Absicherung vor der USV und dem RJ45 vom Internetanbieter

  • Hallo in die Runde,

    ich hatte bereits schon ein paar Fragen und auch Antworten in diesem Thread Intern Forum bekommen. Möchte aber noch einmal grob nachfragen ob ich es richtig verstanden habe.

    1. USV von Ubiquiti Tower soll angeschafft werden, Ziel Ausfall bei Strom Ausfall abzusichern um UDM SE und QNAP Kontrolliert herunterzufahren und den Mini
    PC mit Proxmox drauf.

    2. Ich habe von den Stadtwerken Glasfaser ein Modem was via RJ45 als Kupfer in die UDM SE geht hier auch ein Schutz zwischen, habe als Tipp den von Dehn
    bekommen auf die Hutschiene. Allerdings muss man da die Hutschiene im E-Schrank Erden. Ok wird klappen ob das für den FI und die Sicherung ok ist bringe
    ich noch in Erfahrung.

    3. es wäre bestimmt sinnvoll noch vor der USV einen Überspannungsschutz zu haben in Form eines Stecker von Dehn oder Schneider oder APC, die Entfernung
    vom E-Schrank sind ca 70 cm und es wurde extra eine Sicherung mit FI gesetzt für den Serverschrank wo nur der Schrank drauf ist.

    4. Den Serverschrank an sich muss ich noch Erden damals vergessen, den würde ich dann mit auf die Steckdosen vom Serverschrank klemmen, denn da habe
    ich vor kurzen Wagos zwischengesetzt da ich einen Shelly Mini PM zu messen eingebaut habe.

    Im E-Schrank wurde durch Umbau wegen Wallbox etc der alte Überspannungsschutz Typ2 ausgebaut und ersetzt zu dem Pflichtmodul Typ 1+2+3 der drei ist optional gewesen, aber preislich spielt es keine Geige.

    Frage ist würdet ihr vor der USV einen Schuko Überspannungsschutz setzen und wäre das Erden wegen dem Dehn RJ45 Überspannungsschutz Pflicht da dieser ja keinen Eingang für die Erdung besitzt. Den Serverschrank werde ich Danna if die Steckdose mit werfen sollte ja kein Problem sein, oder raucht der Schrank keine Erdung?

    Danke euch für Tipps zusätzlich einiges habe ich aus dem anderen Thread ha schon bekommen.

    Viele Grüße

    Fred

  • Also ich habe mal geschaut Hutschienen haben Erdung, hier dreht es sich ja dann nur noch darum ob man in der Steckdose wo die USV rankommt auch einen Adapter setzt oder ob es langt was die USV macht.

    Der RJ45 Schutz ist dann easy einzuklippen, ach ja und Fachmänner was Elektrik angeht na ja findet man so Gut heutzutage;-). Beim Wallbox setzen hatte ich 4 Elektriker hier und alle wollten das vorhandene 2,5er Kabel nehmen was draußen liegt, ohne den Überspannungsschutz zu ändern obwohl es Pflicht ist, dazu wollte keiner ein Steuerkabel legen, 2 wollten nicht einmal C16 verbauen sondern irgendwo mit anklemmen.
    Die Zeit kann ich dann auch anders verbringen wie mit Elis die keinen Plan haben.

    Der Elektriker der dann die Wallbox eingebaut sagte das man erst ab 10 Meter wieder einen Überspannungsschutz setzen würde also pro 1 Etage, das macht aber kaum einer. Daher war ja nur die Frage sollte man doch einen Schuko setzen vor der USV oder nicht.

  • Beim Wallbox setzen hatte ich 4 Elektriker hier und alle wollten das vorhandene 2,5er Kabel nehmen was draußen liegt, ohne den Überspannungsschutz zu ändern obwohl es Pflicht ist, dazu wollte keiner ein Steuerkabel legen, 2 wollten nicht einmal C16 verbauen sondern irgendwo mit anklemmen.

    Manches ist erschütternd. Ich hatte eher geschwankt zw. 6 und 10 mm². Habe 10 mm² verlegt und kann jetzt mit ruhigem Gewissen 22 kWh an der Wallbox. Hatte alles selbst gemacht und dann vom PV-Anlagenbauer kontrollieren lassen.

  • Vielleicht solltest Du das dem Fachmann überlassen. Im dümmsten Fall bastelst Du irgendwas zusammen, was zum einen Lebensgefährlich sein kann - zum anderen hebelst Du evtl. schon vorhandene Schutzmaßnahmen aus.

    Eben - in der Unterverteilung hat der Laie nichts zu suchen.

    Ob Hutschinen geedert sind oder nicht, hat seine Gründe und das darf man nicht ändern

  • Well, mir fehlt natührlich die Globale Übersicht in deinem Kosmus. Oder ich habe was Überlesen.

    Aber :-)

    Vom Glas kommt keine Überspannung ins Haus. Das ist nen guter Isolator :-)
    Sprich dein ONT wo das Glas reingeht und RJ45 Kupfer rauskommt kann max.
    Überspannung von Deiner Steckdose bekommen. Da würde ich eher ansetzen
    als zu versuchen die Inhouse CAT Verkabelung nochmal extra zu abzusichern.

    Oder hast du da 100Meter Cat Kabel zwischen zwei Gebäuden Gespannt die Freiluft
    noch als Langwellen Antenne dienen ?

    Wenn du da eh Eingangsseitig (also nach dem Hauptanschluss) schon Schutz verbaust hast
    der scheinbar auch schon Typ1-3 abdeckt (kommt mit seltsam vor, aber nun was weis ich)
    bist da auf wohl auf der sagen Seite ?

    Oder wo denkst du hast du Wirklichen bedarf ?

  • Ja Dehn ist gleich nach Hauptanschluss eingebaut, der kürzeste Weg welcher ging. Hier mal das Bild von dem 1+2+3 damit Du es selber siehst. Gleich daneben ist der Hauptanschluss.

    Nein das Glasfasermodem ist ca 1 Meter weg zum Netzwerkschrank verbunden via RJ45 Kabel.

    Ich wollte nur wissen ob die Ubiquiti Tower USV noch zusätzlich Überspannung weg arbeit bei dem Fall, falls nicht ob ich da dann einen Adapter nehmen sollte.

    Könnte durch Überspannung durch das Glasfasermodem welches ein Netzteil besitzt doch etwas über das Kupferkabel welches in die UDM SE geht eine Überspannung hervorrufen?

  • Könnte durch Überspannung durch das Glasfasermodem welches ein Netzteil besitzt doch etwas über das Kupferkabel welches in die UDM SE geht eine Überspannung hervorrufen?

    Dafür muss eine Überspannung das Netzteil auch erreichen... Wenn ich dich Richtig verstanden habe, bitte korrigiere wenn nicht, hast du schon
    Einen Combi Ableiter im Sicherungskasten. Weis nicht ob noch ein weitere Typ2-3 dann "lokal" anders Steckdose fehlt für DIN genormten schütz
    aber so sollte ja Theoretisch nicht das Modem Stören können ?

    Klar schaden kann es nicht das DEHN Zeugs ist ja quasi DIE Adresse dafür und hat auch die Gewünschte Qualität (bei den Preisen auch zu erwarten)
    und hat nichts mit diesen billigen wenn ernst ist dann doch nicht Steckdosen Schutz Zwischensteckern zu tun..

  • Könnte durch Überspannung durch das Glasfasermodem welches ein Netzteil besitzt doch etwas über das Kupferkabel welches in die UDM SE geht eine Überspannung hervorrufen?

    Nein, weil das Netzteil des Glasfasermodems doch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit hinter der USV angeschlossen sein wird. Oder will hier jemand ernsthaft noch mal alle Geräte hinter einer USV mit einem Überspannungsschutz ausstatten? Das wäre dann ein Dr. Sheldon Cooper.
    Gut, bei uns auf der Arbeit passiert so etwas, aber da steht die USV draußen vor der Tür in einem 40 Fuß-Schiffscontainer. ;)

  • 4. Den Serverschrank an sich muss ich noch Erden damals vergessen, den würde ich dann mit auf die Steckdosen vom Serverschrank klemmen, denn da habe
    ich vor kurzen Wagos zwischengesetzt da ich einen Shelly Mini PM zu messen eingebaut habe.

    Zu den anderen Sachen ist schon viel geschrieben.

    Zur Erdung: man erdet solche Dinge nicht, indem man z.B. den Netzwerkschrank auf die eine Ader der Steckdose klemmt.

    "Erden" von Netzwerkschrank, Kabel-Rinne, ... macht man über 16mm2 Erdungskabel welches an die Potentialschiene angeschlossen wird.

    Wenn du deinen Netzwerkschrank in der Nähe des Zählerschrankes hast ist der Weg zur Potentialschiene ggf. auch nicht weit :-)

  • macht man über 16mm2 Erdungskabel welches an die Potentialschiene angeschlossen wird

    und du hast Privat im Zimmerchen wo die steht auch sicher eine entsprechende Schien, evtl in der Mietwohnung,... ?

    Man kann nur das nehmen, was vorhanden ist. Und idr dort wo das steht, hast du keinen direkten Blitzeinschlag, da schon vorher Typ 1 + 2 Filter sind. du musst nur mehr die letzten kleinen Reste , die ein Typ 3 Überspannungsschutz (und vergleichbare Potentialunterschiede) raus bekommen. da reichen 2,5 vollkommen aus

  • Nein, weil das Netzteil des Glasfasermodems doch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit hinter der USV angeschlossen sein wird. Oder will hier jemand ernsthaft noch mal alle Geräte hinter einer USV mit einem Überspannungsschutz ausstatten? Das wäre dann ein Dr. Sheldon Cooper.
    Gut, bei uns auf der Arbeit passiert so etwas, aber da steht die USV draußen vor der Tür in einem 40 Fuß-Schiffscontainer. ;)

    Das müsste ich noch machen mit dem Modem, denn das ist leider fest an der Wand und das Netzteil ist ca 90cm vom Serverschrank entfernt und da wäre dann auch die USV. Ich brauche für das Modem eine Verlängerung. Muss aber herausfinden welchen Stecker ich brauche. Dieses ist im Einsatz Icotera i6401 leider. Dann mache ich mir um das RJ45 keine Gedanken mehr, was von außen kommt via Glasfasermodem, wenn ich das Netzteil absichern kann.


    Die 16 zum Erden macht man doch eher für SAT Anlage und Solar etc. Die 2,5 werde ich vom Netztwerkschrank direkt auf die Schiene vom Haus setzen. Zum Schrank selber sind es nur 40-50 cm könnte auch da das Kabel einklemmen.

    Dafür muss eine Überspannung das Netzteil auch erreichen... Wenn ich dich Richtig verstanden habe, bitte korrigiere wenn nicht, hast du schon
    Einen Combi Ableiter im Sicherungskasten. Weis nicht ob noch ein weitere Typ2-3 dann "lokal" anders Steckdose fehlt für DIN genormten schütz
    aber so sollte ja Theoretisch nicht das Modem Stören können ?

    Klar schaden kann es nicht das DEHN Zeugs ist ja quasi DIE Adresse dafür und hat auch die Gewünschte Qualität (bei den Preisen auch zu erwarten)
    und hat nichts mit diesen billigen wenn ernst ist dann doch nicht Steckdosen Schutz Zwischensteckern zu tun..

    Also im E-Schrank ist der Typ 1+2+3 verbaut von da aus geht es durch eine eigene Sicherung/Fi zum Serverschrank ca 70cm und da ist kein Typ 1+2 mehr zwischen. Da an sich der Weg ja kurz ist, deswegen fragte ich nur die Frage wenn ich die USV nun einsetzen würde langt es als zusätzlichen Schutz. An sich haben doch gute USV wie APC oder Online auch einen Überspannungsschutz drinnen, oder sollte man lieber doch von Dehn oder anderer Firma einen zwischen Stecker nehmen.

    Das mit dem RJ45 war nur da auch im Serverschrank meine beiden QNAPs stehen, und wenn Gewitter ist ziehe ich da den Strom und das Netzwerkkabel aus.

    Aber ich bedanke mich bei allen für die Hilfe und die Tipps.

  • "Erden" von Netzwerkschrank, Kabel-Rinne, ... macht man über 16mm2 Erdungskabel welches an die Potentialschiene angeschlossen wird.

    :D:D:D das ist dann ja dicker als die Kabel die von der Straße in ein Einfamilienhaus gehen und erst Recht in einer Wohnung. Meine Frau ist begeistert, wenn ich von der Hauserdung 16 mm² quer durchs Haus spannen bis ins Büro. ;) jedem seine Wäscheleine.

    Selbst zu meiner Wallbox liegt nur 5*10 mm².

    So etwas hat/macht man im Job. Unsere Leitungen von der Notstromversorgung vor der Tür ins Haus.

  • in Maßen kann man - in Rücksprache mit dem Elektriker - davon abweichen und es die Situation hergibt. Saniere gerade und hab es tatsächlich überall mit 16mm2 gemacht (Zählerschrank, ÜSS Unterverteilungen, PV Batterie, PV Module, Netzwerkschrank, Kabelrinne, ...). Je nach Netztyp hast du nicht nur die Zuleitung 5*x von der Straße oder im Haus (zu Unterverteilungen) sondern noch eine separate Erdung, welche entsprechend passend dimensioniert sein muss. Das müsste mMn. min. 16mm2 equivalent sein.

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