Hallo zusammen,
ich beobachte ein reproduzierbares Phänomen bei meinen zwei U7 Pro Wall Access Points und hoffe auf eure Einschätzung. Beide APs hängen an einem Cloud Gateway Fiber über einen 2,5 GbE Switch und sind identisch konfiguriert.
Das Setup:
- Geräte: 2x U7 Pro Wall (Firmware aktuell).
- Konfiguration: 6 GHz Band, 160 MHz Kanalbreite, WPA3/PMF aktiv.
- Client: WiFi 7 Smartphone (direkter Vergleich am gleichen Standort).
- Anbindung: Beide per 2.5 Gbit/s Link am gleichen Switch angebunden.
Das Problem: Obwohl beide APs die gleiche Konfiguration haben, erreiche ich beim Durchsatz-Test (UniFi App) am ersten AP konstant ca. 1500+ Mbps, während der zweite AP nicht über 1000-1100 Mbps hinauskommt.
Interessanter Unterschied bei der Montage:
- AP 1 (Schneller): Steht auf einem Ständer (frei im Raum).
- AP 2 (Langsamer): Direkt flach an der Wand montiert (wie vorgesehen).
Beobachtungen:
- Der langsamere AP zeigt im Test oft eine höhere PHY-Rate (z.B. 2882 Mbps) an, liefert aber real deutlich weniger Durchsatz als der AP mit geringerer PHY-Rate (2450 Mbps).
- Zusatzfrage zu den Graphen: Ist es normal, dass bei unveränderter Position des Handys die Datenrate bei beiden APs zwischendurch kurzzeitig komplett auf 0 Mbps einbricht und sich dann erst wieder mühsam aufbaut?
Frage: Kann die direkte Wandmontage (Reflexionen/Multipath-Interferenzen) den Durchsatz so stark limitieren, dass trotz hoher PHY-Rate 500 Mbps "verloren" gehen? Oder gibt es bekannte CPU-Limits beim U7 Pro Wall, wenn die thermische Abfuhr durch die Wandmontage anders ist?
Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit der Performance-Differenz zwischen "freistehend" und "wandmontiert" gemacht?