MFH AVM Fritzbox 7590 wechsel auf Unifi

  • Hallo Zusammen,

    bei uns im Mehrgenerationenfamilienhaus läuft aktuell das Netzwerk ganz einfach über eine Fritzbox 7590 mit zwei Mesh-Repeater. Ich habe bereits folgendes Unifi-Equipment Zuhause rumliegen (konnte ich vor 3 Jahren günstig erwerben)

    1xUnifi Dream Machine Pro

    1xUnifi Switch 24 POE

    5xUnifi AP AC-Pro

    Aktuell ist das Netzwerk wie folgt aufgebaut:

    Kellergeschoss (Anschlussraum) leicht zugänglich

    Kupfer-APL

    2xNetzwerkkabel (1 Kabel ist aufgesplittet auf 2 Fasern für den DSL-Anschluss, 2 Fasern für das Telefon

    Dachgeschoss (Niesche hinterm Schrank) normal nicht zugänglich

    1xFritzbox 7590

    1xNAS (altes Gerät, aktuell nicht im Betrieb)

    Netzwerkkabel in verschiedene Räume z.B. EG Wohnzimmer Eltern, OG Wohnzimmer, Kinderzimmer (An dem hängen Repeater)


    Mein Ziel wäre wie folgt:

    Kellergeschoss:

    1xFritzbox für Modem und DECT-Telefonie -> UDM Pro

    1xNAS

    Dachgeschoss:

    Unifi Switch 24 POE mit AP AC-Pro in den Räumen DG, EG Wohnzimmer Eltern und OG Wohnzimmer


    Aktuell würde ich als Modem die Fritzbox vor die UDM hängen und die Fritzbox auch als Telefonzentrale verwenden oder kann es wegen dem doppelten NAT zu Probleme führen? Bei uns wird aktuell Glasfaser ausgebaut, kann ich dann die UDM ohne zusätzliches Modem betreiben?


    Vg

    Knoppers

  • Hi,

    da du es nicht konkret nennst: Es geht ein LAN Kabel vom Kellergeschoss in die Nische im Dachgeschoss und dann vom Dachgeschoss aus in die Räume?

    Wenn ja, lässt sich beschriebene Vorhaben mit den baulichen Gegebenheiten gut umsetzen aus meiner Sicht.

    Aktuell kannst du die FritzBox noch als Modem + Telefon benutzen. Mittlerweile kann man glaube sogar in der UDM Pro das doppelte NAT ausschalten, siehe u.a. https://schroederdennis.de/ubiquiti/unifi…itzbox-gateway/.

    UDM Pro ohne Modem ist abhängig vom Glasfaser Provider und aus meiner Sicht mit relativ viel rumprobieren mit SFP+ Modulen verbunden ohne großen Mehrwert (die Latenz z.B. ist nicht merkenswert geringer, Stromverbrauch hat das Modem bestimmt auch nicht allzu viel). Daher habe ich das Provider Modem in den Serverschrank gepackt, bis dahin Glasfaser und dann vom Modem per LAN Kabel in die UMD PRO (WAN). Ab da dann Switch, AccessPoints, Clients. Die Fritzbox habe ich im Client Modus auch hinter der UDM PRO als Telefon-Zentrale.


    VG!

  • Ich habe das seit einigen Wochen hinter mir. Umstige von FB7490 , einer alten FB als Mesh in der Garage und 2 AP im Keller.
    Mit Unifi läuft es nun auch , aber alles eher wie ein Sack Muscheln.

    Die 7490 hatte das komplette Haus (EG) bis zur Straßenecke (100 meter) abgedeckt. Aktuell habe ich einen Express 7 und 4 (!!) AP im betrieb und das WLAN Roaming läuft mehr schlecht als recht, die Abdeckung ist gruselig schlecht und mein Mauszeiger hängt ständig über weiteren AP um diese zu kaufen.
    Das 100 qm Haus hat tote Ecken, an der haustüre ist sofort Schluss, auf der Terasse ebenso.
    Vorteil: ich habe nun mehrere WLAN (IoT, Gäste, Privat) was die FB leider nicht leistet.

    Ich will dich nicht entmutigen, aber sei schonmal gefasst das es WLAN-mässig nicht so brummen wird wie man es erwartet.
    ich habe nun für gute 1000 Euro UniFi-Kram eingekauft und bin immer noch weit entfernt von einer Abdeckung der ollen Fritzbox.

    Die FB ist noch da damit meine Siemens Gigaset TA funktioniert aber alle WLAN sind ausgeschaltet.

    Gruss

    Tom

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