Moin,
am Sonntag wurde meine Dream Machine Pro samt vorgeschaltetem DSL-Modem während eines Gewitters beschädigt. Erst ging der WAN1-Port nicht mehr und nach einem Neustart kommt die gar nicht mehr hoch. Recovery-Modus kann ich auch nicht erreichen. Als Ersatz ist nun eine UDM Pro Max unterwegs, aber bis die ankommt, geht fast nichts in meinem Heimnetzwerk.
Ich habe sechs VLAN konfiguriert, die sich im Prinzip auf Management, IoT (Smarthome), Privat, Gäste, Überwachung und Energie-Management aufteilen. Dazu kommt dann noch indirekt ein siebentes für VPN mit WireGuard. Mein Hauptswitch hinter der UDM Pro ist ein USW-Pro-48-POE, der Layer 3 unterstützt, da ich aber IDS nutze, erfolgt das Routing zwischen den VLAN über die UDM Pro. Also geht im Moment zwischen den VLAN nichts. Die anderen Switches beherrschen "nur" Layer 2.
Um wenigstens ins Internet zu kommen, ist gerade ein alter Telekom-Router mit DSL-Modem als Gateway für das private VLAN konfiguriert.
Im Netz gibt es noch zwei NUC mit Proxmox VE, jedoch mit jeweils nur einem LAN-Anschluss. Jetzt überlege ich, wie ich mich auf einen erneuten Ausfall besser vorbereiten könnte. Also beispielsweise schon eine VM mit Unifi OS Server anlegen, um zumindest im Management-VLAN einen Controller zu haben. Aber wie würde das Routing-Problem am besten gelöst? Hardware hat immer Lieferzeit und eine zweite UDM Pro Max im Shadow Mode hinzustellen, ist für private Nutzung dann doch recht kostspielig.
Oder das Konzept der VLANs aufgeben und doch wieder ein großes Netz? Und in der Firewall mit Objekten arbeiten?
Ich bin da für Anregungen sehr aufgeschlossen und hoffe von Euch auf Ideen. Der Zustand aktuell ist maximal nervend.