Unifi Talk - meine Erfahrungen als Privatanwender im Einsatz

Diese Webseite finanziert sich ausschließlich durch freiwillige Spenden. Dank der Unterstützung unserer Nutzer können wir die Inhalte werbefrei und unabhängig anbieten. Jetzt Unterstützen
  • Ich teile mal meine Erfahrungen bzgl. Unifi Talk mit euch:

    Ziel war es die Fritzbox endlich abzulösen, da sie seit vielen Jahren eigentlich nur noch SIP/DECT gemacht hat und ich mir den "Stromverbrauch" sparen wollte.

    Provider: Telekom/SipGate (mit Einzelrufnummern - NICHT als Anlagenanschluss, wäre sicherlich deutlich besser mit der Talk nutzbar)

    DECT: Zum Einsatz kam eine Gigaset 510 pro für die ca. 4 DECT Telefone im Haus.

    SIP-Phones: "Berufsbedingt" habe ich einige SIP Siemens Openstage XX Telefone im Einsatz (die gibts günstig bei eBay und sind sehr gut bedienbar, wenn man - wie ich - auf "historische" Telefonbedienung steht).

    SIP-Softphone: Unter MAC OS nutze ich einen SIP Softclient.

    Talk:

    Die Einrichtung ging rel. einfach. Der Telekom SIP Trunk ging schnell in Betrieb. SipGate zickte etwas rum, aber läuft zwischenzeitlich ebenfalls problemlos. Eigentlich nutze ich nur eine Telekom Rufnummer (obwohl ich drei habe, die anderen Rufnummern werden für spezielle Situationen genutzt).

    Die Anbindung an die Gigasetz 510 ist mit einigen Tücken verbunden. Wenn man die berücksichtigt, dann läuft alles weitestgehend problemlos. Man sollte allerdings versuchen keine Leistungsmerkmale der Gigaset mit der Talk zu mischen. Das geht schief.

    Leistungsmerkmale:

    Talk ist nicht zu vergleichen mit einer professionellen SIP TK-Anlage. Viele Leistungsmerkmale die in Deutschland Usus sind, gibt es bei Talk nicht:

    • keine Rufnummernerkennung die für das Call Routing verwendet werden könnten.
      Die Funktion wäre für mich ideal um bestimmte kommende Rufnummern separat zu routen, da ich keinen durchwahlfähigen SIP Trunk habe.
    • Einrichtung nicht wirklich intuitiv bzw. zum Teil etwas buggy (z.B. Speichern von Konfigurationen funktionieren manchmal nicht)
    • keine Faxfunktion (ja, ich weis - ist megaout -, aber die Fritzbox kann sowas)
    • Berechtigungen bei den Telefonen können zwar vergeben werden, aber separate Rufnummern Sperrlisten für die Einzelrufnummern sind nicht möglich.

    Welche Funktionen nutze ich:

    • SIP Trunk zur Gigaset 510 pro für die DECT Phones. Jedes DECT Telefon ist separat via SIP in der Talk bekannt und somit auch separat adressierbar (Groups, Smart Att. usw.)
    • SIP Trunk zu Home Assistant (ha-sip) für diverse Anwendungen (allerdings funktioniert das aktuell nicht, da wohl mit der aktuellen ha-sip in Verbindung mit der neuesten HA Version kein Webhook geht. Ziel ist damit ein Call Monitoring (z.B. wer hat bei mir angerufen) zu realisieren bzw. bei erkannten Situationen (Einbruch) einen gehenden Ruf abzusetzen.
    • Gruppen (für das gleichzeitige Klingeln bzw. die Möglichkeit Rufe an unterschiedlichen Geräten entgegen zu nehmen)
    • Smart Attenant (für Tag/Nacht/zeitgesteuertes Call Routing, unterschiedliche Anrufbeantworter, Zuweisung der Rufnummern für unterschiedliche Zwecke, Ansagen)
    • Die Openstage 60/40 SIP Festnetztelefone funktionieren problemlos und sind in der Funktion gleichzusetzen mit der Fritzbox Anbindung

    Was fehlt mir noch:

    • Talk ist Bestandteil des Unifi Ökosystems, aber leider nur rudimentär im Unif OS eingebunden. Logging bzw. entsprechende Alarmierungen werden überhaupt nicht berücksichtigt und können auch nicht per Mail oder via APP signalisiert werden.
      Wünschenswert wäre hier die Signalisierung beim Ausfall einer Nebenstelle oder des SIP Trunks bzw. Call Monitoring (bei Rufannahme, bzw. nicht zustellbaren Anrufen)
    • Kontaktlisten sind zwar einrichtbar, aber in meiner Konstellation nicht nutzbar. Sicherlich dürfte es mit den Unifi Telefonen besser funktionieren, aber zum Einen habe ich keine und zum Anderen sind sie für das was sie können und aussehen einfach zu teuer.
    • Der Smart Assistant (CRM) ist zwar grundsätzlich ganz nett, aber er endet an der dritten Ebene. Das ist weder für einen Privatanwender noch für eine Firma brauchbar.
    • Es gibt keinen zentralen Anrufbeantworter. Damit kann man zwar jeder Gruppe, Telefon usw. einen AB zuweisen, aber eben nicht zentral nutzen.
    • Mail bei nicht Erreichbarkeit eines Teilnehmers.
    • Zeitgemäße Rufnummern Vergabe in Abhängigkeit des Teilnehmers (Rufnummern müssten - bei mir - nicht Nutzern, sondern Räumen vergeben werden. Das geht zwar, aber die ganze Architektur von Talk sind es eigentlich so nicht vor. Hier wird immer auf Personen in der Unifi OS Kontaktliste referenziert, was für ein TK-System eigentlich keinen Sinn macht).
    • Rufumleitung nach extern ist entweder nicht vorhanden oder ich habe es noch nicht gefunden. Möglicherweise geht das mit den Unifi Telefonen. Wer weis :D

    Fazit:

    Da das System weitestgehend "kostenlos" ist, kann man es als Ersatz mit Einschränkungen gegen eine Fritzbox nutzen. Bei der ganzen Architektur ist deutlich erkennbar, dass das ein "Netzwerker" und kein "TK-ler" entwickelt hat.
    Die Stabilität ist hervorragend. Call Logging innerhalb des Systems ist brauchbar, ausserhalb aktuell nicht vorhanden. Die Leistungsmerkmale sind noch ausbaufähig ;)

    ------

    vg

    Franky

    Edited 32 times, last by Samhain (June 9, 2026 at 3:30 PM).

  • warum machst Du SIP nicht direkt in der 510pro?

    Vor-/Nachteile aus Deiner Sicht?

    Danke für deine Frage:

    Wenn ich den Telekom SIP Trunk direkt auf die 510 pro lege, dann hätte ich folg. Situation:

    Vorteile:

    • einfachere Architektur
    • der Call Manager in der 510er wäre nutzbar

    Nachteile:

    • Nebenstellenfähigkeit der Talk (z.B. interne Gespräche) entfallen. Es bliebe nur die Nebenstellenfähigkeit innerhalb der 510er übrig.
    • Gruppenfunktionen sind in der 510er - ungeprüft - schwerer oder gar nicht realisierbar.
    • die 510 pro hat deutlich weniger Funktionen als die Talk (insbes. der Smart Attenant ist für mich von Vorteil)
    • Sperrfunktionen sind in der 510er nicht vorhanden - ungeprüft - Sperrung auf Länder, Blocklisten usw.
    • Ausfallsicherheit (die UDM pro ist in meiner Umgebung hochverfügbar realisiert)
    • die Anzahl der Nebenstellen ist bei der 510er geringer als bei der Talk


    ------

    vg

    Franky

  • Ich überlege auch auf Talk zu wechseln. Bisher ein Gigaset DX800 im Einsatz, die Ansprüche sind sehr gering, wenn alles soweit funktioniert mit Talk würden mich die Unifi Telefone wegen der Protect/Interkom Funktion reizen.

    Hier wird mit Problemen bei 0800 Nummern oder den Notrufnummern berichtet. Ist das tatsächlich so bzw. kannst du das bestätigen?

  • Ich überlege auch auf Talk zu wechseln. Bisher ein Gigaset DX800 im Einsatz, die Ansprüche sind sehr gering, wenn alles soweit funktioniert mit Talk würden mich die Unifi Telefone wegen der Protect/Interkom Funktion reizen.

    Hier wird mit Problemen bei 0800 Nummern oder den Notrufnummern berichtet. Ist das tatsächlich so bzw. kannst du das bestätigen?

    0800er gehen bei mir. Notrufnummer möchte ich ehrlich gesagt nicht ausprobieren. Die verstehen bei sowas keinen Spass ;)

    ------

    vg

    Franky

  • ich für meinen teil finde es interessant, dass es immer noch so großen bedarf an "festnetz" gibt, obwohl mittlerweile jeder ein handy hat und vieles auch schon über teams und co laufen kann.

    mich würde mal interessieren, was die beweggründe sind, ein "festnetz" weiter zu betreiben in zeiten wo jeder ein handy hat

    Vielleicht kann mir das jemand von euch usern erläutern :)

    Technik

    Internet:

    Primär: FTTH 500/500
    Sekundär: 5G mit 200/50

    Netzwerk: 1x UDM Pro | 1x Cloud Gateway Ultra (Backup-Router) | 2x U6-Pro | 2x UAP-AC Pro | 1x UAP-AC-M | USW-Pro 48 POE | 1x USW Lite 8

    Video:

    1x G3 Flex | 1x G3 Instant | 3x G5 Bullet | 2x G5 Flex | 1x G5 Turret Ultra

    USV: Eaton Ellipse Eco 800 USB

    Main-Hardware: Windows Gaming PC | Mac Mini M1 | alter PC mit unRAID | DS1621+ Haupt-NAS | DS918+ Backup-NAS

    Smarthome: KNX | Homekit | Homebridge | Sonos | 12,6kWp PV

  • ich für meinen teil finde es interessant, dass es immer noch so großen bedarf an "festnetz" gibt, obwohl mittlerweile jeder ein handy hat und vieles auch schon über teams und co laufen kann.

    mich würde mal interessieren, was die beweggründe sind, ein "festnetz" weiter zu betreiben in zeiten wo jeder ein handy hat

    Vielleicht kann mir das jemand von euch usern erläutern :)

    Ich lebe in einer ländlichen Gemeinde in Frankreich mit rund 1.000 Einwohnern. Die Infrastruktur vor Ort ist hervorragend ausgebaut, fast jeder Haushalt verfügt über einen modernen Glasfaseranschluss (FTTH). Obwohl mein aktuelles Internet-Paket eine Festnetznummer beinhaltet, lässt sich diese leider nicht direkt über SIP konfigurieren. Da der Mobilfunkempfang in unserer Region jedoch unzuverlässig ist, habe ich nach einer flexibleren Alternative gesucht.

    Fündig wurde ich bei meinem ehemaligen Provider, der SIP-Telefonie sowohl mit einer französischen als auch mit einer Schweizer Rufnummer anbietet. Dieses Setup ist für meinen Alltag ideal: Ich arbeite in der Schweiz, erledige Besorgungen sowie Arztbesuche im nahegelegenen Deutschland und halte so auch unkompliziert den Kontakt zu meiner dort lebenden Familie. Das SIP-basierte Festnetz sichert mir somit trotz schwacher Mobilfunkabdeckung eine stabile und grenzüberschreitende Erreichbarkeit.

    ⢀⣴⠾⠻⢶⣦⠀ Debian - The universal operating system user
    ⣾⠁⢠⠒⠀⣿⡁ https://www.debian.org
    ⢿⡄⠘⠷⠚⠋⠀
    ⠈⠳⣄⠀

    :right_arrow: Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie. (Wilhelm Busch) :left_arrow:

    🔗 ISP

    :small_orange_diamond:Free SAS (Proxad) 2x 10GigaBit/s FTTH

    🔗 UniFi OS Console

    :small_orange_diamond:Dream-Machine-Special-Edition

    🔗 Switching

    :small_orange_diamond:3x USW-Lite-8-PoE-EU

    🔗 Wi-Fi

    :small_orange_diamond:2x U6-Pro

    :small_orange_diamond:9x UAP-AC-PRO-EU

    🔗 Protect

    :small_orange_diamond:7x UVC-G4-INS-EU

    :small_orange_diamond:1x UVC-G5-Flex Early Access

  • Ich lebe in einer ländlichen Gemeinde in Frankreich mit rund 1.000 Einwohnern. Die Infrastruktur vor Ort ist hervorragend ausgebaut, fast jeder Haushalt verfügt über einen modernen Glasfaseranschluss (FTTH). Obwohl mein aktuelles Internet-Paket eine Festnetznummer beinhaltet, lässt sich diese leider nicht direkt über SIP konfigurieren. Da der Mobilfunkempfang in unserer Region jedoch unzuverlässig ist, habe ich nach einer flexibleren Alternative gesucht.

    Fündig wurde ich bei meinem ehemaligen Provider, der SIP-Telefonie sowohl mit einer französischen als auch mit einer Schweizer Rufnummer anbietet. Dieses Setup ist für meinen Alltag ideal: Ich arbeite in der Schweiz, erledige Besorgungen sowie Arztbesuche im nahegelegenen Deutschland und halte so auch unkompliziert den Kontakt zu meiner dort lebenden Familie. Das SIP-basierte Festnetz sichert mir somit trotz schwacher Mobilfunkabdeckung eine stabile und grenzüberschreitende Erreichbarkeit.

    okay, das klingt aber tendenziell nach einem speziellen fall.

    aber das thema mobilfunk-empfang sollte es ja in zeiten von WLAN-Telefonie eigentlich auch nicht mehr wirklich geben.

    wills keinem ausreden, aber ganz verstehen kann ichs nicht. wenn ich da so an die tarife denke, die mein internetanbieter beim festnetz hat, telefoniere ich viel lieber mit dem handy.

    mein "backup-internet" hab ich jetzt auf einen handy-tarif umgestellt und da gibts 200GB pro monat internet (bis zu 600gb kann man sich zusammen sparen wenn man es in den vormonaten nicht verbraucht hat) und 1500min/sms im 5G Netz
    da fällts mir schwer noch einen vorteil vom festnetz zu finden

    Technik

    Internet:

    Primär: FTTH 500/500
    Sekundär: 5G mit 200/50

    Netzwerk: 1x UDM Pro | 1x Cloud Gateway Ultra (Backup-Router) | 2x U6-Pro | 2x UAP-AC Pro | 1x UAP-AC-M | USW-Pro 48 POE | 1x USW Lite 8

    Video:

    1x G3 Flex | 1x G3 Instant | 3x G5 Bullet | 2x G5 Flex | 1x G5 Turret Ultra

    USV: Eaton Ellipse Eco 800 USB

    Main-Hardware: Windows Gaming PC | Mac Mini M1 | alter PC mit unRAID | DS1621+ Haupt-NAS | DS918+ Backup-NAS

    Smarthome: KNX | Homekit | Homebridge | Sonos | 12,6kWp PV

  • Die primäre Zielgruppe für SIP-Telefonie dürften vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sein, da die Technologie erhebliche Vorteile bei der Verfügbarkeit und Skalierbarkeit bietet. Zudem ermöglicht sie es, eine einzige geschäftliche Rufnummer vollkommen frei und flexibel zu konfigurieren.

    Für mich persönlich bietet das Setup jedoch einen ganz praktischen, privaten Vorteil: Ich kann damit kostenlos in das jeweilige Land telefonieren. Da die Schweiz als mein Arbeitsort in meinem deutschen Mobilfunkvertrag leider nicht über das EU-Roaming abgedeckt ist, ist dies eine äußerst effiziente Lösung.

    Abgesehen von Unternehmen und Grenzgängern zieht die Technologie vor allem Technikbegeisterte an, die SIP im eigenen Netzwerk ausreizen und dessen Funktionsweise besser verstehen möchten. Für den durchschnittlichen Endverbraucher ohne solche speziellen Anforderungen ist der Aufwand im Alltag allerdings meist überdimensioniert.

    ⢀⣴⠾⠻⢶⣦⠀ Debian - The universal operating system user
    ⣾⠁⢠⠒⠀⣿⡁ https://www.debian.org
    ⢿⡄⠘⠷⠚⠋⠀
    ⠈⠳⣄⠀

    :right_arrow: Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie. (Wilhelm Busch) :left_arrow:

    🔗 ISP

    :small_orange_diamond:Free SAS (Proxad) 2x 10GigaBit/s FTTH

    🔗 UniFi OS Console

    :small_orange_diamond:Dream-Machine-Special-Edition

    🔗 Switching

    :small_orange_diamond:3x USW-Lite-8-PoE-EU

    🔗 Wi-Fi

    :small_orange_diamond:2x U6-Pro

    :small_orange_diamond:9x UAP-AC-PRO-EU

    🔗 Protect

    :small_orange_diamond:7x UVC-G4-INS-EU

    :small_orange_diamond:1x UVC-G5-Flex Early Access

  • Die primäre Zielgruppe für SIP-Telefonie dürften vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sein, da die Technologie erhebliche Vorteile bei der Verfügbarkeit und Skalierbarkeit bietet. Zudem ermöglicht sie es, eine einzige geschäftliche Rufnummer vollkommen frei und flexibel zu konfigurieren.

    Für mich persönlich bietet das Setup jedoch einen ganz praktischen, privaten Vorteil: Ich kann damit kostenlos in das jeweilige Land telefonieren. Da die Schweiz als mein Arbeitsort in meinem deutschen Mobilfunkvertrag leider nicht über das EU-Roaming abgedeckt ist, ist dies eine äußerst effiziente Lösung.

    Abgesehen von Unternehmen und Grenzgängern zieht die Technologie vor allem Technikbegeisterte an, die SIP im eigenen Netzwerk ausreizen und dessen Funktionsweise besser verstehen möchten. Für den durchschnittlichen Endverbraucher ohne solche speziellen Anforderungen ist der Aufwand im Alltag allerdings meist überdimensioniert.

    danke für die erläuterung. wie schon gesagt klingt ja dein fall schon sehr speziell bzw. nach einer nische

    muss zugeben, dass ich selbst als technik-verliebter keinen grund sehe mich damit zu "spielen".
    vorallem irgendeinen geringen nutzen müssen meine spielereien schon haben um es mit meinem gewissen zu vereinbaren :D

    bei der möglichen zielgruppe bleibt nicht zu vergessen die alteingesessenen festnetz-nutzer wie zb meine eltern, die nicht loslassen können, weil sie es immer schon hatten :D

    Technik

    Internet:

    Primär: FTTH 500/500
    Sekundär: 5G mit 200/50

    Netzwerk: 1x UDM Pro | 1x Cloud Gateway Ultra (Backup-Router) | 2x U6-Pro | 2x UAP-AC Pro | 1x UAP-AC-M | USW-Pro 48 POE | 1x USW Lite 8

    Video:

    1x G3 Flex | 1x G3 Instant | 3x G5 Bullet | 2x G5 Flex | 1x G5 Turret Ultra

    USV: Eaton Ellipse Eco 800 USB

    Main-Hardware: Windows Gaming PC | Mac Mini M1 | alter PC mit unRAID | DS1621+ Haupt-NAS | DS918+ Backup-NAS

    Smarthome: KNX | Homekit | Homebridge | Sonos | 12,6kWp PV

  • Es kommt kostenlos mit dem Internet-Anschluß und im Vergleich zum Mobiltelefon ist es an einen Haushalt gebunden. Eltern-/Schwiegereltern wählen gerne den Festnetzanschluß, wenn ihnen der Ansprechpartner egal ist.

    das schlägt ja wiederum in die kerbe "war schon immer so"
    aber danke auch dir fürs feedback :)

    Technik

    Internet:

    Primär: FTTH 500/500
    Sekundär: 5G mit 200/50

    Netzwerk: 1x UDM Pro | 1x Cloud Gateway Ultra (Backup-Router) | 2x U6-Pro | 2x UAP-AC Pro | 1x UAP-AC-M | USW-Pro 48 POE | 1x USW Lite 8

    Video:

    1x G3 Flex | 1x G3 Instant | 3x G5 Bullet | 2x G5 Flex | 1x G5 Turret Ultra

    USV: Eaton Ellipse Eco 800 USB

    Main-Hardware: Windows Gaming PC | Mac Mini M1 | alter PC mit unRAID | DS1621+ Haupt-NAS | DS918+ Backup-NAS

    Smarthome: KNX | Homekit | Homebridge | Sonos | 12,6kWp PV

  • ich für meinen teil finde es interessant, dass es immer noch so großen bedarf an "festnetz" gibt, obwohl mittlerweile jeder ein handy hat und vieles auch schon über teams und co laufen kann.

    mich würde mal interessieren, was die beweggründe sind, ein "festnetz" weiter zu betreiben in zeiten wo jeder ein handy hat

    Vielleicht kann mir das jemand von euch usern erläutern :)

    Der Bedarf ist auf Seiten von Privathaushalten ja gar nicht mehr "so groß", sondern im Gegenteil massiv geschrumpft in den letzten 10 Jahren. Die wenigsten unter 50 in meinem Umfeld nutzen noch Festnetz.

    Gewerblich sieht es anders aus und das sollte sich eigentlich auch logisch erschließen. Mir ist jedenfalls im Mobilfunk keine Möglichkeit bekannt, wie man etwas komplexere Anruf-Logiken wie Warteschleife, Ansage vor Melden, Telefonie-Gruppen usw. realisieren könnte. Dazu kommt - dies mag nur meine persönliche Ansicht sein - dass es immernoch leicht unseriös wirkt, wenn ein Unternehmen >1 Person nur über eine Mobilfunknummer erreichbar ist.

    Teams? Ohje... Microsoft 365 ist eine geldverbrennende Vollkatastrophe und Du kannst ja gerne mal schauen, was auf dieser Seite Jahr für Jahr eindeutig in die Top-3 gewählt wird... ;)
    Davon abgesehen brauchst Du natürlich trotzdem Festnetz für die Integration, auch wenn Du firmenintern nur noch über Teams telefonierst. Ansonsten wäre man ja nur für andere Teams-Nutzer erreichbar.

    Warum offene Standards (Telefonnetz, E-Mail) gegenüber geschlossenen Systemen (Teams, Whatsapp) zu bevorzugen sind, könnte man zusätzlich erläutern, aber ich denke, Du hast erstmal Deine Antwort.

  • Weiß einer wie groß der Stromverbrauch als Unterschied zwischen Gigaset zu einer FB ist, wenn diese nur Telefonie macht?

    Das Mehr an Funktionalität ggü. Gigaset ist ja schon gegeben bis hin zur smart Home Einbindung.

    N510 pro im Standby via PoE -> Fritzbox - je nach Einrichtung (DECT, WLAN usw.) zw. 6 und 15 Watt, z.T.- auch mehr je nach Typ

    ------

    vg

    Franky

  • Aspekte zur Nutzung einer Festnetzrufnummer gegenüber Mobilfunk:

    • Anbindung an Smart Home einfach möglich
    • Notrufnummer inkl. Automatisierungen sind einfacher machbar
    • meist kostenlose/kostenintegrierte Tarife im Anschluß vorhanden
    • Ausfallsicherheit ist besser
    • Gesprächsqualität ist besser
    • Anbindung spezieller Geräte für Telefonie sind leichter möglich

    ------

    vg

    Franky

  • 0800er gehen bei mir. Notrufnummer möchte ich ehrlich gesagt nicht ausprobieren. Die verstehen bei sowas keinen Spass

    Mach ich zweimal im Jahr.

    Moin Gierig hier von Firma x, Das ist kein Notfall, legen sie Bitte auf wenn sie andere Anrufer warten haben.
    Ich überprüfe das Telefonie System und will sicherstellen die Korrekte Notrufzentrale für Landkreis / Stadt X
    zu erreichen. Bin ich bei ihnen Richtig ?

    Ja ?
    Danke und einen schönen Tag noch.

    Gut ich habe auch Rufnummern Blöcke in 6 Verschiedenen Landstichen in Deutschland die Zentral reinkommen.
    Da mus getestet werden ob ich für den Standort den Richtigen Header rausschicke und der auch von Provider
    richtig zugeordnet wird.

  • Gewerblich sieht es anders aus und das sollte sich eigentlich auch logisch erschließen. Mir ist jedenfalls im Mobilfunk keine Möglichkeit bekannt, wie man etwas komplexere Anruf-Logiken wie Warteschleife, Ansage vor Melden, Telefonie-Gruppen usw. realisieren könnte.

    Sipgate bietet sowas z.b. an, das Handy ist ne Nebenstelle in ner Cloud-Telefonanlage.

    Die Technik ist auch nicht neu, wir hatten vor 20 Jahre schon in der Firma meines damaligen Arbeitgebers. Sämtliche Diensthandys war Nebenstellen in der TK-Anlage und man konnte vom Handy aus auch direkt jede Nebenstelle der TK-Anlage per Durchwahl anrufen.
    Die Firma sass aber an der Quelle, war Mobilfunknetzbetreiber

  • Sipgate bietet sowas z.b. an, das Handy ist ne Nebenstelle in ner Cloud-Telefonanlage.

    Die Technik ist auch nicht neu, wir hatten vor 20 Jahre schon in der Firma meines damaligen Arbeitgebers. Sämtliche Diensthandys war Nebenstellen in der TK-Anlage und man konnte vom Handy aus auch direkt jede Nebenstelle der TK-Anlage per Durchwahl anrufen.
    Die Firma sass aber an der Quelle, war Mobilfunknetzbetreiber

    Hatte ich auch in der Firma, aber ob sich sowas allein kostenmäßig für einen Privatanwender rechnet wage ich zu beweifeln ;)

    ------

    vg

    Franky

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!