Hallo zusammen,
ich brauche mal euren Rat bezüglich meines aktuellen Setups und der Absicherung gegen externe Scanner.
Mein Setup: Ich betreibe zu Hause ein UniFi-Netzwerk (Gateway) und einen Raspberry Pi 5, auf dem AdGuard Home läuft. Um meine Familie und die Handys der Kinder auch unterwegs im Mobilfunknetz abzusichern, habe ich AdGuard über eine eigene Domain von außen erreichbar gemacht. Auf den Smartphones ist die Domain als „Privates DNS“ (DNS-over-TLS) fest eingetragen. Das Filtern im WLAN und über mobile Daten funktioniert soweit auch absolut perfekt.
Damit das Ganze läuft, habe ich auf meinem UniFi-Gateway entsprechende Portweiterleitungen eingerichtet. Aktuell sind Port 853 (für DoT) und Port 80 (für die HTTP-Zertifikatsverlängerung) nach außen offen.
Hier ist ein Screenshot meiner aktuellen Firewall-Regeln: ![]()
Mein Problem: Seit der Öffnung sehe ich im AdGuard-Abfrageprotokoll immer wieder Anfragen von externen IP-Scannern, die meinen Port abklopfen. Aktuell ist mir ein Server von "Driftnet Ltd" aus Großbritannien aufgefallen, der gezielt Test-Anfragen schickt (vermutlich auf der Suche nach einem Open Resolver).
Hier der Screenshot aus meinem AdGuard-Log:
Meine Fragen an euch:
- Wie sichere ich das am elegantesten ab, ohne dass ich mir den mobilen Zugriff meiner Familie verhaue?
- Wenn ich in AdGuard mit der Zugriffskontrolle (Erlaubte Clients) arbeite oder in UniFi ein Geo-Blocking (z. B. nur Deutschland) einrichte – was passiert, wenn wir im Ausland im Urlaub sind? Über das private DNS identifizieren sich die Handys ja per Namen (Subdomain) bei AdGuard, aber die IPs wechseln im Mobilfunk oder Hotel-WLAN ständig.
- Habt ihr Best-Practice-Tipps für die Kombination aus UniFi und AdGuard Home, um solche ungebetenen Gäste komplett auszusperren, während die eigenen Geräte weltweit reibungslos funktionieren?
Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe und Tipps!