• Hallo zusammen,

    ich bin auf der Suche nach einem passenden NAS für mich. Aufgrund der Auswahl fällt es mir jedoch leider schwer mich für das passende zu entscheiden.

    Früher hatte ich einen Server als NAS genutzt. Hier lief Esxi als Hypervisor und ein Linux für die Freigaben. So aufwendig / komplex benötige ich es aktuell nicht mehr.

    Ich suche ein NAS mit 4 Laufwerken (mehr natürlich auch möglich) mit 3.5" Einschüben. 19" wäre möglich, ist aber keine Voraussetzung. Im Netzwerkschrank kann ich es auch einfach so stellen.

    Es wird eigentlich als reine Speicherlösung genutzt. Docker etc. ist leistungstechnisch nicht notwendig. Hier habe ich einen MiniPC für HA, Influx, Frigate uvm., was man nicht braucht, aber Spaß macht :). Ich würde das NAS auch als Backupziel für Proxmox nutzen, was auf dem MiniPC läuft.

    Bei den Herstellern gibt es neben den "Klassikern" QNAP und Synology mittlerweile auf Ugreen und natürlich auch Unifi. Hier bin ich offen bzw. hier liegt auch mein Problem der Entscheidungsfindung.

    Beim Energieverbrauch bevorzuge ich ein sparsames System. Über Nacht werde ich es auch bei Bedarf ausschalten (bzw. nach Zeitplänen). Ich gehe mal davon aus, dass das Starten / Stoppen Remote möglich sein sollte. Damit habe ich mich aber noch nicht genauer auseinandergesetzt.

    Vielleicht könnt ihr mir mit den Infos ein paar Tipps geben, welche NAS sich für meinen Einsatzzweck anbieten sollten.

    Danke.

  • Nextcloud von Hetzner zb. ... kostet kein Strom - löuft immer und du hast sogar ein Backup...

    Ich hatte früher auch ein NAS, aber das war mir zu teuer... für das Geld habe ich mir das Online geholt und das reicht. Für mal lokalen Speicher habe ich ein 4TB NVME Drive mit USB-C so dass ich da mal rasch etwas speichern kann.

    Mein Netzwerk

    MacBook Pro 14" M2 • 1000/500 Glasfaser • Zyxel 5G Telekom 1050/200 • Zyxel DSL50/20

    UDM-SE • 8 Unifi Switche - 7 Unifi Wifi - 12 Unifi Kameras • 11 Sites

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  • Ich nutze ein QNAP TS 253D genau wie Du es wünscht, es sind zwei SSD verbaut von Samsung. Stromverbrauch unter Last 11 Watt, und Abends geht das QNAP aus, brauche es auch nicht jeden Tag. Läuft aktuell über einen Shelly da im Standby wenn es aus ist immer noch was bei 3 Watt werkeln.

    Das mit dem Auslagern von den Daten tue ich mich schwer, bin da auch immer wieder am überlegen, wie es tomtim schreibt.

    Glaube aber Du kannst nichts falsch machen mit QNAP oder Synology oder sogar das von Uniquiti. Glaube jeder schwört auf etwas.

  • Online fällt bei mir raus. >20TB Daten auf dem Server. Ich hab ne Synology. Da war ich aber am überlegen. Vor nicht allzu langer Zeit wollte Synology mal ihr eigenen Platten einbauen. Das hat mich und einige andere User abgeschreckt. Da kam dann wieder die Option der Selbstbau-Server bei mir auf. Obwohl synology zurückgerudert ist, hinterlässt es so einen faden Nachgeschmack, den man nicht ganz los wird. Bei mir kommt noch begünstigend hinzu, ich hab noch 15 PC'ss hier rumstehen, die ich mal zum schaffen benutzt habe. Da baue ich mir gerade einen BackUp server für proxmox und meine Synology auf. Der bekommt dann aber auch ein LTO. Ich hab zuviele Daten immer in Vorhaltung.
    Aber meine Synology macht nen guten Job.

    QNAp oder Synology, naja. Ist wie Pepsi oder Coke. Für alle gibt's ein Für und Wieder.
    Gruß

  • Ja wenn man 20 TB hat braucht man ein NAS... aber wie der Thread Ersteller schreibt waren keine Datenmengen sichtbar, deshlab meine Empfehlung auf eine Cloud..

    Ich betreibe zum Beispiel selbst eine Cloud.. 100 User und die lieben das ich das Hoste... Deshalb ist es gut mal darüber nachzudenken. Ich selbst habe von meinem Rechner gar kein Backup... Apple Cloud Backup ist an, aber nur für die persönlichen Daten und meine privaten Daten liegen auf meiner Cloud.

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  • Dann UGreen :)

    Warum? ;)

    Ugreen habe ich mir vorhin etwas genauer angeschaut. Die DH4300 Plus und DXP 4800 (Plus) fand ich passend. Hinsichtlich der Performance scheint das DH4300 ausreichend (auch hinsichtlich des aktuellen Preisunterschieds von ca. 200€).
    Auch beim Blick auf Syology und Qnap hatte ich bei der Recherche den Eindruck, dass hier auch keine wesentlichen Unterschiede bestehen (so wie ihr geschrieben habt, Pepsi oder Coke). Preislich scheint Ugreen immer etwas unter den beiden zu liegen.
    Die Software von Ugreen scheint noch etwas hinterher zu sein. Sie sind in dem Bereich ja auch noch deutlich jünger als Qnap und Synology.

    Wegen der Leistungsaufnahme habe ich nach Erfahrungen gesucht. Da scheint gefühlt jeder Blog oder Test sein getestetes NAS effizient zu finden und die anderen eher weniger :D.

    Cloud ist für mich hier gerade keine Alternative. Das hatte ich vergessen zu erwähnen.
    Im Apple Umfeld bin ich hier soweit mit iCloud versorgt. Deshalb schiele ich auch nicht auf NAS Apps hinsichtlich Fotos. Da genügt mir das Apple Umfeld .

    Für spezifische / wichtige Daten nutze ich auch noch OneDrive (ohne Sync, separater Upload), was über M365 mit 1TB vorhanden ist.

    Danke für eure Empfehlungen.

  • ich hab seit jahren synology und bin grundsätzlich zufrieden....

    in den letzten jahren haben sie aber zum teil ideen und entscheidungen getroffen, die halt sauer aufstoßen...
    Auch dass sie bei der technik immer etwas hinten sind, ist halt etwas mühsam. grad so sachen wie ethernet-anschluss usw. ist halt ne zähe geschichte.

    auch beim ram nachrüsten ist synology recht eigen und will, dass man den originalen, viel zu teuren speicher einbaut. gottseidank gibts auf speicher.de z.b. speicher mit kompatibilitäts-garantie.

    dennoch ist da synology in den letzten jahren etwas unklug gewesen, was die entscheidungen betrifft.
    zufrieden bin ich aber trotzdem mit der leistung und qualität für meinen gebrauch

    hab ne DS1621+ mit 20GB Ram und der 2xSFP+ PCIe karte für 10Gbits

    Technik

    Internet:

    Primär: FTTH 500/500
    Sekundär: LTE/4G mit 120/40

    Netzwerk: 1x UDM Pro | 1x Cloud Gateway Ultra (Backup-Router) | 2x U6-Pro | 2x UAP-AC Pro | 1x UAP-AC-M | USW-Pro 48 POE | 1x USW Lite 8

    Video:

    1x G3 Flex | 1x G3 Instant | 3x G5 Bullet | 2x G5 Flex | 1x G5 Turret Ultra

    USV: Eaton Ellipse Eco 800 USB

    Main-Hardware: Windows Gaming PC | Mac Mini M1 | alter PC mit unRAID | DS1621+ Haupt-NAS | DS918+ Backup-NAS

    Smarthome: KNX | Homekit | Homebridge | Sonos | 12,6kWp PV

  • Habe seit lange Jahre mit Qnap alt geworden. Privat nutze ich gebrauchte Versionen. Die Haltbarkeit der Geräte finde ich extrem überzeugend. Aktuell habe ich ein TS-435XeU

    4x 3,5" und 2x m.2 SSD 2x 10 GB/s kann auch ein bisschen Docker. Kurze Bauform 29 cm. Mittlerweile Backup NAS

    Mittlerweile habe ich seit 2 Jahren ein UGreen DXP480TPLUS. Es ist jetzt mein Dauer-NAS. Das ist sehr performant mit i5 Gen 12 und 4* m.2

  • Sehe ich, insbesondere im privaten Umfeld, anders. Wenn jemand physikalisch zutritt verschafft zu meinen Speichermedien, hat man ein ganz anderes Problem. Meine langjährige Tätigkeit beim LKA Berlin sagt mir, dass der Diebstahl von 19" Schränken oder Platten daraus im privaten Umfeld gegen Null gehen. Vor Verschlüsselungstrojaner schützt es auch nicht oder unerlaubten Zugriff. Wenn es doch mal eine Havarie gibt, sind verschlüsselte Platten maximal noch durch professionelle Dienste zu retten. Zusätzlich leidet gerade bei den kleinen/günstigen NAS mangels Performanz der Datendurchsatz erheblich.
    Aber auf File-Ebene kann UGreen verschlüsseln. Die App nennt sich Tresor, aber noch nie installiert.

  • Ich persönlich würde das NAS immer verschlüsselt betreiben. Ich hätte z.B. bei einer Garantierücksendung oder Entsorgung einer defekten HDD kein gutes Gefühl, wenn sich darauf unverschlüsselte Daten befinden.

    Wenn man natürlich die HDD physisch zerstört vor dem Entsorgen oder eine defekten HDD nicht einsendet, braucht man die Verschlüsselung nicht.


    Ist natürlich die Frage, welche Art von Daten auf dem NAS gespeichert werden.

  • Wenn jemand physikalisch zutritt verschafft zu meinen Speichermedien, hat man ein ganz anderes Problem.

    Man hat dann potentiell viele andere Probleme, aber zumindest nicht das Problem, dass die eigenen Daten in fremde Hände fallen (mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen). Das ist, finde ich, kein Argument.


    Meine langjährige Tätigkeit beim LKA Berlin sagt mir, dass der Diebstahl von 19" Schränken oder Platten daraus im privaten Umfeld gegen Null gehen.

    Glaube ich gerne, die meisten Kriminellen werden keinen für sie nutzbaren Wert in Datenträgern erkennen. Allerdings möchte ich einerseits auch nicht zu den 0,1% Einbruchsopfern gehören, deren Datenträger dann eben doch gestohlen wurde und nun ausgelesen werden kann, andererseits gibt es ja noch andere Szenarien, bei denen eine Festplattenverschlüsseluing hilft. Hausdurchsuchung vom LKA Berlin z.B. ;)

    Ich weiß, dass manche Staatsschützer der Ansicht sind, dass wer nichts zu verbergen hat, auch nichts zu befürchten hat, ergo nichts verschlüsseln muss. Dieser -mit Verlaub- ziemlich naiven Sicht folge ich nicht und ich glaube, Du auch nicht.


    Vor Verschlüsselungstrojaner schützt es auch nicht oder unerlaubten Zugriff.

    Das stimmt, aber Malware-Schutz ist auch überhaupt nicht das Ziel von Festplattenverschlüsselung.


    Wenn es doch mal eine Havarie gibt, sind verschlüsselte Platten maximal noch durch professionelle Dienste zu retten.

    Wer ein Datensicherungskonzept hat, das diesen Namen auch verdient, braucht im Privatumfeld niemals einen professionellen Rettungsdienst. Wer sich hingegen darauf verlässt, von einem defekten Datenträger oder RAID schon noch irgendwelche Bits herunterkratzen zu können, weil ja nichts verschlüsselt ist, dem wünsche ich schon heute viel Glück. Kein Backup, kein Mitleid. ;)


    Zusätzlich leidet gerade bei den kleinen/günstigen NAS mangels Performanz der Datendurchsatz erheblich.

    Das wäre vor vielen Jahren noch ein valides Argument gewesen, aber doch heute nicht mehr. Selbst in den schwächsten NAS der letzten Jahre mit billigen Annapurna Labs-CPUs hatte ich niemals die CPU als Flaschenhals bei der Datenübertragung.

  • Habe ich auch und bin damit sehr zufrieden, aber wenn ich den Themenersteller richtig verstanden habe, will er mehr eine "Fertiglösung"

    Ja, mir geht es um eine Fertiglösung. Früher hatte ich das Ganze über Esxi aufgesetzt (inkl. Spiel-/Basteltrieb). Jetzt möchte ich als Speicher etwas, wo ich „einfach benutzen“ kann.


    Thema Verschlüsselung:

    Hier bin ich etwas hin- und hergerissen. Mein Server war immer komplett verschlüsselt. Gefühlt wäre mir das auch wieder lieber. Aus Komfortgründen habe ich dort aber mit dem Ruhemodus der NAS VM „getrickst“, damit ich nicht jedes mal das PW manuell eingeben musste (Server war nur bei Bedarf an).
    Bezüglich dem Ugreen Tresor bin ich gerade am recherchieren. Es ist meiner Meinung mit einer Volumeverschlüsselung noch nicht vergleichbar.

    Abgesehen von der Verschlüsselung sagt mir das Ugreen DH4300 Plus als einfache Datenablage am meisten zu. Qnap werde ich mir jetzt auch noch etwas genauer anschauen. Von Synology würde ich etwas Abstand nehmen. Wie ihr geschrieben habt, finde ich die Entscheidung bezüglich der Festplatten nicht gut (auch wenn sie momentan zurückgerudert haben).

    Danke.

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