Off topic - SSD Erfahrungen

  • Hallo zusammen,

    ich würde gerne, falls die Preise gut sind, meinen Unraid Server eine M2 SSD Partition Verpassen. Dazu sind 2-3 M2 mit jeweils 4TB angedacht.

    Könnt ihr aus Erfahrung berichten mit welchen Platten ihr zufrieden seid oder gute/schlechte Erfahrungen gemacht habt?

    Achja das Board hat nur 4.0 daher sind die ganz neuen M2s eher uninteressant.

    Bin gespannt auf eure Erfahrungen, danke :)

  • Wenn man nicht ins Billgst-Regal greift, kann man bei SSDs mittlerweile nicht mehr viel falsch machen. Stabil und haltbar ist alles, was von Samsung, Intel (und Nachfolgern), Sandisk, Crucial, WD... kommt.

    Bei der maximalen Performance gibt es schon Unterschiede, aber diese sind selbst im Desktop quasi nicht praxisrelevant.

    Ich setze überwiegens Samsung ein, weil sie preislich im Mittelfeld liegen und nach meinem Empfinden hohe Qualität liefern. Sie bauen auch eigene Controller, das kaufen die meisten anderen Firmen zu. Du findest günstigere, wie auch noch schnellere SSDs, aber für mich passt das Gesamtpaket. Hatte noch nicht einen Ausfall oder Probleme mit Firmwareupdates und bin schon seit der 830er dabei (die Älteren werden sich erinnern).

  • Ich nutze auch überwiegend Samsung. Die haben gute TBW. (Sandisk Ultra 3D 4TB hat 600 TBW; Samsung Evo 870 4TB hat 2400 TBW) Dann noch bevorzugt TLC statt QLC. Wird nicht oft überschrieben, nehme ich auch mal QLC. Z.B. die SSD im PC, auf welcher die Spiele installiert sind, ist QLC. Für den Sat-Receiver, System-SSD und für Protect nehme ich TLC.

    Samsung bringt auch öfter mal Firmware-Updates raus. Updaten soll auch per Linux gehen, habe ich aber noch nie gemacht. Da UNVR und Sat-Receiver kein "Standard-Linux" fahren.

    Im UCG fiber habe ich eine Lexar NM790 2TB. Die altert etwas schneller als die Samsung 4TB, welche ich in der UDM Pro hatte.

  • Könnt ihr aus Erfahrung berichten mit welchen Platten ihr zufrieden seid oder gute/schlechte Erfahrungen gemacht habt

    Für NAS ? Solidigm. Die sind für solche Anwendungen extra gemacht. von Consumer SSD´s würd ich da abstand halten


    Samsung Evo 870 4TB hat 2400 TBW

    ist halt für ne NAS gar nix. bei Solidigm bist da im Bereich von 7-15.000 TBW bei der selben Größe.


    Bei Solidigm brauchst du halt nen Adapter auf NVME, da im Serverbereich U2,... gängiger sind(und Solidigm nur die Produziert neben SATA, SAS), oder du steckst due in einen PCIE Slot (mit Karte dazu). Das hat auch thermische Gründe. über die größere Fläche bleiben die im Lastbetrieb kälter, da die kühlung deutlich besser ist. da kannst auch stundenlang vollast ohne drosselung fahren. da brechen normale NVME schon lange ein

  • Ich sollte vielleicht erwähnen, dass dort vor allem Filme drauf kommen und die Zugriffszeiten hier erhöht werden sollen.

    Zusätzlich werden diese regelmäßig auf eine Backup Struktur abgelegt.


    anton finde deine Einwände absolut berechtigt, für meinen Usecase aber wahrscheinlich etwas zu teuer.

    Finde die Lexar NM790 4TB von den Werten ganz ansprechend, diese muss dann halt nur noch in den nächsten Tagen im Preis runter. Einfach 100€ Preisunterschied in den letzten 21 Tagen. Nicht das man noch auf die Idee kommt, dass die Preise vor Black Friday künstlich angehoben werden.


    Samsung habe ich ebenfalls auf dem Schirm, jedoch werden die auf PCIe 4.0 auch relativ warm (zumindest meine Erfahrung).

    Mit auf der Liste steht auch noch die Crucial P3 mit 4TB.

  • SSD Preise gehen derzeit eher nach oben als nach unten. Würde nicht auf merkliche Reduzierung hoffen

    Ja das wird generell durch das Thema KI gefördert. Es gibt nun mal leider nur eine Hand voll Maschinen auf der Welt die die Produktion abdecken. Aktuell gehen da die meisten Chips Richtung KI Industrie. Der Rest geht halt in RAM und SSDs. Aber wie gesagt 100€ in 21 Tagen ist schon sehr auffällig :D

  • Diese muss dann halt nur noch in den nächsten Tagen im Preis runter

    du hast nächsten Jahre falsch geschrieben :D

    vergiss es, da gehts angeblich bis nächsten Sommer nur nach oben. Produktionszyklen für Mikrochips sind viel zu lang, um da schnell was zu bewerkstelligen (3 Monate vom Input des leeren Wafers bis zum fertigen Chip ist nix besonderes, bei besonders Aufwändigen Prozessoren auch mal 6 Monate. Da kommen hunderte/tausende Schichten gestapelt, wo jede Schicht einzeln belichtet, beschichtet,... werden muss. das dauert recht lange.

    Von Bosch gibts da auch ne Gute Doku dazu , die haben ja 2 Chipfabriken in DE. Selbst bei der kleinen Fab in Reutlingen sind gern mal mehrere 10k Wafer im Umlauf, und spucken so 3-4 Mio Chips pro Tag aus (was International recht wenig ist, wenn man es mit den großen Vergleicht). TSMC zb spuckt 17 Mio Wafer pro Tag aus (mit mehreren Hundert bis tauschend Chips pro Wafer). Und die Produktionskapazitäten der Fabs , egal bei wem, sind idr voll gebucht, zusätzliche Kapazitäten müssen erst aufgebaut werden.


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  • Deutschland

    was auch immer Speicherpreise mit Deutschland zu tun haben. Ich hab mir bis eben eingebildet, der Preisanstieg sei weltweit, nicht nur in Deutschland. aber gut zu wissen.

  • du hast nächsten Jahre falsch geschrieben :D

    vergiss es, da gehts angeblich bis nächsten Sommer nur nach oben. Produktionszyklen für Mikrochips sind viel zu lang, um da schnell was zu bewerkstelligen (3 Monate vom Input des leeren Wafers bis zum fertigen Chip ist nix besonderes, bei besonders Aufwändigen Prozessoren auch mal 6 Monate. Da kommen hunderte/tausende Schichten gestapelt, wo jede Schicht einzeln belichtet, beschichtet,... werden muss. das dauert recht lange.

    Von Bosch gibts da auch ne Gute Doku dazu , die haben ja 2 Chipfabriken in DE. Selbst bei der kleinen Fab in Reutlingen sind gern mal mehrere 10k Wafer im Umlauf, und spucken so 3-4 Mio Chips pro Tag aus (was International recht wenig ist, wenn man es mit den großen Vergleicht). TSMC zb spuckt 17 Mio Wafer pro Tag aus (mit mehreren Hundert bis tauschend Chips pro Wafer). Und die Produktionskapazitäten der Fabs , egal bei wem, sind idr voll gebucht, zusätzliche Kapazitäten müssen erst aufgebaut werden.


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    Ja genau das meinte ich :)

    Und die Preissteigerungen lassen sich ja durchaus mit der gestiegenen Nachfrage aus der KI Industrie begründen.

    Da lässt sich aktuell einfach mehr Geld mit verdienen.

    Heißt weniger Chips für RAM und SSD, bei relativ gleicher Nachfrage.

    Tada unsere Preiserhöhung :D

  • was auch immer Speicherpreise mit Deutschland zu tun haben. Ich hab mir bis eben eingebildet, der Preisanstieg sei weltweit, nicht nur in Deutschland. aber gut zu wissen.

    Ich weiß ja nicht wie Du dich ausdrückst, aber in meinem Satz stehen eindeutig die wirtschaftliche Lage und Deutschland im Zusammenhang und nicht der Preisanstieg mit Deutschland.

  • Also ich habe mir zuletzt gebrauchte Samsung PM897 Enterprise SSDs geholt und bin super zufrieden.

    Die normalen SanDisks im Proxmox Server waren nach knapp 3 Jahren sowas von aufgebraucht. Die neuen gebrauchten Samsungs werde ich vermutlich nicht kaputtgeschrieben kriegen. Die haben alle 4 zwischen 20 und 70 TBW von ü5000

    Gruß

    defcon

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