DNS und ipv4 Failover über Mobilfunk

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  • Moin,


    vielleicht hat der ein oder anderes Problem schon gelöst.

    Gegeben ist ein Netzwerk mit der UDM Pro, DSL-Anschluß mit fester ipv4. Von extern greift ein Client auf eine Anwendung im Netzwerk mittels Muster-ipv4 + Port zu. Der Client kann die Anwendung ausschließlich via ipv4 + Port erreichen. Kein Thema beim DSL-Anschluß mit fester ipv4-Adresse.

    Problemstellung: ich möchte die Erreichbarkeit erhöhen und wenn mal das DSL mucken macht, soll das Ganze über Mobilfunk laufen. Sprich ich würde mir UniFI G5 Max Outdoor kaufen und eine Telekomkarte mit fester ipv6 Adresse nutzen um damit dann Wan-Failover nutzen zu können. Dual-Stack gibts bei der Telekom gibt es nicht. Das man grundsätzlich ins Netzwerk kommt ist klar.

    Unklar ist jedoch, wie mein Client seine Anwendung erreichen kann, da im Client die Muster-ipv4 + Port fix hinterlegt sind. Auf dem Client kann kein VPN oder andere Software installiert geschweige denn genutzt werden.

    Danke für etwaigen Input.

  • Ich bin bei der Telekom und habe das mit fester IPv6 Adresse gebucht. Hilft dir leider nicht, da es wohl nur für ein Endgeröt ist. Dafür steht das Wort Prafix. Das wird also alles nicht so einfach funktionieren wie du dir das vorstellst.

    Mein Netzwerk

    MacBook Pro 14" M2 • 1000/500 Glasfaser • Zyxel 5G Telekom 1050/200 • Zyxel DSL50/20

    UDM-SE • 8 Unifi Switche - 7 Unifi Wifi - 12 Unifi Kameras • 11 Sites

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  • Du musst ber Bande spielen:

    VPS mit Wireguard Server drauf, in der UDM den Client eintragen. Im VPS Wireguard konfigruierst Du dann die Ports und machst einen Forward.

    Die UDM baut dann den VPN auf, egal über welches WAN, und egal ob public oder private IP.
    Der VPS ist das Ziel vom Client, WG leitet die Pakete auf die UDM weiter, fertig.

  • Wenn im Client eine IP steht, dann steht da eine IP und diese wird genutzt. Nutzt dir also eine andere IP gar nichts, egal ob die überhaupt erreichbar wäre oder nicht.

    Soll der Client ne andere IP nutzen, dann trag die da ein.

    Ändern geht nicht, deswegen zusätzlich DNS Failover.

  • Du musst ber Bande spielen:

    VPS mit Wireguard Server drauf, in der UDM den Client eintragen. Im VPS Wireguard konfigruierst Du dann die Ports und machst einen Forward.

    Die UDM baut dann den VPN auf, egal über welches WAN, und egal ob public oder private IP.
    Der VPS ist das Ziel vom Client, WG leitet die Pakete auf die UDM weiter, fertig.

    Geht nicht. Auf dem Client geht nichts zu installieren und dessen ip ist dynamisch.

  • Ich bin bei der Telekom und habe das mit fester IPv6 Adresse gebucht. Hilft dir leider nicht, da es wohl nur für ein Endgeröt ist. Dafür steht das Wort Prafix. Das wird also alles nicht so einfach funktionieren wie du dir das vorstellst.

    Ich dachte ein Netzwerk ist möglich.

  • ich auch, muss mich damit noch einmal beschäftigen. Mein ZTE hatte Verbindung aber das Netz dahinter nicht obwohl Bridge Modus etc...

    Mein Netzwerk

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  • Fragwürdiger Client. Wie soll das mit fix eingebrannter IP-Adresse ohne Domain gehen? Da die Anwendung wohl auch noch kritisch ist, also auf die Verbindung zum Server "zwingend" angewiesen ist, sollte der Client wohl ersetzt werden.

    Im ioBroker Forum und im Raspi-Forum war vor wenigen Monaten jemand, der Fragen gestellt hat, welche sich für den Zweck Card-Sharing herausstellte. Da habe ich dann meine Antworten eingestellt. Daher würde ich ich gern erfahren, was das für ein Client ist, auf dem man keinen Zugriff hat.

  • Mir ist auch unklar was DNS Failover bringen soll, wenn doch gar kein hostname sondern eine feste IP als Verbindungsziel genutzt wird.

    Es ist übrigens auch ein eigenartiger Ansatz, dem Client eine Verbindung durch alleinige Änderungen auf Netzwerkseite des Servers zu ermöglichen.

    Spricht auf jeden Fall dafür, dass der TE sich an den Hersteller, Vermieter oder Sonstwas dieser Anwendung wenden sollte, damit dieser die Anwendung mal auf ein zeitgemäßes Niveau bringt oder aber die Konfig so anpasst, wie für den Kunden sinnvoll.

  • Unklar ist jedoch, wie mein Client seine Anwendung erreichen kann, da im Client die Muster-ipv4 + Port fix hinterlegt sind. Auf dem Client kann kein VPN oder andere Software installiert geschweige denn genutzt werden.

    Danke für etwaigen Input.

    Dann sollte man dem Hersteller mal klarmachen, dass dies eine extreme Sicherheitslücke ist.
    Und zwar nicht für den Client, sondern für das Netz, auf das er zugreifen soll.
    Dort muss je ein Port offen sein. Und ich kann es ja nicht mal damit absichern, dass ich sage, es kommt nur diese eine IP-Adresse an dem Port in mein Netz, da ja dieser Client dynamische IP-Adressen bekommt.
    Wäre für mich ein absolutes No-Go dieses Gerät in dieser Art in mein Netz zu lassen.

  • two cent wegen Mobilfunk und IPv6.

    Die üblichen verdächtigen geben dir im Mobilfunk ein /64 Ipv6 Netz. So soll es sein und Handy / Pad / Kartoffeln kommen damit
    gut klar. Sollte ein Router benutz werden um >1 Clients zu nutzen is es aber erstmal vorbei mit ipv6 den das ding is für
    das WAN interface...

    Um das zu umgehen gibt es "NDP Proxy" und grade im Mobilbereich "64Share" die das /64 durchreichen auf der LAN Seite
    und dieses an die Cleints verteilen können. Ein IPv6 fähiger Mobilrouter sollte das also quasi immer können.

    Anyways. Der Cleint bekommt ne Ipv6. Ein weiterer router wie von UNifi dann halt eine für das WAN interface.

    Unifi kann weder NDSProxy noch 64share (vielleicht mit Unifi eignen LTE Moden ? Keine Ahnung) Und kann
    das auch nicht weiterverteilten weil UNifi da zwingend ein Prefix haben möchte das über Prefix Delegation haben möchte.

    Mit Basteln, privaten IPv6 Netzen, Nat64 kann man sich bei sicherlich was dahinfuschen..

    ist aber alles egal, wenn der Client da ne feste IP eingetragen hat. Oder womöglich garnicht mit ipv6 umgehen kann...

    Lösung dafür währe es Geld in die Handzunehmen und den Internet Zugang Professional auszubauen mit redundanter Anbindung
    und SLA Verträge, die die fIxe IP transparent auf den zweiten Weg auch übernimmt.
    Das gibts es aber nicht für den Preis eines DSL + Mobil Vertrages.

  • Danke alle für den Input. Es ist eine Android-App welche auf einem beschränkt zugänglichem Gerät befindet. Nix mit card sharing.

    Deswegen auch kein eigener VPN install möglich.

    Ausgangsfrage war ja, ob unifi das mit dem G5 Max outdoor modem das kann oder nicht - bzw. ob einer schon Erfahrung mit sowas hat.

    Natürlich besteht die Möglichkeit sich einen 2. Anschluß legen zu lassen. Ist aber kostenmäßig ausser Betracht.

    Bleibt als Lösung, sofern vom Hersteller nix gibt, nur die Privatecloud oder ganz zu verzichten.

  • Ausgangsfrage war ja, ob unifi das mit dem G5 Max outdoor modem das kann oder nicht - bzw. ob einer schon Erfahrung mit sowas hat.

    Die Problematik ist nicht das Modem. Es ist der Vertrag des Mobilfunk Anbieters.

    Ich kann mir nicht vorstellen, das es einen Anbieter gibt, der dein Routing extern übernimmt, damit auf beiden Leitung die eine Ziel-IP-Adresse funktioniert.

    Ich hätte als Vorschlag:

    Einen Server im Internet mit fester IP als Ziel für den Client und der Server mach die Verbindung per VPN zum @Home

  • Situation hat sich geändert. Anwendung akzeptiert auch Hostname inkl. einem alternativen Hostname für eine Fallbackverbindung.

    Insofern wäre es wohl klüger das ipv6 fallen zu lassen und mit DDNS und dynamischer ipv4 mit der T-Mobile Verbindung zu arbeiten, oder?!

  • Die Problematik ist nicht das Modem. Es ist der Vertrag des Mobilfunk Anbieters.

    Ich kann mir nicht vorstellen, das es einen Anbieter gibt, der dein Routing extern übernimmt, damit auf beiden Leitung die eine Ziel-IP-Adresse funktioniert.

    Ich hätte als Vorschlag:

    Einen Server im Internet mit fester IP als Ziel für den Client und der Server mach die Verbindung per VPN zum @Home

    Doch gibt es, MK Netzdienste ist einer dieser Anbieter. Wir nutzen da bei einem Kunden Glasfaser mit LTE Failover mit der selben externen IP Adresse.

    Mein Netzwerk

    Internet:

    Glasfaser TNG 1 Gigabit Synchron

    Speedtest

    Unifi Komponenten:

    UCG Fiber

    USW-Lite-8-PoE

    3x USW-Flex-Mini

    UAP-AC-Lite

    2x U6-Lite

    UVC-G3-FLEX

    2x UVC-G3-Instant

    1x UVC-G4-Instant

    UVC-G5-Bullet

    Sonstige Hardware:

    QNAP TS-453a als Backup

    Thinkstation mit Unraid, VM 3CX, Pihole + Unbound, Home Assistant usw.

    PC mit Ryzen 3700x, 16GB 3200 Ram, Ati Radeon 5700X, 2x M.2 SSD und 1x SATA SSD

  • Doch gibt es, MK Netzdienste ist einer dieser Anbieter. Wir nutzen da bei einem Kunden Glasfaser mit LTE Failover mit der selben externen IP Adresse.

    Aber du musst einen dritten Dienstleister ins Boot holen.

    Da würde ich zum Server mit fester IPv-Adresse in der Cloud raten. Da könnte man noch weitere Funktionen einrichten.

    Letzt Licht eine Frage des Geldes und Motivation.

  • Aber du musst einen dritten Dienstleister ins Boot holen.

    Da würde ich zum Server mit fester IPv-Adresse in der Cloud raten. Da könnte man noch weitere Funktionen einrichten.

    Letzt Licht eine Frage des Geldes und Motivation.

    Ja klar, für Privat eher nix. Aber nein, kein dritter Dienstleister, alles aus einer Hand. Glasfaser oder VDSL und LTE Failover von MK Netzdienste inkl fester IP.

    Mein Netzwerk

    Internet:

    Glasfaser TNG 1 Gigabit Synchron

    Speedtest

    Unifi Komponenten:

    UCG Fiber

    USW-Lite-8-PoE

    3x USW-Flex-Mini

    UAP-AC-Lite

    2x U6-Lite

    UVC-G3-FLEX

    2x UVC-G3-Instant

    1x UVC-G4-Instant

    UVC-G5-Bullet

    Sonstige Hardware:

    QNAP TS-453a als Backup

    Thinkstation mit Unraid, VM 3CX, Pihole + Unbound, Home Assistant usw.

    PC mit Ryzen 3700x, 16GB 3200 Ram, Ati Radeon 5700X, 2x M.2 SSD und 1x SATA SSD

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