Fritzbox als IP Client der UCG MAX Probleme mit Telefonie

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  • Moin zusammen,

    bin am verzweifeln. Habe folgendes Setup:

    Modem---UCG Max----Fritzbox (als IP Client)

    Leider funktioniert seit der Umstellung von der Fritzbox auf das UCG MAX die Registrierung der Rufnummern nicht mehr zuverlässig.

    In unregelmäßigen Abständen (aber meistens nach der Zwangstrennung) registrieren sich die Rufnummer bei O2 nicht mehr richtig. In der Fritzbox werden sie mir grünem Punkt angezeigt, jedoch sind sie nicht funktionsfähig. Das heißt bei ankommenden Gesprächen (Teilnehmer nicht erreichbar) bei ausgehenden (log in der Fritzbox: Internettelefonie mit xxxx über sip.alice-voip.de war nicht erfolgreich. Ursache: Forbidden (403))

    Habe in der WAN Einstallung der UCG MAX bereits die Nameserver von O2 eingetragen und im Inhaltsfilter sip.alice-voip.de als Ausnahme eingetragen.

    Zusätzlich habe ich in der Fritzbox folgende Einstellungen gemacht:

    Leider alles ohne Erfolg. Hat noch jemand eine Idee oder einen Tip für mich?


    LG Tobi

  • Die Zulassungsliste sorgt doch nur dafür, dass die Domäne nicht gefiltert wird, falls die auf der "schwarzen Liste" steht.

    Dieser ganze AdBlock und Security Filterkram leitet aber gerne alle möglichen DNS Anfrage ganz woanders hin. Versuch mal ohne den Filterkram.

  • Um die ganzen Probleme mit der Telefonie zu umgehen, überlasse ich die Einwahl den Fritzboxen. Klappt bei Telekom DSL über die 7530AX und bei der Deutschen Glasfaser über die 5530 Fiber. Die Telefone hängen alle an der 7530. Die Rufnummer der 5530 ist bei der 7530 zusätzlich eingetragen.

    Das braucht in den Fritzboxen eine Route und im Unifi USG fiber eine Firewallregel.

    Hat den weiteren Vorteil, dass ich am Netzwerk "schrauben" kann, ohne, dass meine Frau fragt, warum das Telefon nicht geht. Und spart den Strom eines weiteren Modems.

  • Moin zusammen und danke für eure zahlreichen Antworten.

    Ich habe den Blocker mal ausgeschalten und werde das beobachten. Das mit der Fritzbox am WAN hatte ich schon im Hinterkopf, würde das aber nur als letzte Lösung in Betracht ziehen. Ich schau mir das mal ohne Filterung an wie DoPe vorgeschlagen hat und werde euch berichten.

  • Kann es ggf. sein, dass Telefonie bei Telefonica über spezielles VLAN am WAN bereitgestellt wird bzw. liegen dir alle Zugangsdaten so vor, dass SIP und WAN unabhängig voneinander konfiguriert werden können? (und auch noch entscheidend: was für ein Anschluss? VDSL, DOCSIS, FTTH?)

    Ansonsten wie phino schon angemerkt hat einen Providerwechsel in Betracht ziehen. Schau mal bei easybell ob du dort nicht sogar noch günstiger oder zumindest preisneutral an WAN kommst, sofern es sich um VDSL oder FTTH handelt. Dann ist zwar Telefonie noch immer aus gleicher Hand, aber es gibt keine Gängelei. Telefonie komplett separat bin ich nicht mehr so drin, deswegen fällt mir dazu bloß sigpate ein und die haben ganz schön angezogen. Früher gabs da kostenlose Zugänge und wenn es nur darum ging per Festnetznummer erreichbar zu sein schon ausreichend.

    Was auch noch eine Idee sein kann um das Problem zu umschiffen: auf Festnetztelefonie verzichten (aus eigener Erfahrung kenne ich nur den Use-Case der Sprechanlage die man natürlich nur ungern kostenpflichtig tauscht nur um auf die Abhängigkeit der im Vertrag sowieso enthaltenen Festnetztelefonie zu verzichten).

  • Hallo Simsi,

    und danke für deine Anregungen. Zugangsdaten, etc. passt soweit. Denke, sonst würde es ja gar nicht funktionieren. Einen Wechsel, naja würde ich ungern. War früher bei der Telekom und bin dann zu O2 gewechselt. Muss eigentlich sagen, dass ich den Wechsel nie bereut habe. Habe mittlerweile alle Handyverträge der Familie und das Internet/Festnetz bei O2 und muss sagen, Preis/Leistung finde ich das alles Top in Ordnung. Bis zur "Umstellung" auf Unifi hat das auch alles geklappt. Die Fritzbox am Amt wäre wahrscheinlich die pragmatischste Lösung, aber da möchte ich vorher noch alles andere testen.

  • Ein Wechsel wäre auch nicht die kurzfristige Lösung, allerdings gibt es im Festnetzbereich einfach bessere Anbieter insbesondere wenn man eigene Hardware einsetzen möchte. Das ist einfach so, dass sich u.a. daran die Spreu vom Weizen trennt und bringt dir auch nichts, wenn es bisher lief und du bisher zufrieden warst.

    Bei Fritz!Box am Amt muss du dir halt auch die Frage stellen, ob du dann UCG Max gebraucht hättest.

    Welche Anschlussart und was sagt denn die Doku von o2 bzgl. VoIP mit eigener Hardware? Gibt bei vielen Anbietern halt Abhängigkeiten zu einem VLAN und kann eben sein, dass du mit anderen Einstellungen arbeiten musst damit es dauerhaft funktioniert.

  • Bei Fritz!Box am Amt muss du dir halt auch die Frage stellen, ob du dann UCG Max gebraucht hättest.

    Ich stelle mir bei den ganzen Thread eher die Frage, ob die UCG ( bzw. deren Konfiguration ) nicht das eigentlich Problem ist.

    Ich hab selbern ne Fritzbox 4050 als reines Telefoniegerät hinter meiner OPNSense-Firewall hängen am Kabelinternet-Anschluss und das funltioniert problemlos ohne große Klimzüge

    Einzige Firewall-Regel, die ich gemacht habe:

    - Telefon-VLAN hat vollen Zugang zum Internet

    - Auf WAN ist ein Outbound-NAT auf UDP mit statischm Port eingerichtet - und gerade der statisch Port ist wichtig.

    - zudem hat die Fritzbox nen eigene DNS-Server Einstellung auf die DNS vom SIP-Provider, da sonst dessen Server für Registra usw. nicht aufgelöst wurden.

  • Bei mir ist es so, dass nach jeder neuen Einwahl meiner UDM-SE ich die Fritzbox ebenfalls rebooten muss, damit meine Telefonie wieder funktioniert.
    Wenn die UDM-SE ne neue IPv4 bekommt, geht die Telefonie bis zum reboot weder ein- noch ausgehend.

    Bisher habe ich keine Lösung dafür gefunden.

    UDM-SE, USW Pro Max 16 PoE, USW Flex 2.5G, 2x USW Flex Mini, 3x U7 Pro Wall, FRITZ!Box 7590 AX (nur für DECT-Telefonie)

  • Bei mir ist es so, dass nach jeder neuen Einwahl meiner UDM-SE ich die Fritzbox ebenfalls rebooten muss, damit meine Telefonie wieder funktioniert.
    Wenn die UDM-SE ne neue IPv4 bekommt, geht die Telefonie bis zum reboot weder ein- noch ausgehend.

    Bisher habe ich keine Lösung dafür gefunden.

    Das muss aber eindeutig ein Problem des ISP/Telefon-Providers sein.
    Ich habe seit über 4 Jahren eine UDM SE. Am Anfang war es mit VDSL hinter einem Vigor 166. Und seit Mai 2024 die UDM SE direkt am Glasfaser. Beides bei DNS:NET. Bei DNS:NET gibt es schon immer die 24‑Std.-Zwangstrennung. Auf der Fritz!Box habe ich neben 3 × DNS:NET-Telefonnummern auch noch easybell, DUS-NET und SIP-Gate. Meine FB merkt es mit dem Logeintrag:
    Anmeldung der Internetrufnummer 0049381234567 war nicht erfolgreich. Ursache: Gegenstelle antwortet nicht. Zeitüberschreitung.

    Um dann ca. 1–2 Minuten später wieder erreichbar zusein. Dies betrifft aber nur die Nummern von DNS:NET selbst. Die anderen Nummern springen auf die Fallback-Leitung, dort bleiben sie, bis dort die Zwangstrennung erfolgt.

    Die Zwangstrennungen habe ich per cronjob auf 03:00 und 05:00 geschoben.

  • Tomcat Bin ich bei dir, bei den Eltern läuft UCG Max mit Fritz!Box als IP-Client und da funktioniert die Telefonie ebenso (ohne besondere Konfiguration an der Firewall btw). Muss aber dazu sagen: Telefonie unabhängig vom ISP via Sipgate. Das Konstrukt besteht aber nur, weil die Türklingel via Analogleitung an der Fritz!Box hängt und ggf. würde das auch ohne SIP funktionieren. Sprich man sollte mal überlegen ob klassische Festnetztelefonie in der Form noch nötig ist (besser ggf. SIP-Client auf dem Handy)

    SIP bereitgestellt vom ISP gibt es dann je nach Anbieter gewisse Besonderheiten zu berücksichtigen (ggf. vermeidbar oder reduzierbar wenn man sich die Zugangsdaten zur generellen Nutzung bereitstellen lässt), Provider DNS ist da mit das erste (wobei ich immer erstmal versuchen würde ob es auch ohne geht - kann man ja auch schnell verifizieren ob nötig) und ansonsten gibt es eben Anschlüsse wo Telefonie über separates VLAN direkt am Anschluss bereitgestellt wird.

  • ...also grundsätzlich war bisher eigene Hardware am Anschluss kein Problem. Hatte bereits eine be.ip Plus am Anschluss und die Fritzbox ist auch keine von O2. Der Unterschied ist eben seit kurzem nur, dass die Fritzbox nicht mehr die Einwahl übernimmt. Ich habe mir bei fonial mal einen Free Tarif geholt und drei Rufnummern bekommen. Werde diese mal einpflegen und schauen ob auch die nach der Zwangstrennung nicht mehr (oder schon) verfügbar sind.

    Sprich man sollte mal überlegen ob klassische Festnetztelefonie in der Form noch nötig ist (besser ggf. SIP-Client auf dem Handy)

    ...das klingt mir aber nicht nach einer Lösung 8o.

    Stefan.Hesse genau so ist es bei mir auch!

  • Es geht nicht alleine um eigene Hardware. Eine Fritz!Box z.B. zieht sich ggf. auch weitere Einstellungen vom Provider. Sind halt diverse Dinge zu berücksichtigen. Deswegen ist es auch wichtig zu erfahren, was für einen Anschluss du konkret hast (VDSL, DOCSIS, FTTH etc.) und was in der Doku des Providers zu finden ist - es gibt eben Provider wo VoIP über ein separates VLAN realisiert wird.

    ...das klingt mir aber nicht nach einer Lösung 8o.

    Je nach Situation klingt nicht funktionierende Festnetztelefonie auch nicht nach einem Problem ;) Habe meine seit Jahrzehnten bestehende Festnetznummer gar nicht mehr am jetzigen Standort registriert, weil jeder der mich erreichen können muss meine Mobilnummer anruft.

    Sagte ja nicht, dass es die Lösung ist sondern es zu überlegen ist, ob auf das Festnetztelefon verzichtet werden kann. Kann am Ende auch eine Lösung sein, wenn du zur Erkenntnis kommst, dass es auch ohne Festnetztelefon funktioniert und du dir die komplette Konfiguration sparen kannst. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit einen SIP-Client auf dem Handy zu installieren, dann bist du ortsunabhängig. Wäre am Ende ansonsten nicht das erste mal, dass man sich lange mit einer Lösungsfindung beschäftigt um zum Schluss zu kommen, dass das mit was man sich beschäftigt mittlerweile nicht mehr den Stellenwert hat.

  • SIP bereitgestellt vom ISP gibt es dann je nach Anbieter gewisse Besonderheiten zu berücksichtigen (ggf. vermeidbar oder reduzierbar wenn man sich die Zugangsdaten zur generellen Nutzung bereitstellen lässt), Provider DNS ist da mit das erste (wobei ich immer erstmal versuchen würde ob es auch ohne geht - kann man ja auch schnell verifizieren ob nötig) und ansonsten gibt es eben Anschlüsse wo Telefonie über separates VLAN direkt am Anschluss bereitgestellt wird.

    korrekt - besonders auf die DNS-Server sollte man achten und testen.

    Mit meinem Standart-DNS funktionierte Telefonie zu Vodafone überhaupt nicht, Rufnummern kurz registriert, dann wieder offline.
    Und bei der Firewall-Regel bezüglich Outbound-NAT war es wichtig, das hier "Static Port" aktiviert ist, weil sonst die Telefon zwar klingeln, aber keine Sprachverbindugn möglich war.

    Bei mir ist es auch nur noch eine Übergangslösung, da Glasfaser ausgebaut wird und ich noch nicht weiss, wie ich dann Telefonie weiter nutzen werde.

  • Es geht nicht alleine um eigene Hardware. Eine Fritz!Box z.B. zieht sich ggf. auch weitere Einstellungen vom Provider. Sind halt diverse Dinge zu berücksichtigen. Deswegen ist es auch wichtig zu erfahren, was für einen Anschluss du konkret hast (VDSL, DOCSIS, FTTH etc.) und was in der Doku des Providers zu finden ist - es gibt eben Provider wo VoIP über ein separates VLAN realisiert wird.

    Das ist aber bei O2 nicht der Fall, egal bei welcher technischen Umsetzung des Internetzugangs (hier zu 95% via DSL). Im Übrigen sagt die Logik, dass die Telefonie niemals funktionieren würde, wenn ein extra VLAN benötigt werden würde und keins eingerichtet ist (Was ja bei Unifi ohnehin nicht geht). Die Telefonie funktioniert aber bis zur Zwangstrennung.

    Wenn der TE die Festnetztelefonie nicht nutzen wollen würde, wäre ihm vermutlich das Problem gar nicht aufgefallen. Der Vorschlag auf die Festnetztelefonie zu verzichten, ist also nicht mal ein Lösungsansatz. Ich persönlich nutze defacto auch kein Festnetz (auch wenn ein SIP Phone konfiguriert da steht), würde aber niemandem absprechen wollen, dass er das Festnetz nutzen will/muss. Beim Thema Fax sehe ich das anders, das gehört einfach verboten ^^

    Zum Thema selbst. Ich bekomme meinen O2 Anschluss erst nach Pfingsten und kann derzeitig also keine weiteren praktischen Erfahrungen bieten. Die DNS Auflösung sollte passen (ist ja gerne das Problem) und ansonsten erweckt es den Eindruck, dass die Fritzbox irgendwie nicht merkt, dass sie sich neu Registrieren müsste, vermutlich weil die Zwangstrennung unbemerkt an ihr vorbei geht. Naja wenn ich den Anschluss habe, werde ich mir das sicherlich auch noch mal anschauen, auch wenn ich es nicht nutze.

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