Glasfaser kommt: Umstieg auf UniFi sinnvoll?

Diese Webseite finanziert sich ausschließlich durch freiwillige Spenden. Dank der Unterstützung unserer Nutzer können wir die Inhalte werbefrei und unabhängig anbieten. Jetzt Unterstützen
  • Hallo zusammen,

    ich überlege aktuell, auch durch den nahenden Umstieg auf Glasfaser, mein FRITZ!-Netzwerk auf UniFi umzustellen und würde mich über eure Einschätzung zur passenden Hardware freuen.

    Ich habe schon viel gelesen, das ganze Produktsortiment mit jeweils eigenen Vor- bzw . Nachteilen erschlägt mich jedoch etwas.

    Aktuell sieht es so aus: Momentan läuft eine FRITZ!Box 7590 AX an DSL mit 175 Mbit/s. In hoffentlich 4–6 Wochen kommt Glasfaser mit zunächst 300 Mbit/s.

    Das WLAN läuft über vier per LAN angebundene FRITZ!-Repeater:

    • Wohnzimmer: Fritz Repeater 6000
    • Obergeschoss: Fritz 3000 AX
    • Garage: Fritz 3000
    • Outdoor: 3000 AX in einem speziellen Outdoor-Gehäuse

    Alle APs sind mit Cat 7 verkabelt.

    Aktuell nutze ich einen unmanaged Netgear ProSafe 16-Port-Gigabit-Switch und zwei kleine 5-Port(Poe)-Switches.

    Neben den APs sind weitere 5 Ports belegt, zusätzlich gibt es sechs derzeit ungenutzte LAN-Anschlüsse im Haus.

    Ich habe einen 19"-Netzwerkschrank (9 HE). Rack-Geräte wären daher praktisch, kleinere Geräte könnte ich aber auch per 3D-gedrucktem Halter integrieren.

    Warum UniFi (außer der Tatsache, dass ich eh gern neue Dinge ausprobiere .. ):

    Das FRITZ!-System funktioniert grundsätzlich, allerdings bin ich mit dem Mesh/Roaming nicht immer zufrieden. Gelegentlich funktioniert die Übergabe zwischen den APs nicht ganz nahtlos und die Verbindung stockt kurz.

    Vor allem möchte ich aber mehr Übersicht und Struktur ins Netzwerk bringen. Smart Home läuft hauptsächlich über HomeKit, zusätzlich Home Assistant auf einem Intel NUC. Dazu kommen viele Geräte von Hue, Eve und Aqara sowie mehrere Aqara-Kameras, zwei davon per PoE. Thread läuft u. a. über HomePods, Apple TV und Eve-Geräte, Zigbee hauptsächlich über Hue/Aqara.

    Smart-Home-/IoT-Geräte würde ich gerne soweit sinnvoll in ein eigenes VLAN bringen, ohne HomeKit, Thread oder Home Assistant unnötig Probleme zu bereiten.

    Außerdem interessieren mich VPN und die Möglichkeit, später eventuell UniFi Protect und UniFi Access zu ergänzen.

    ...

    Ich möchte UniFi zunächst parallel zum bestehenden Netzwerk in kleinem Maßstab aufbauen und mich mit WLAN, VLANs etc. vertraut machen. Wenn alles funktioniert, soll es einen klaren Cut geben und UniFi das bisherige System komplett ersetzen. Ich möchte nur keine Hau-Ruck-Aktion, bei der ich erst nach dem Abbau des funktionierenden Netzes herausfinde, wie das neue System funktioniert.

    Die bereits gekaufte FRITZ!Box 5690 Pro werde ich (ungeöffnet) deshalb zurückgeben und das Geld vermutlich direkt in UniFi Hardware stecken. Beim Glasfaseranschluss würde ich entweder das ONT des Betreibers nutzen und dahinter direkt das UniFi-Gateway betreiben oder – sofern möglich – die Glasfaser über einen entsprechenden GPON-SFP direkt anbinden.

    Meine bisherige UniFi-Idee .. hinter dem / meine aktuellen Gedanken:

    • Cloud Gateway Fiber / weil technisch relativ neu und aktuell und 19" Rack-Halter könnte gedruckt werden
    • Alternativ Dream Machine SE / würde das Test-Szenario durch Integriertes POE zunächst erleichtern
    • UniFi-Pro Max 16 Port POE / wäre vermutlich die Königslösung?
    • Alternativ UniFi Standard 24 POE / würde dann aber bedeuten die APs nicht mit 2,5 GB versorgen zu können, aber braucht man das?
    • 4 APs (1x Outdoor) / welche ich da nehmen soll, weiß ich noch gar nicht. Ich kann leider keine Deckenmontage verwirklichen..

    Ich suche dabei weder die billigste Minimallösung noch ein völlig überdimensioniertes Setup. Es sollte vernünftig dimensioniert sein, ohne dass ich mich in 2–3 Jahren ärgere, am falschen Ende gespart zu haben.

    Was würdet ihr bei Gateway, Switch und APs wählen? Insbesondere Cloud Gateway Fiber vs. Dream Machine und die Wahl des passenden PoE-Switches interessieren mich.

    Danke vorab für euren Input!

  • Hallo, RF2026

    Da hast du dir schon Mal reichlich Gedanken gemacht.

    Was wirst du für ein ISP bekommen und welchen Speed einkaufen.

    Hintergrund: wenn man alle Möglichkeiten nutzt, wird es bei der UDM SE ab einen Tarif über 1000 Mbit/s vielleicht etwas eng. Ich habe eine UDM SE mit 1000er, bisher keine Einschränkung.

    Für die UDM SE spricht die PoE Versorgung. Das es nur 1 GBit Anschlüsse sind, merkt man nicht im privaten Umfeld.

    Aber ich warte sehnsüchtig auf eine aufgerüstet UDM SE. Ich habe viele Lan-Ports. Somit wäre ein Pro Max 48 PoE schon eine Investition.

    Daher wird für dich eher die Fiber ein gute Lösung sein. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass du nur ein Rack mit 9 HE hast, da wird es schnell eng.

    Beim Switch würde ich auf jeden Fall zu Pro Max greifen. Der Standard hat nur einfache PoE+ Port und 95 W. Pro Max hat 180 W und PoE+/++.

    AP und Cam verbrauchen nicht wirklich viel, außer in der Startphase ;)

    Ein einzelnes WLAN-Gerät kommt selten bis nie tatsächlich an die physikalische mögliche übertragungsgeschwindigkeit und dabei über ein 1 Gbit. Die 2,5 Gbit mach dann Sinn, wenn an einem AP sehr viele Clients hängen, z. B. Fitnessstudio.

    WLAN kann Unifi. Aber WLAN hat viele rechtlich-technische Beschränkungen. Da kommt auch Unifi nicht vorbei. Die Sache mit dem Roaming ist zuverlässig.

    Was aber ein weitere Vorteil bei UNIFI ist, dass sie VLAn können.;)

    Stelle einfach weiter Fragen.

  • Hallo und herzlich willkommen in unserer Community!

    Grundsätzlich hast Du schon mal eine solide Planungsbasis würde ich sagen. Das UCG-Fiber ist ein gutes Stück günstiger als die UDM-SE und hat sogar den schnelleren Prozessor, dafür 1GB weniger Arbeisspeicher. Einer der für Dich wichtigen Unterschiede könnte sein, dass man in die UDM-SE bei entsprechendem Bedarf sehr viel Massenspeicher eingebaut bekommt, da sie ja 3,5"-HDDs aufnimmt, während das UCG-Fiber auf M.2-SSDs angewiesen ist. Sollte es Dir also wichtig sein, lange Aufbewahrungszeiten für mehrere Kameras zu erreichen, wäre die UDM-SE besser. Wobei aktuell natürlich sämtliche Speicherpreise jenseits von gut und böse liegen.

    Der "Shadow Mode", was bei Ubiquiti der Marketing-Name für Hochverfügbarkeit über Hot Spares ist, ist nur für die UDM-Reihe und nicht für UCGs verfügbar. Ist allerdings selbst für anspruchsvolle Heimnutzung fraglich, ob man das wirklich braucht.


    Alternativ UniFi Standard 24 POE / würde dann aber bedeuten die APs nicht mit 2,5 GB versorgen zu können, aber braucht man das?

    Kommt ja drauf an, was Du von Deinem WiFi erwartest. Wenn Du regelmäßig den Bedarf hast, Daten mit mehr als 120 MB/s drahtlos durchs Netzwerk zu schieben, solltest Du APs mit 2,5 GbE anbinden. Ansonsten spielt es keine Rolle.
    Switches sind natürlich Geräte, die man wohl tendenziell am längsten nutzt im Bereich der Netzwerktechnik. Von daher habe ich hier die Tendenz, direkt etwas mehr zu investieren um mehr schnelle Ports zu bekommen, auch wenn sie aktuell noch nicht (alle) benötigt werden. Es ist aber natürlich genauso legitim, sich am aktuellen Bedarf auszurichten und in dem Moment neu zu kaufen, wenn sich der Bedarf ändert.


    4 APs (1x Outdoor) / welche ich da nehmen soll, weiß ich noch gar nicht. Ich kann leider keine Deckenmontage verwirklichen..

    Die klassischen "UFOs", also U7+ / U7-Pro usw. kann man sich auch in ein Regel legen, wenn Deckenmontage ausscheidet. Ist nicht optimal, aber funktioniert in der Praxis für mich (bei Kunden) bislang zufriedenstellend.
    Schau Dir aber auch mal die U7 Pro Wall und In-Wall an, sowie den U7-Mesh, die sind nicht auf Deckenmontage ausgelegt und decken möglicherweise Deinen Bedarf dann besser ab. Die unterschiedlichen Charakteristika der Antennen-Abstrahlung einzelner Modelle findest Du auf dieser Seite.


    Zu Deiner Grundidee mit der "sanften" Einführung von Unifi: Kann ich gut verstehen und lässt sich in gewissen Grenzen sicherlich auch so machen. Klar sollte sein, dass Du nicht zwei WiFis mit identischer SSID aufsetzen darfst, sonst gibt's Chaos. Außerdem sollte es auch keine physische Verbindung zwischen dem Fritz-Netz und dem Unifi-Netz geben.
    Vermutlich wirst Du relativ schnell Vertrauen fassen, denn trotz der umfangreichen Möglichkeiten hat Unifi keine allzu steile Lernkurve und die Standard-Einstellungen bringen das Ganze in aller Regel schon mal ganz gut zum Laufen. Du wirst dann, denke ich, schnell alle geräte in die neue Struktur migrieren, denn das Hin- und Herswitchen ist ja nicht wirklich komfortabel und letztlich muss Deine neue Netzwerktechnik sich dann schließlich auch im alltäglichen Gebrauch bewähren und beweisen.

  • Um mich noch bei den Ausführungen zu WLAN und getrennte Netze von Networker zu beteiligen.

    Mischen von WLAN AP von zwei verschiedenen Herstellern in einem Netz gibt nur Probleme.

    Da du ja "Zeitnahe" Glasfaser erwartest, würde ich direkt mit diesem Netz nur mit UNIFI starten.

    Zum Üben kannst du an dem Gateway vorher einen Wan-Port/Internetzugang erstellen mit nur DHCP und schließt in erst einmal an die FB.

    Alle Gateways können ab 4 x WAN händeln.

    Noch ein Tip zu einem neuen Glasfaser Anschluss. Erst einmal die Geräte des ISP nutzen. Gerade in der Startphase ist solch ein Netz noch störanfällig. Da ist es besser mit ISP-Gerate bei der Hotline aufzuschlagen bei Probleme.

    Direkt die GF anschließen würde ich erst später, wenn der Spieltrieb es braucht. Tatsächliche technische Vorteile gibt es nicht, ist nur eleganter mit einem ONT/Konverter weniger dazwischen.

    Wie sich dies gestaltet, ist sehr von der Technologie deines ISP abhängig.

  • Vielen Dank schon einmal für eure Antworten – das hat mir schon sehr geholfen.

    Ich habe mir viele mögliche Varianten noch einmal genauer angesehen und auch die Kosten anhand der aktuellen Preise im UniFi Store zusammengestellt.

    Bei den APs würde ich aktuell unabhängig vom Gateway ungefähr folgendes einplanen:

    • 1× U7 Pro Wall – 185 € (Wohnzimmer)
    • 2× U7 Pro XG – je 179 € (Keller + OG)
    • 1× U7 Outdoor – 185 €
    • 1× Flex Mini 2.5G – 48 € für TV, Apple TV, Spielekonsole, Sonos etc. hinter dem Fernseher
    • Summe 776€

    Die APs würde ich noch einmal anhand der konkreten Positionen überprüfen.

    Damit komme ich momentan auf vier mögliche Varianten:

    1. UDM SE + Lite 16 PoE
    449 € + 193 € + 776 € = 1.418 €

    Vorteil wäre, dass ich neben dem 16-Port-Switch zusätzlich die 8 Ports der UDM SE nutzen kann. Für langsamere Geräte wären die 1-Gbit-Ports der UDM vollkommen ausreichend. Allerdings würde der Lite 16 PoE die schnellen Uplinks der U7 Pro XG ebenfalls nicht ausnutzen.

    2. Cloud Gateway Fiber + Pro Max 16 PoE
    250 € + 387 € + 776 € = 1.413 €

    Preislich erstaunlicherweise praktisch identisch mit Variante 1 und technisch wahrscheinlich die modernere Kombination. Dafür fehlen mir gegenüber der UDM SE die zusätzlichen Switchports. Bei aktuell schon ca. 12 belegten LAN-Anschlüssen plus vier APs könnte das relativ schnell knapp werden.

    3. Cloud Gateway Fiber + Standard 24 PoE
    250 € + 366 € + 776 € = 1.392 €

    Sogar die günstigste Variante und mit 24 Ports ausreichend Reserve. Nachteil: nur 1 GbE an den normalen Switchports. Damit würde ich insbesondere bei den U7 Pro XG deren schnelleren LAN-Uplink nicht nutzen können.

    Andererseits habe ich vorerst nur einen 300-Mbit-Internetanschluss und selbst bei einem späteren Upgrade auf 1 Gbit dürfte das in der Praxis wahrscheinlich nur selten relevant sein.

    4. UDM SE + Pro Max 16 PoE
    449 € + 387 € + 776 € = 1.612 €

    Das ist aktuell mein Favorit, wenn ich etwas mehr Geld ausgebe.

    Die schnellen/PoE-relevanten Geräte, insbesondere die vier APs, würde ich am Pro Max 16 PoE betreiben. Langsamere Geräte wie Smart-Home-Zentralen, Drucker etc. könnten an die 1-Gbit-Ports der UDM SE.

    Damit hätte ich die 16 Ports des Pro Max plus die 8 Ports der UDM SE und trotzdem 2,5 GbE für die APs. Gleichzeitig hätte ich mit der UDM SE direkt die Möglichkeit, später UniFi Protect mit HDD zu nutzen (wenn die Speicherpreise mal sinken ..) .

    Der Aufpreis gegenüber den anderen Varianten beträgt allerdings rund 200 €.

    Aktuell schwanke ich daher insbesondere zwischen Variante 3 und Variante 4 ..

    Beim Glasfaseranschluss werde ich eurem Rat folgen und zunächst das ONT des Providers verwenden.

    Wie würdet ihr die vier Varianten einschätzen?

    Insbesondere würden mich noch drei Punkte interessieren:

    1. Ist UDM SE + Pro Max 16 PoE sinnvoll oder ist das für einen Privathaushalt unnötig doppelt/überdimensioniert?
    2. Würdet ihr bei nur 19 € Aufpreis den U7 Pro XG statt des normalen U7 Pro nehmen?
    3. Ist 2,5 GbE für die APs etwas, worauf ihr bei einer Neuanschaffung heute achten würdet, oder würdet ihr lieber den Standard 24 PoE mit mehr Ports nehmen und euch mit 1 GbE zufriedengeben?


    Danke!

  • Warum bist du auf die UDM SE aus, wenn du doch - übrigens auch mein Lieblings-Switch - den ProMax 16 PoE einplanst? Der sollte mit seinen 16 PoE Anschlüssel alle PoE Geräte abdecken.

    Daher noch die folgende Idee: UDM Pro als Router und 8 Ports + ProMax 16 PoE für PoE Geräte. Dann kannst du später immer noch einen nicht-PoE Router dazustellen.

    Habe mein Setup vor kurzem auch hier (zwar mit Fokus auf Patchfeld) dargestellt, vllt. bringt es dir was: RE: Planung Netzwerk Neubau EFH

  • Du hast 4 AP beplant, für die du PoE benötigst. Wie wäre denn die Kombi?

    4. UDM SE + Pro Max 16 ohne PoE
    Dies wäre wohl die günstigste Lösung bei der gleichen Performance.

    Aber der umgekehrte Ansatz von treee111 geht auch, Kleine Einschränkung ist da, der fehlende 2,5 GBit/s-Port, gerade für schnelle Glasfaser-Anbindung an einem ONT gut geeignet.

  • Ich habe noch viel hin und her überlegt und bin aktuell bei der Variante:
    UCG Fiber + 16 Pro Max POE Switch hängen geblieben.

    Ich nutze im Keller und hinterm TV noch 2x kleine 5er Switches und habe meine aktuelle LAN-Belegung noch einmal kontrolliert (nachdem für Sonos mittlerweile nur noch 1x LAN, anstatt 5x LAN genutzt wird).

    Ich komme aktuell auf 10 LAN-Ports, die tatsächlich genutzt werden, daher sollte der 16er Pro Max erstmal ausreichen, den kann ich ja über 10G SFP+ an die UCG Fiber anschließen und verliere dadurch keinen RJ45 Port, oder?

    Bleibt noch die Frage nach den AP, der geringe Aufpreis für U7 Pro XG ist im Gesamtkontext nicht der Rede wert.

    (Vorläufig) Finales Setup sieht also so aus:

    Ich würde aktuell folgende Variante favorisieren:

    • Cloud Gateway Fiber – 322,80 €
    • Pro Max 16 PoE – 464,40 €
    • 1× U7 Pro Wall – 238,80 €
    • 2× U7 Pro XG – 463,20 €
    • 1× U7 Outdoor – 238,80 €
    • Flex Mini 2.5G – 57,60 €
    • 10G SFP+ DAC – ca. 15,60 €

    Gesamt: ca. 1.801 €

    Aktuell benötige ich am Pro Max 10 Ports: 4× AP, Hue Bridge, TV-Switch, PC, Home-Assistant-NUC, PoE-Kamera und einen kleinen Switch im Keller. Damit bleiben noch 6 Ports Reserve.

    UCG Fiber und Pro Max würde ich per 10G SFP+ verbinden. Die vier schnellen PoE-Ports passen zudem genau zu den vier APs.

    Damit erscheint mir diese Lösung aktuell sinnvoller als UDM SE + Pro Max. Protect ist mit dem UCG Fiber ebenfalls möglich und bei zukünftig höherem Portbedarf könnte ich immer noch einen weiteren Switch ergänzen.

    Übersehe ich etwas oder würdet ihr an der Zusammenstellung noch etwas ändern?

  • den kann ich ja über 10G SFP+ an die UCG Fiber anschließen und verliere dadurch keinen RJ45 Port, oder?

    Ja, das klappt so.


    Bleibt noch die Frage nach den AP, der geringe Aufpreis für U7 Pro XG ist im Gesamtkontext nicht der Rede wert.

    Ich habe ehrlich gesagt nie so ganz verstanden, warum Pro XG und Pro XGS eingeführt wurden. Sie sind ihren Brudermodellen U7 Pro bzw. U7 Pro Max einfach zu ähnlich. Die schnellere Anbindung über 10GbE halte ich für unnötig, denn solche Datenraten werden über WLAN realistischer Weise sowieso nicht erreicht. Dafür ist 10 GbE über Kupfer oft ein echter Heißläufer - also höherer Energiebedarf und deutlich mehr Abwärme.
    Der XG hat im 5 GHz-Band laut Datenblatt einen leicht geringeren Antennengewinn als der U7 Pro. Ich kann nicht einschätzen, ob dies in der Praxis einen Unterschied macht, theoretisch ist es aber ein kleiner Nachteil.


    Übersehe ich etwas oder würdet ihr an der Zusammenstellung noch etwas ändern?

    Du planst auf jeden Fall mit ausreichenden Reserven, das ist gut. Und ja, Erweitern geht immer, wobei man natürlich vermeiden möchte, durch zu bald aufkommenden Erweiterungs-Bedarf letztendlich Geld zweimal auszugeben. Auf der anderen Seite lassen sich Unifi-Komponenten ziemlich gut weiterverkaufen.

    Bedenken solltest Du, dass der Pro Max 16 PoE in der Basis kein Rackmount-Switch ist. Das entsprechende Rack Mount-Kit kostet 54 € im offiziellen Store.

  • Ich nutze im Keller und hinterm TV noch 2x kleine 5er Switches und habe meine aktuelle LAN-Belegung noch einmal kontrolliert (nachdem für Sonos mittlerweile nur noch 1x LAN, anstatt 5x LAN genutzt wird).

    Unabhängig von UNIFI. Wie ich es schon öfter gelesen habe und mein Nachbar erfahren hat, ist SONOS wohl etwas zickig bei gemischtem Betrieb von LAN und WLAN. Und bei den geringen Datenraten von Audio kann man die da bequem nur mit WLAN betreiben. Stellt sich noch die Frage nach VLAN-Tauglichkeit. Da können vielleicht andere berichten, gibt wohl gerne mal Probleme, wenn der Medienserver in einem anderen VLAN steht.

  • Seit dem Update vom 27. Mai kann man das Sonosnet in der App ausschalten und damit sollten auch die Probleme beim gemischten Betrieb LAN/WLAN nicht mehr auftreten.

    Getestet habe ich es nicht, da ich schon seit Ewigkeiten meine Sonos nur noch im WLAN habe, aber in der Theorie dürfte das Problem damit endlich beseitigt sein.

    UDM-SE, USW Pro Max 16 PoE, USW Flex 2.5G, 2x USW Flex Mini, 3x U7 Pro Wall, FRITZ!Box 7590 AX (nur für DECT-Telefonie)

  • Seit dem Update vom 27. Mai kann man das Sonosnet in der App ausschalten und damit sollten auch die Probleme beim gemischten Betrieb LAN/WLAN nicht mehr auftreten.

    Getestet habe ich es nicht, da ich schon seit Ewigkeiten meine Sonos nur noch im WLAN habe, aber in der Theorie dürfte das Problem damit endlich beseitigt sein.

    Ich habe kein Sonos, die waren mir schon immer suspekt. 8o

    Aber etwas scheint da weiterhin nicht optimal zu laufen.
    Jedenfalls hat einer dazu etwas geschrieben in der aktuellen EA-Release 10.6.94
    https://community.ui.com/releases/0429ddfe-7ab6-4ed6-959b-10e67ad39110?replyId=2f2c71a1-7680-439b-8e5c-0e37e5713b27

  • Aber etwas scheint da weiterhin nicht optimal zu laufen.
    Jedenfalls hat einer dazu etwas geschrieben in der aktuellen EA-Release 10.6.94
    https://community.ui.com/releases/0429d…5c-0e37e5713b27

    Das ist nur wegen der jetzt aus meiner Sicht nicht mehr nötigen bzw. falsch formulierten Warnmeldung. Die müsste von Ubiquiti an die neuen Gegebenheiten angepasst werden.

    Allerdings gibt es die neue Möglichkeit der Abschaltung nur für die S2 Systeme. Wenn jemand noch mit der alten S1 Version unterwegs ist, gilt die Regel "kein Mischen von LAN und WLAN" natürlich immer noch, denn neue Features gibt es nur noch für die S2 Systeme.

    UDM-SE, USW Pro Max 16 PoE, USW Flex 2.5G, 2x USW Flex Mini, 3x U7 Pro Wall, FRITZ!Box 7590 AX (nur für DECT-Telefonie)

  • Ich möchte mich schon jetzt bei allen bedanken, die hier Tipps gegeben haben, ich habe die Hardware bereits bestellt und die Einrichtung kann bald schon starten.

    Es kann also nicht mehr lange dauern, bis die ersten Fragen gestellt werden, aber bis hierhin schon vielen Dank!!

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!