateien)

    reicht leider nicht aus, um eine Sicherung in einer Nacht durch zu bekommen. Ja ich weis inkrementiell. Ich habe die mal angeschrieben wie sie sich das vorstellen. Ich fürchte jedoch für mich werden sie das nicht ändern.

  • Wenn man eine Pull Sicherung macht, dann ist das NAS nie vom zu sichernden Server erreichbar und auch der Backupserver nicht, denn die sollten in einem anderen VLAN sein und der Kommunikationsaufbau nur von dort zum zu sichernden Server möglich sein.

    Eine Möglichkeit wäre übrigens auch, das automatische Ein- und Ausschalten des NAS Systems. Trotzdem gilt obige Anmerkung.

    Was mich wundert, dass die Versicherung zwar vorgibt nur Vollbackups zu wollen, aber mit einer Sicherung auf einem NAS vor Ort einverstanden ist?!? Keine Sicherung für außer Haus oder auf unterschiedlichen Medientypen erforderlich?

    Pull Sicherung (mir war die Funktion aber nicht der Name bekannt) klingt tatsächlich am besten. Ich fürchte nur das ich Probleme mit der Sicherung vom Hyper-V im Betrieb bekomme. Bzw mit den Datenbanken Die Backuplösungen auf dem Server direkt haben da andere Möglichkeiten. Oder ich sichere zunächst an einen dritten Ort, und sichere dann über Tags das Backup als Pull Sicherung auf dem NAS ....

    Die Versicherung möchte am liebsten Wechseldatenträger. Mindestens aber das die Sicherung an anderer Stelle im Gebäude steht, und keine Physische Addressierte Verbindung zum Backupmedium besteht. Das alles kommt mir auch so vor als möchte man möglichst viele Gründe am Ende nicht zahlen zu müssen, weil das alles sehr Praxisfern ist.

    Ja die Idee mit den netzwerkports ist wild. War aber das Einzige was mir so schnell einfiel. Desshalb schreib ich ja hier ;) Ich bin ja nicht der Einzige der Backups machen muss.

    Eventuell ist es auch einfach nicht die richtige Risikoversicherung. Die wurde vermutlich nach Preis ausgewählt.

    Ich weis bei der Pull Sicherung auch nicht wie leistungsfähig die Schädlinge mittlerweile sind. Es besteht dann zwar keine gemapte Netzwerkverbindung, aber alles hängt am selben Strang .... Das andere V-Lan wird aber schon eine sehr große Hürde darstellen.


    Ich glaube diesen Ansatz verfolge ich erst mal. Ob ich eine Sicherungslösung finde welche Hyper V und später Proxmox im laufendem Betrieb als Pulljob sichern kann.

  • 1. Andere Versicherungen haben auch nette Vertreter.
    2. Keine Externe Sicherung ? Wenn die Hütte also morgen abbrennt ist alles fein weil du Im Keller und untern Dach ja gesichert hast ?
    Macht die Versicherung sonst eher nur in Feldwege und Gartenmöbel ?
    3. Mag die Firma denn überhaupt weitermachen können wenn die Hütte Weg und damit ALLE Daten weg sind ? Schön das der
    Versichere da zahlt... aber nun...keine arme keine Kecke, keine Daten keine Arbeit....
    Damit ist Euer DARP / BCM ist doof.

    4. Meckern kann Jeder, ich kann auch Vorschläge machen:

    Firewall Reglen kann mann Zeitbasierend Steuern, damit kann / darf mann sich auch was bauen das ein Backup Vlan mir den backup Servern nur von 12 bis mittag erreichbar ist.

    5. Trotzdem Fusch

    6. HierTM (nicht meine Baustelle) wird lokal auf Band Gesichert (19" Tape Wechsler, hat 15 Tapes + ein LTO8 Laufwerk) + Seit grob zwei Jahren schlepp
    da auch keiner Tapes zu Bank. Cloudbackup ist das Zauberwort.

  • Die Datensicherung auf dem Nas darf nicht jederzeit vom zu sichernden Server erreichbar sein. Das ist soweit verständlich. zB. Verschlüsselungstrojaner könnten so auch die Datensicherung verschlüsseln.

    Das ist gar nicht so unbedingt verständlich. Ein Backup-Storage muss keinesfalls ein iSCSI oder womöglich ein gemapptes Netzlaufwerk sein. Man kann die zu sichernde Maschine auch ganz simpel per SMB darauf zugreifen lassen, sodass lediglich die Backup-Software Zugangsdaten für's NAS hat. Malware auf dem Rechner kann dem NAS damit überhaupt nichts anhaben.

    Alternativ besorgst Du Dir ein QNAP mit QuTS hero und konfigurierst Dir eine WORM-Infrastruktur. Synology kann das wohl ebenso bei den teuren Modellen, wird aber gerade aufgrund der Datenträger-Politik höchst unsympatisch.

  • Da fällt mir so erstmal spontan Veeam ein, zweifelsohne natürlich nicht die free Edition.

    und das in Kombinantion mit einem Immutable-Repository, was aber ein Linux-System voraussetzt.

    Das Immutable-Repository schützt die Backups vor mutwilliger Änderungen, nicht mal der Administrator / root auf dem System kann die löschen etc.

  • Wir sichern alle unsere Kunden mit Veeam auf einen dedizierten Backupserver der nicht in der Domäne ist, von da auf ein Bandlaufwerk und/oder in die Cloud. Alles andere macht meiner Meinung nach im Firmenumfeld auch keinen Sinn. Vieles davon geht auch mit der kostenlosen Veeam Variante.

    Aber letztendlich muss jeder selber entscheiden was ihm die Daten wert sind, man kann nur beraten und darauf hinweisen. Ein gutes Backup ist nie billig.

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