Glasfaser Telekom - Verbindung zur UDM-Pro

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  • Hallo

    Die Anbindung an Telekom Glasfaser steht nebenbei an. Noch ist DSL, aber man muss ja schon mal vorausschauen.
    Das Thema ist schon mehrfach diskutiert worden, aber...
    Ich habe mal ein bisschen im Netz recherchiert bzgl. Glasfaser direkt an die UDM-Pro anschließen. Der Hickhack mit "SFP-Modul funktioniert, SFP-Modul funktioniert nicht" und stundenlangen Anrufen bei der Telekom, lässt mir die Haare zu Berge stehen.

    Der Grundgedanke ist, bei der UDM-Pro den Port 10 (SFP+) für den primären Internetanschluss zu nutzen um den RJ45 Port 9 für die Fallback-Lösung (LTE). Berichte über heiß werdende SFP+ - RJ45 Module haben mich nach einer Alternativlösung suchen lassen (welche eigentlich das Gleiche ist). Anbei mal eine Skizze wie ich mir das vorstelle.

    Port 10 primärer Internetport SFP+
    Port 9 RJ45 bleibt auch bei Wechsel auf Glasfaser der Fallback
    Telekom behält ihren Willen und nutzt ihre eigenen Module im ONT (kein Problem wegen Geschindigkeit des Moduls)
    Übergang ONT von Glasfaser auf RJ45 wie von Telekom gewünscht
    Medienkonverter von RJ45 auf SFP+ 10G (wie für UDM-Pro benötigt)
    Ich (wir) haben unseren Willen - SFP+ Port 10 ist Standard Internetport
    Beim Wechsel von DSL auf Glasfaser einfach umstecken und der PPPoE Login wandert vom Modem/Router zur UDM-Pro --- Stoßgebete.

    Habe ich da einen totalen Denkfehler oder wäre das so realisierbar?
    Hier der Link zum Beispiel Link


    Link


    Gruß Flic

    Rauch ist Bestandteil jeder elektronischen Schaltung. Lässt man ihn entweichen, ist das Teil kaputt!

  • Das kannst Du konfigurieren wie Du möchtest. Es ist auch egal ob port 9 oder 10 primär ist. Steck ein 1Gbit RJ45 SFP Modul in die 10 und gut ists. Richtig heiß werden die 10Gbit Dinger, die aber in Verbindung mit Glasfasermodem auch nur 1Gbit Link machen, also kannst auch gleich ein 1Gbit Modul nehmen.

    Nur Umstecken reicht natürlich nicht. Du musst die PPPoE Einwahl auf den richtigen WAN konfigurieren. Da switcht nix von alleine.

  • DoPe
    Mir ging es um die im Netz beschriebene Inkompatiblität mancher Module bei Direktverbindung und die dafür notwendigen "Klimmzüge" sowie mögliche Erfahrung mit dem Medienkonverter.
    Das LTE-Modem kann nur RJ45 >> Port 9 und ich müsste bei Wechsel auf Glasfaser nix ändern.
    Ich probier das Angedachte einfach mal aus.

    Der Wechsel der PPPoE Einwahl war in der Grafik versteckt 😉

    Gruß Flic

    Rauch ist Bestandteil jeder elektronischen Schaltung. Lässt man ihn entweichen, ist das Teil kaputt!

  • Entweder den ONT so wie phino geschrieben hat als SFP Modul. Oder Man besorgt sich ein RJ45 SFP Modul und Verbindet die 11 dann mit dem Glasfasermodem2 mit einem Patchkabel oder man nimmt einfach einen der anderen RJ45 Ports als WAN wie Networker schreibt.

    Die SFP+ Slots der UDMs unterstützen nur 1G oder 10G. Die Zwischenschritte z.B. 2,5Gbit gibt es da nicht. Du kannst also ein ganz einfaches 1Gbit SFP beschaffen, denn die Glasfasermodems machen kein 10Gbit RJ45 Link.


    Was ist das da mit der TK-Anlage im Bild? Die ist an der DSL Dose?!? Vielleicht eher ein uralt Modell welches das Amt noch mit isdn angebunden hat - über einen Router der dafür isdn Ports besitzt?

  • Die Welt kann so einfach sein, wenn ein Newbie wie ich mit der Nase drauf gestoßen wird.
    (Jeder Port kann als WAN Port definiert werden, geil!)

    Port 8 als WAN definieren und den derzeitigen Digibox Router anschließen.
    Port 9 als Fallback LTE
    Telekom SFP-Modul (Zyxel) bei Telekom kaufen (EUR 40-)
    SC-LC Faser besorgen
    Port 11 für WAN evtl. vorkonfigurieren (deaktiviert)
    Warten auf Telekom Glasfaser...
    WAN Port umschalten und harren der Dinge die da kommen

    Besten Dank an alle! 🤗

    DoPe
    Ja, die TK-Anlage...
    Da habe ich mich immer rausgehalten, aber das ist noch ein 13 Jahre alter großer schwarzer Kasten an der Wand, vermute ISDN Mehrgeräteanschluss. Ist einzeln aus der TK mit Patchkabeln auf das Patchfeld gelegt, daran dann in den Büros (schwer verständliche) Telefone. Da muss ich meinen Kumpel nochmal fragen wie das für die Zukunft angedacht ist. Deshalb die Fragezeichen im rechten Bereich. Geht ja auch mit IP-Telefonen über die Unify. Dass behalte ich aber vorerst für mich, nicht gleich noch eine Baustelle.... 😁

    So, morgen Kind bespaßen, Freitag/Samstag Hardwaremontage damit die neuen Büros ans Netz kommen.

    Gruß Flic

    Rauch ist Bestandteil jeder elektronischen Schaltung. Lässt man ihn entweichen, ist das Teil kaputt!

  • Ja, die TK-Anlage...
    Da habe ich mich immer rausgehalten, aber das ist noch ein 13 Jahre alter großer schwarzer Kasten an der Wand, vermute ISDN Mehrgeräteanschluss. Ist einzeln aus der TK mit Patchkabeln auf das Patchfeld gelegt, daran dann in den Büros (schwer verständliche) Telefone. Da muss ich meinen Kumpel nochmal fragen wie das für die Zukunft angedacht ist. Deshalb die Fragezeichen im rechten Bereich. Geht ja auch mit IP-Telefonen über die Unify. Dass behalte ich aber vorerst für mich, nicht gleich noch eine Baustelle.... 😁

    So, morgen Kind bespaßen, Freitag/Samstag Hardwaremontage damit die neuen Büros ans Netz kommen.

    Gruß Flic

    Ja, da sollte man im Anschluss ganz in Ruhe ran. Da würde ich empfehlen, einen SIP-Trunk-Anschluss einzukaufen. Der bekommt erst einmal eine neue Nummer. Und dann erst einmal nur ein IP-Telefon. Und dies ist mit Abstand der wichtigste Punkt. Da ist es am besten, mit den Personen zu sprechen, die am meisten telefonieren. Die kennen das alte System, sie werden Telefonie von zu Hause und von Mobil kennen. Da ist es wichtig, ein ausführliches Lastenheft zu erstellen. Nichts ist schlimmer als wenn ein Betrieb an der entscheidenden Stelle wie Kommunikation »überfahren« wird.
    Denke auch über kabellose DECT‑Kopfhörer nach. Kommen meistens gut an und haben eine viel größere Reichweite als Bluetooth.
    Ich würde mich da nicht unbedingt auf einen bestimmten Hersteller festlegen.
    Du musst dann am besten noch über weitere Ports mit PoE für die Telefone nachdenken. Die aktuellen Telefone haben meistens einen Mini-Switch mit 1 GBit/s da hängt man den PC/Lappy dahinter.

  • Hallo

    Am Wochenende (Freitagnacht) wurde der alte "Wirrwar", sprich 48er Switch mit nur notwendigst aufgepatchten Verbindungen umgelegt auf auf zwei neue Racks mit je USW-Pro-48-PoE + je 2x 24er Panels. Natürlich gab es ein paar "Seiteneffekte", vor allem im Bereich Telefone. (Kabeldreher beim Auflegen, verpatcht etc.). Konnte alles am Samstag beim Check behoben werden. Witzigerweise funktionierten 4 Telefone sofort. Bei der Suche nach den Ursachen fand ich heraus, dass sowohl ISDN-Telefone sowie IP-Telefone an der TK angeschlossen waren.

    Die aktuellen Telefone haben meistens einen Mini-Switch mit 1 GBit/s da hängt man den PC/Lappy dahinter.

    Das war in zwei Fällen gegeben, da bin ich erstmal auf IP-Telefone gekommen! Die Anlage ist "vermutlich" eine Alcatel OmniPCX Office. Die genaue Bezeichnung der TK bekomme ich Montag. Erstaunlich dass die IP kann. Das muss ich mir noch genauer anschauen. Ursprung war die Frage wie die Leute im Neubau telefonieren können. An gepatchte ISDN-Verbindungen hat keiner gedacht. Da gehen nur zwei Doppelfasern hin plus zwei CAT7 Notfallleitungen.
    Aber falls jemand Tipps bzgl. passender IP-Telefone hat, gerne willkommen.

    Schöne Vor-Osterwoche
    Flic

    Rauch ist Bestandteil jeder elektronischen Schaltung. Lässt man ihn entweichen, ist das Teil kaputt!

  • Das ist eine Telefonanlage. In der Regel kann man bei IP Telefonanlagen auch einfache SIP Telefone nutzen. Da müssen dann aber die Teilnehmer entsprechend eingerichtet werden in der Anlage UND mit SIP Telefonen gehen mit Sicherheit Leistungsmerkmale verloren. Alles was die Anlage so bietet, funktioniert nur mit entsprechenden Alcatel Systemtelefonen, egal ob UP0 oder IP (interne ISDN Busse für die Telefone wohl nur, wenn das Ding das Alter von 10 Jahren schon lange überschritten hat).

    Wendet euch einfach mal an eure TK-Anlagen Betreuer ... die können sicher helfen. Vielleicht gibt es für die Anlage auch gar nichts mehr zu kaufen oder das Teil hat Hard- und Softwarelimits für IP Telefoniegeräte und deren Anzahl.

    Warum bemerkt man Kabeldreher beim Auflegen erst wenn man patcht? Keine Messprotokolle und vernünftige Beschriftung?

  • Warum bemerkt man Kabeldreher beim Auflegen erst wenn man patcht? Keine Messprotokolle und vernünftige Beschriftung?

    Die Jungs haben Freitag von 14 bis 1 Uhr Nachts die Kabel von vier 24er Patchfeldern auf neue Patchfelder in einem anderen Raum aufgelegt, die TK und DSL umgesetzt. Kleine Nebenarbeiten wie Kabelkanäle und den Serverschrank auf seine Füße zu setzen (nachdem ich gemeckert habe) incl. Da muss ich etwas Respekt zollen. Nur wer nix macht, macht keine Fehler...
    Ob die Beschriftung der Kabel/Dosen des Errichters vom "Ur-Netzwerk" so wirklich passte, lässt sich auch nicht genau nachvollziehen. Oder nur mit extremen Aufwand. Da war eine gewisse Konstanz bei den Drehern der Duplex-Leitungen... 😉
    Der Check am Samstag war ja zum Durchmessen und zwecks Funktionstest. Lief in Kombination. Die Beschriftung ist auch im Gange.
    Und alle waren heute zufrieden. Drucken, telefonieren, Video, Alarm, alles lief! Dabei wollte ich das Handy schon ausmachen 😁

    Bzgl. TK kommt bei Bedarf der TK-Mensch. Das muss ich mir nicht auch noch ans Bein binden. Die Anlage hat 12 Jahre auf dem Buckel.
    Da muss ich auch schauen ob irgendwelche VLAN eingerichtet sind, welche mir später beim Umkonfigurieren des Netzwerks "in die Füße schießen"

    Danke für's Feedback.

    Gruß Flic

    Rauch ist Bestandteil jeder elektronischen Schaltung. Lässt man ihn entweichen, ist das Teil kaputt!

  • Ahh okay, dass die Verkabelung komplett zerlegt wurde, war nicht ersichtlich. Bin davon ausgegangen, dass der Schrank für die neuen Büros nur erweitert wurde. Dann ist das natürlich klar, dass die Messung bestenfalls nebenbei durchgeführt wird und vertauschte Ports von einem Duplexkabel auftauchen, gerade wenn die Datendosen unberührt bleiben. Da machen sich Keystones immer gut, mal eben die Ports am Patchpanel tauschen und gut ists oder man lebt damit, dass die Ports etwas durcheinander liegen - solange die Beschriftung passt.

    Solche Aktionen habe ich auch schon mehrfach hinter mir. Irgendwann kommt der Punkt an dem man einfach nur froh ist, wenn es einigermaßen voran geht. Schön auch wenn niemand administratives vor Ort ist, weil gar nicht existent und der Schrank ist noch mit reichlich Hardware vollgestopft. Man fängt dann noch an Patchverbindungen zu notieren um die am Ende auch wieder herzustellen ... und dann war da ein sch**ß Crossoverkabel zwischen an so hochmodernen Geräten, die kein Auto MDI-X haben und vor wild flackernden LEDs nur so strotzen, damit eine nicht laufende Verbindung ja nicht auffällt - war nur ne Spezialleitung in Richtung Indien :D


    Und gute Entscheidung, den TK Mann zu holen. Bei neuen Büros sind ja ggf. ohnehin noch neue Nebenstellen notwendig. Ob VLANs verwendet wurden kann man vermutlich nur an den IP Endgerätekonfigs (manchmal nur in versteckten Menüs am Telefon) sehen oder an der Konfig der alten Switchports. Die TK-Anlage selbst läuft ja meist auf einem untagged Port und IP Telefone an denen kein PC dran hängt, weil gar kein 2. LAN Port am Telefon ist auch sehr oft nur untagged Port.

  • Die Anlage hat 12 Jahre auf dem Buckel.
    Da muss ich auch schauen ob irgendwelche VLAN eingerichtet sind, welche mir später beim Umkonfigurieren des Netzwerks "in die Füße schießen"

    Da ist nach 12 Jahre aber dringend auch ein Austasch fällig - vermuttlich noch ne ISDN-Anlage oder ?

    Aus Erfahrung kann ich nur raten, für Telefonie ein extra VLAN zu machen und TK-Anlage + Telefone dort rein zu hängen. Und wenn nur möglich, bloss nicht noch die PC-Ports in den VoIP-Telefonen nutzen, sondern getrennt verkabeln.
    Die Teile sind eine reine Notlösung.

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