3CX PBX und andere Voip-Anlagen mit Unifi

Es gibt 163 Antworten in diesem Thema, welches 14.081 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von bic.

  • Guten Morgen zusammen - Fehler heute morgen wieder da :pouting_face:


    KJL - Danke, mir ging es genau um die 3CX interne Verarbeitung. In meiner Vorstellung macht es doch keinen Unterschied mehr (vorausgesetzt der Client ist korrekt verbunden) wie dann die „Rufbehandlung“ erfolgt!?

    Dann poste mal bitte einmal die Portweiterleitung der UDM (was hast du davor für ein Modem?) und die ausgehenden Regeln der 3CX.

  • Zufrieden bin aber nicht, zu bananig ist mir das Ganze und mir hat es fast anderthalb Tage gekostet, die Geschichte an Laufen zu bekommen. Und zu Ende ist dies ja noch lange nicht, denn noch ist das Gateway nicht eingerichtet, geschweige denn überhaupt auffindbar.

    Da wollen wir mal in der Sachen weiter machen, auch wenn es kaum einen interresiert (da bin ich aber hart im Nehmen :face_with_tongue:). Aber vielleicht steht ja noch jemand vor dem Problem, eine moderne Telefonanlage mit "Nimmtmanheutenichtmehr"-Anschlüssen zusammenbringen zu müssen und dies hier könnte dabei etwas helfen. Daher nun zum zweiten "Software-Teil" - dem des Gateways, bestehend aus dem oben gezeigten Baseboard und aus (bei mir) einem Hybridmodul mit 2´x ISDN (BRI) und 2 x A/B (FXS). Übrigens. das Baseboard nebst der Aufsteckmodule findet sich auch in den kleinen Gateway-Kisten:



    so das die 3CX gern auch in der Cloud sitzen kann und man dann zu Hause nur das VoIP-Gateway hat, um die "Hardware" anzustöpseln.


    So, nun aber ....

    Nachdem nun das Hypervisior-OS und darauf dann 3CX erst einmal liefen, wollte ich dann das Gateway in Betrieb nehmen, da die Angelegenheit für mich an sonst weitgehend sinnbefreit wäre. Nur wie? In der Aplliance wurde das Teil zwar als vorhanden angezeigt, allerdings als nicht vollständig erkannt und mit absurder IP - ein Zugriff war daher nicht möglich. Die Suche bei Beronet nach einer Lösung dieses Problems förderte dann wieder ein Tool zu Tage, welches in der Lage sein soll, alle Beronet-Teile im LAN zu finden und zumindest zurückzusetzen - und man glaubt es kaum, dies hat auch geklappt, hier wird es bereits angezeigt und sogar mit dem richtigen Modul:



    Nachdem dies nun erledigt ist, lässt sich das Gateway auch aufrufen und über ein eigens GUI einrichten:



    So .... bliebe dann noch übrig, das Gateway der 3CX bekannt zu machen und diese dazu zu überreden, die Ports des Gateways zu nutzen - doch dazu kommt dann noch der dritte "Software-Teil" :smiling_face:

  • bic ich finde das unheimlich spannend, also zumindest mich interessiert sowas. Weitermachen!!

  • Kann man die Weiterleitungen durch den NGINX schieben? Die läuft ja eh für Bitwarden

  • Kann man die Weiterleitungen durch den NGINX schieben? Die läuft ja eh für Bitwarden

    Kann man mit viel Aufwand, würde ich für Privat lassen. Die Firewall der 3CX ist schon sehr gut und blockt alles weg was durch die Unifi Firewall durchkommt. Was du machen kannst ist den Port 5060 auf das Netz deines Anbieters zu beschränken. zB bei der Telekom wäre das

  • Weitermachen!!

    Ok, ok - dann man mal hier der (hoffentlich) letzte Teil :smiling_face:


    Nachdem ich dann nun das Beronet-Gateway über den Browser erreichen konnte, habe ich mich da erst einmal umgeschaut um vielleicht einen Hinweis zu finden, wie das Teil nun mit der 3CX verbunden werden könnte. Allerdings bin ich da dann nur bis zu der Erkenntnis gelangt, dass dies über SIP erfolgt, aber das war es dann auch schon. Da es aber so schön war, habe ich dann schnell erst einmal die Hardware, daher die RJ45 -Ports eingerichtet:



    wobei hier für die analogen Ports erst einmal überhaupt nichts zu tun war und auch die ISDN-Ports lediglich auf Network Temination (nt) und Point to Point (PTP) festzulegen waren, da die Ports ja nicht an einen öffentlichen ISDN-Anschluß angeschlossen, sondern lediglich mit der Gerdes-ISDN-Karte im Tobit-David-Server verbunden werden sollen (zumindest einer der beiden).


    Also dann erst einmal Tante Google angeworfen um zu schauen, was denn 3CX und Beronet dazu sagen, wie man die PBX und das Gateway am besten verheiratet. Bei 3CX bin ich dann auch recht schell fündig geworden, musste jedoch lernen, dass sich das Verfahren grundsätzlich unterscheidet, ob man nun die analogen oder ISDN-Nebenstellen vom Gateway der 3CX bereitstellen will. Da es sich nun bei 3CX so laß, als wäre die Geschichte für die analogen Anschlüsse kinderleicht, denn man solle sich lediglich einen bereits in der 3CX angelegten Benutzer aussuchen, dessen Nebenstellen-Nr., ID und Passwort zur Erstellung eines SIP-Anschlusses benutzten und schwups ist der Benutzer mit dem Gateway verrbunden, wobei dann dieses bei dem Benutzer als Telefon eingetragen ist.


    Aber wäre, hätte, könnte - die bei 3CX hatten leider vergessen in der Anleitung zu erwähnen, dass man zuvor a) die Ansicht der Gateway-GUI auf "Advanced" umschalten muss, weil an sonst die nötigen Einagbefelder überhaupt nicht vorhanden sind und b) man sich ID und Passwort aus der Nebenstelle der 3CX holen muss, dort findet man diese dann unter dem Reiter "Telefon-Provisionierung" :frowning_face:


    Hat man dies dann aber erst einmal geschnallt (nun ja, 2-3 Stunden habe ich schon dafür gebraucht), muss man zur Ehrenrettung von 3CX schon sagen, das mit dem "Schwups" stimmt wirklich :grinning_squinting_face::



    und funktionieren tut es auch gleich:



    So, die Geschichte mit den analogen Nebenstellen sehe ich dann mal als gelöst an. Hat man sich erst einmal durch den Lapsus von 3CX durchgearbeitet, sind für die zwei FXS-RJ45 Ports insgesamt 4 analoge Nebenstellen anlegbar, entsprechend Y-Adapter liefert Beronet hierzu gleich mit.


    So .... blieben "nur" noch die ISDN-Ports - aber da mache ich jetzt noch ein Teil daraus, für heute langt es mir erst einmal :winking_face:

  • So .... blieben "nur" noch die ISDN-Ports

    Nachdem sich nun die Einrichtung der analogen Anschlüsse des Beronet-Gateways am Ende als relativ einfach herausgestellt hatte, dachte ich mir, stürzt du dich mal an ISDN. Klar war mir bis dahin, dass die Einrichtung nicht so einfach auf der Seite des Gateways erfolgen kann, sondern von der 3CX initiiert werden muss.


    Also dann nach Vorschrift in der 3CX unter "Sip-Trunks" "Gateway hinzufügen gewält", das richtige ausgesucht:



    alles brav ausgefüllt (hier wird dann auch die später zu vewendente ID und das Passwort generiert und angezeigt) und schließlich auf "Gerätekonfig. erstellen" geklickt, damit die 3CX sich um die Einrichtung des Gateways kümmert. Aber was ist dann das:



    die 3CX will das Gateway in den Auslieferungszustand versetzen!


    Da ich keinen nun keinen Weg gefunden hatte, ISDN auch wie A/B im Gateway zu konfigurieren, beiße ich schließlich in den sauren Apfel und schmeiße alles weg, was bisher schon im Gateway eingerichtet war :frowning_face:


    Danach geht es eigentlich ganz einfach. Im Gateway erscheint ein "Easy Configuration Wizzard" bei welchen man mit Hilfe bunter Bildchen sich aussuchen kann, was und wie eingerichtet werden soll (habe leider kein Sreenprint gemacht), gibt die nötigen Daten ein (wo ID und Passwort herkommen, weiß ich ja nun) und schon hat man in der 3CX einen Trunk zum Gateway:



    Ist man dann soweit gekommen, lassen sich dann auch die A/B-Ports wie gehabt wieder einrichten, so dass auch diese SIP-Anschlüsse zur Verfügung stehen (zum Testen habe ich erst einmal nur jeweils ein ISDN- und A/B-Port verwendet):



    Schließlich legt man noch die notwendigen Wahlregeln für die Ports fest:



    und das war es dann auch schon auf Seiten des Gateways.


    So, das ist jetzt der Stand der Dinge, der SIP-Trunk 3CX <--> Gateway steht, die analoge Nebenstelle funktioniert. Wo mich jetzt aber die Ideen verlassen haben, ist, wie richte ich nun in der 3CX die ISDN-Ports des Gateways als Nebenstelle ein? Da werde ich mich wohl nochmals durch die umfangreichen, leider nicht immer aktuellen, z.T. fehlerhaften und schlecht strukturierten Dokumentationen von 3CX und Beronet wühlen müssen. Aber das wird schon werden :grinning_squinting_face:


    Zusammenfassend muss ich aber feststellen, das, wenn jemand für den SOHO/KMO-Bereich aus welchem Gründen auch immer noch eine halbe handvoll ISDN- oder analogen Anschlüsse benötigt, dieser z.B. mit einer BeIp+ oder der neuen BeIp Swift, bzw. einer passenden Fritzbox besser fährt - die Einrichtung ist jeweils um ein vielfaches einfacher und die Kosten sprechen ohnehin dafür. Leider bieten diese Teile dann aber nicht das an, worauf es mir ankommt, nämlich einen Web Client, bzw. eine Desktop-Anwendung für die jeweiligen Nutzer.


    So werde ich also nun weiter nach einer Lösung dafür suchen müssen, die ISDN-Ports als Nebenstellen einzurichten :loudly_crying_face:

  • Beim herunterladen steht 1 Jahr kostenlos... ist das nicht für 10 User dauerhaft kostenlos?

  • Dann poste mal bitte einmal die Portweiterleitung der UDM (was hast du davor für ein Modem?) und die ausgehenden Regeln der 3CX.

    So - hat etwas gedauert...

    Inzwischen konnte ich feststellen, dass der Fehler leider sehr sporadisch auftritt. Daher vermute ich keine grundsätzliche Fehlkonfiguration.

    Die UDM-SE hängt direkt am GlasfaserModem der DTAG.


    Portweiterleitung:


    Ausgehende Regeln 3CX:

  • Beitrag von jkasten ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Das sieht erstmal korrekt aus. 5061 kannst löschen, den brauchst nicht. Wie sehen deine ipv6 Einstellungen aus? Deaktiviere das mal bei der 3cx.

  • Beim herunterladen steht 1 Jahr kostenlos... ist das nicht für 10 User dauerhaft kostenlos?

    Ja ist es, unter self Hostet steht auch dauerhaft kostenlos.

    du musst nur jedes Jar die Lizenz erneuern - ist aber ein schnelles ding und du bekommst rechtzeitig eine Mail als Erinnerung

    Mein Projekt

  • Ja ist es, unter self Hostet steht auch dauerhaft kostenlos.

    du musst nur jedes Jar die Lizenz erneuern - ist aber ein schnelles ding und du bekommst rechtzeitig eine Mail als Erinnerung

    Und die erneuert sich automatisch, man wird nur erinnert da man ja meistens das erste Jahr eine größere Lizenz hat. Die Kostenlose beinhaltet 4 Gleichzeitige Gespräche und die meisten Funktionen die man so gebrauchen kann. Warteschleifen usw allerdings erst ab der höheren Variante (Pro oder Enterprise).


  • Danke für den Tipp - dann wird die Portweiterleitung für den 5061 wieder gelöscht.

    IPv6 ist sowohl bei der UDM wie auch in der 3CX deaktiviert:

    Sieht auch alles korrekt aus. Was noch bleibt sind die Einstellungen des SIP trunks und der Nebenstellen. Du hast ja einen normalen Magenta Tarif und keinen richtigen SIP Trunk. Wie hast du die Nummer eingerichtet? Poste da bitte auch mal Bilder.

  • So werde ich also nun weiter nach einer Lösung dafür suchen müssen, die ISDN-Ports als Nebenstellen einzurichten

    Gelöst :grinning_squinting_face:


    Wenn man erst einmal verstanden hat, dass das Duo 3CX/Beronet von vornherein die analogen Ports des Gatewas als interne Nebenstellen (daher funktioniert deren Einrichtung auch so fix), die ISDN-Ports jedoch als Anschlüsse an das öffentliche (ISDN)Netz (PSTN) betrachtet, wird klar, warum es mir bisher nicht gelungen war, die ISDN-Ports auch als Nebenstellen einzurichten.


    Nur wie nun weiter? Die analogen Ports lassen sich ja (wie gezeigt) auf der Seite des Gateways einrichten, selbiges ist nun auch mit den ISDN-Ports möglich. Dabei erhält tatsächlich auch -wie bei analog- der Benutzer/die Nebenstelle ein Telefon zugeordnet, aber leider kann man damit nichts anfangen, alle Anrufe hierüber laufen ins Leere. Dies ist dann soweit auch nicht verwunderlich, denn die ISDN-Ports werden als öffentlich eingerichtet, eine Möglichkeit im GUI des Gateways die ISDN-Ports als interne Ports zu konfigurieren besteht auf den ersten Blick nicht.


    Wenn man jedoch den Anweisungen von 3CX/Beronet zur Einrichtung eines solchen, mit ISDN-Ports ausgestatten Gateways folgt und einen SIP-Trunk für dieses anlegt, taucht dann bei der Einrichtung mit dem 3CX-Assistenten dieses Formular auf:



    und hier und nur hier besteht dann die Möglichkeit ISDN-Ports zum internen Gebrauch festzulegen. Das Ergebnis sieht dann so aus:



    Hier habe ich erst einmal den 1. Port als internen und den 2. als PSTN festgelegt (ob man dann auch auf den öffentlichen verzichten und beide als interne deklarieren kann, habe ich nocht nicht probiert - kommt aber noch).


    Wenn man dann noch unter der Advanced-Ansicht in den SIP-Einstellung des ISDN-Nutzers (hier die 20) noch die ID und das Passwort aus der Telefon-Provisionierung der 3CX einträgt, klappt es nun auch mit Nutzung des ISDN-Ports als internen und enstprechende Rufe werden von der 3CX durchgestellt:



    Durch das Hinzufügen von weiteren SIP-Anschlüssen und dem Anpassen des Wahlplans:



    lassen sich noch zusätzliche 3CX-Nebenstellen an den Port binden. Rein testweise sieht dies mit einer zusätzlichen analogen Nebenstelle nun so aus:



    und in der 3CX stellt sich das Ganze derart dar:



    Man, war das eine schwere Geburt! Und das Schöne dabei - entsprechende Anleitungen hierzu finden sich weder bei 3CX, noch bei Beronet.


    Nun weiß ich ja nun, wie es funktioniert, der Rest ist Feintunig. So freue ich mich jetzt doch, denn ganzen Krempel nicht entsorgt zu haben :winking_face_with_tongue:

  • bic Großartig! Danke für deine Mühe uns daran teilhaben zu lassen. Sehr interessantes Ding was du da eingerichtet hast. Speicher dir bloß deine Erkenntnisse irgendwo weg, wer weiß wann man das wieder brauch.

  • Das nächste Problem --> Tapi :frowning_face:


    Für die sich derzeit bei mir im Einsatz befindlichen BeIP+ (welche ja durch die 3CX ersetzt werden sollen) stellt der Hersteller Funkwerk einen Multilinie-Tapi-Treiber (über LAN) zur Verfügung:



    Diesen benötige ich, um den CTI-Server (Estos Procall) anbinden zu können:



    welcher von einen LDAP-Server (ebenfalls Estos) mit Kontakten gefüttert wird:



    welche dieser wiederrum aus Tobit David und online aus dem Telefonbuch Deutschland holt.


    Mit einem Client auf jedem Arbeitsplatzrechner sind so sehr umfangreiche CTI-Funktionen incl. der Einbindung der Hardware-Telefone und von Verknüpfungen mit Tobit-David Funktionen verfügbar:



    Diese Funktionalität muss auch mit der 3CX möglich sein, an sonst wäre dies ein Ausschlußkriterium. Was ich jedoch bisher von 3CX gesehen habe, nämlich den Windows-Multilinie-Treiber (wohl nur in Verbindung mit einem Softphoneclient nutzbar), ist -gelinde gesagt- sehr, sehr schmalbrüstig, muss auf dem 3CX-Host installiert werden (schön, wenn 3CX unter Debian läuft) und ist nicht LAN-fähig - daher erst einmal unbrauchbar :frowning_face:


    Ideen? Es kann doch wohl kaum sein, dass 3CX als einer der "weltweit führenden Anbieter für Business VoIP-Kommunikation" eine als universell angesehene Schnittstelle (zumindest in der Windowswelt) nicht zur Verfügung stellt :confused_face: