Mein neues Haus mit Ubiquiti

  • Hallo alle zusammen 😊


    wir fangen jetzt bald mit unserem Hausbau an. Ich wĂŒrde gerne hier von Anfang ein vernĂŒnftiges Netzwerk aufbauen damit ich damit einfach Ruhe habe :D

    Durch etwas Googlen und Recherche bin ich auf die Hardware von Ubiquiti gekommen. Ich muss sagen das diese Hardware mich echt ĂŒberzeugt hat und ich daher gerne mein Netzwerk mit Ubiquiti Hardware aufbauen möchte.

    WĂ€re jedoch sehr froh, wenn ich etwas Feedback von euch bekommen wĂŒrde ob das alles so passt, was ich mir so vorgestellt habe :D Ihr habt bestimmt noch ein paar Tipps fĂŒr mich wie ich manches eventuell besser machen kann 😊

    Ich fange mal an.


    Sowieso ist geplant in so gut wie allen RĂ€umen eine Doppeldose fĂŒr das Netzwerk zu legen. In manchen auch zwei Doppeldosen. Somit komme ich im gesamten jetzt erstmal auf 22 Netzwerkleitungen, die alle am Netzwerkschrank ankommen werden. Dort kommt auch der Glasfaseranschluss vom Internet an, wo eine FritzBox installiert sein wird. Oder wĂŒrdet ihr empfehlen ein Gateway von Ubiquiti zu nehmen? Das mit dem Gateway von Ubiquiti habe ich noch nicht so wirklich verstanden muss ich sagen ... Daher höre ich mir auch gerne hierzu eure Meinung an 😊


    Kommen wir mal etwas zum Netzwerk. Ich habe ĂŒberlegt mir einen Ubiquiti 48 Port Switch zu holen. Ich gehe davon aus das ich keinen PoE Switch benötigen werde da die meiste Hardware, die am Ende dort angeschlossen sein wird, PCs, Smart TVs oder andere IoT GerĂ€te sein werden.

    Eventuell werde ich eine Kamera von Ubiquiti noch holen die am GartenhĂ€uschen außen installiert werden soll. Aber diese kann ja auch mit einem PoE Injektor angeschlossen werden.

    Weiter will ich mir noch zwei oder drei Access Points holen. Einer oder zwei sollen im Haus installiert werden und der andere beim GartenhĂ€uschen. Diese benötigen auch PoE wenn ich mich da richtig informiert habe? Aber auch diese wĂŒrde ich mit einem PoE Injektor betreiben. Daher wĂŒrde ich mir fĂŒr diese 3 GerĂ€te jetzt kein PoE Switch holen oder seht ihr das anders?

    Ansonsten wĂŒrde ich mir noch von Ubiquiti einen Cloud Key Gen 2 holen, um das Netzwerk etwas zu ĂŒberwachen. Somit wĂ€re mein kleines Netzwerk dann schon fertig.


    Danke bis hier hin erstmal, dass ihr euch Zeit nehmt dieses kleine Projekt zu lesen 😊. Höre mir gerne euer Feedback an. Sagt gerne, auch wenn ihr etwas ganz anders machen wĂŒrdet oder eventuell zusĂ€tzlich noch etwas installieren wĂŒrdet!


    Gruß,

    Winterbotom

  • klingt alles gut, was Du vor hast. :thumbup:


    Anstatt vom Cloud Key die UDM pro und den Switch besser mit PoE, dann hast Du erstmal ausgesorgt.

    Ich bin eher ein Fan von Redundanzen, deshalb lieber zwei 24er als einen 48er.


    WLAN Planung (Anzahl, Standorte, zu versorgende EndgeerĂ€te) mĂŒsste noch gemacht werden.


    Provider hast Du nicht erwĂ€hnt, deshalb ist da erstmal kein Tip möglich bzgl. Netzabschluss (FB oder besser was anderes oder direkt in die UDM pro ĂŒber Glasfaser).

  • Danke dir schon mal fĂŒr das schnelle Feedback :)


    Ich habe mal gerade geguckt, fĂŒr UDM Pro kostet ja auch nur 100€ mehr als der Cloud Key.

    Verstehe ich das richtig das die UDM Pro die Funktionen vom cloud key ĂŒbernimmt + noch die Aufgaben einer FritzBox?


    Eine genau WLAN Planung muss ich noch machen. Aber an sich hatte ich die Überlegung einen Access Point im Flur im Erdgeschoss wie auch einen Access Point in der Flur im Obergeschoss zu montieren.

    Wie viele GerÀte am Ende verbunden sind kann ich noch nicht genau abschÀtzen ..


    Provider werde ich mal versuchen raus zu finden đŸ‘đŸ»

  • Moin Winterbotom, ja das ist ein schönes Projekt und wenn ich deinen Satz mir durchlese...

    Ich wĂŒrde gerne hier von Anfang ein vernĂŒnftiges Netzwerk aufbauen damit ich damit einfach Ruhe habe

    dann wĂŒrde ich nicht mein Netzwerk auf einer Grundlage einer FRITZ!Box aufbauen weil da ist nachher der Hase im Pfeffer das es nicht harmoniert, als Bridge je nachdem welchen Anbieter (wie Samhain schon fragte) du hast OK, alles andere an Ubiquiti Hardware wenn dann richtig.


    Wenn ich dann lese, dass du 22 Netzwerkkabel hast denke daran das du auch die AP’s mit einberechnen solltest die direkt auch vielleicht in der Decke sitzen oder am Haus noch Kabel ringsum in den Dachstuhl legst, das vielleicht mal Kameras dazu kommen, kosten und Aufwand ist nachher nicht mehr gegenzurechnen.


    22 Ports wĂŒrde ich dann wie auch Samhain anregte 2 mal USWÂŽs nehmen und auch definitiv mit PoE vielleicht 2 mal 16 Ports, dann hast du Platz zumindest bis jetzt in deiner Rechnung, Vorteile sind unter anderem das du mal ĂŒber den Switch Stromlos machen kannst, wenn vielleicht mal ein AP einen Neustart braucht, weil er nicht reagiert, du wirst dich freuen wenn du weniger Leitungen im hoffentlich verbauten Schrank hast und eine Fehlerquelle pro GerĂ€t weniger. Nachteil bei der Konstellation wĂŒsste ich aus dem Stegreif nicht, ehrlich gesagt.

    Anstatt vom Cloud Key die UDM pro

    Kann mich da voll und ganz anschließen, alleine der Durchsatz bei IDS oder IPS ist mit keinem anderen GerĂ€t im Moment machbar es sei denn du bekommst DSL 16000 dann ... nein dann auch nicht :saint:.


    Wie du siehst, ist das nicht mal eben erlÀutert alles und ich habe bestimmt auch noch was vergessen, aber das können wir nach und nach, wenn du möchtest aufarbeiten, da werden noch andere jede menge Tipps dir hier geben können.


    Gruß hommes

  • Hey,


    bin gerade in einer Àhnlichen Situation - neues Haus und will alles von Ubiquiti.


    Erstmal zum den Unterschied zwischen FritzBox und UDM-PRO.
    Die FirtzBox ist ein All-in-One gerÀt (Modem, Router, Access Point)

    Die UDM-Pro ist quasi nur ein Router ohne Modem - kann natĂŒrlich noch mehr (z.B Netzwerkrekorder fĂŒr die Sicherheitskameras) und ist das Gehirn im Unifi Netzwerk.

    Sprich du benötigst noch ein Modem, ich hab mir jetzt ein das DrayTek Vigor 167 geholt - geht auch das 165 aber das bekommt man kaum noch.

    Bzw. Kommt halt auf den Anschluss an, Vigor sind jetzt gut fĂŒr ADSL sowie VDSL, bei FTTH sind die Modems oft durch die Provider gesetzt direkt nach dem GF-AP (OneBox)


    die UDM-PRO bringt jetzt schon ein 8 Port Switch ohne PoE mit, wenn du derzeit nur 22 Kabel hast wĂŒrde ich das Geld eher in einen 24 Port PoE investieren statt den 48 Port ohne PoE.
    Dann kannst du die Kameras und AP spÀter direkt mit PoE versorgen und sparst dir ein Kabel und eine Steckdose die wieder belegt ist.


    Der 24er PoE kostet sogar 20 Euro weniger. PoE 24 / 48 Port


    HĂ€ttest dann insgesamt 32 Ports fĂŒr 22 Kabel, sprich noch was Reserve und wenn es zu voll wird holst du dir einen weiteren 24 Port evtl. ohne PoE - je nach dem wie das Netzwerk gewachsen ist.


    Den Switch und die UDM-PRO verbindest am besten mittels SFP Modul - sparst dir wieder 2 Ports. Kann man direkt passend mitbestellen (SFP + Kabel)



    Zitat

    Zitat von Winterbotom

    Ich wĂŒrde gerne hier von Anfang ein vernĂŒnftiges Netzwerk aufbauen damit ich damit einfach Ruhe habe

    Mit der UDM-Pro bist du auch fĂŒr die Zukunft gewappnet wenn dein Netzwerk weiter ausbaust ;)


    Kleiner Tipp noch um zu wissen wo und wie viele AP du benötigst wĂŒrde ich den Designer von Ubiquiti nutzen. ->https://design.ui.com/login

    Einfach Grundriss hochladen, Mauern in passender StÀrke nachziehen und AP platzieren :)



    Noch ein Paar Fragen zu deinem kĂŒnftigen Netzwerk?

    Willst du spĂ€ter Festnetztelefonie betreiben ĂŒber VoiP?

    Wie ist die TĂŒrsprechanlage geplant auch ĂŒber Telefon oder ein separates System?
    Wenns die Telekom wird, ist MagentaTV geplant?

  • die UDM-PRO bringt jetzt schon ein 8 Port Switch ohne PoE mit

    Ja da hast du recht, allerdings ist der Switch nur mit einem 1GB Transfervolumen ausgestattet und daher leider die dĂŒmmste Bremse die Ubiquiti in das Teil einbauen konnte, deswegen wĂŒrde ich diese nicht als Vollwertig mitzĂ€hlen.

  • Hey hommes :)


    Danke dir schon mal fĂŒr dein ausfĂŒhrliches Feedback!


    Ich werde mal versuchen herauszufinden welcher Anbieter dort genau ist ich meine es wird momentan dort

    sogar FTTH verlegt.


    Die 22 Netzwerkkabel habe ich momentan nur grob ĂŒberschlagen kann mir vorstellen das da auf jeden Fall noch mehr dazu kommen. So wie du sagst die AnschlĂŒsse in der Decke fĂŒr die APs muss ich ja auch noch mit berechnen.


    Dann macht es eventuell wirklich Sinn einen 16 Port PoE Switch zu holen und einen 24 Port ohne POE zu holen.

    Dann sollte ich auf jeden Fall ja ausgesorgt haben.


    Aber dann werde ich mir auf jeden Fall die UDM-PRO und nicht den Cloud Key.



    Hi Erol , danke dir auch fĂŒr dein Feedback und freut mich das du ein Ă€hnliches Projekt hast :)


    Wenn ich das dann richtig verstehe benötige ich wenn ich die UDM-PRP nutzen möchte noch ein Modem AUßER ich habe einen FTTH Anschluss?

  • Moin, ja wenn du DSL bekommst, brauchst du noch ein Modem.

  • Also wenn man einige IoT GerĂ€te hat, kann man den Switch der UDM-PRO auf jeden Fall vollwertig nutzen. Auch Fernseher sind meistens nur mit 100 Mbit angebunden und kommt man mit 8 GerĂ€ten nicht mal auf 1 Gbit maximalen Durchsatz.

    WĂŒrde jetzt nicht unbedingt einen PC oder die NAS damit verbinden, aber fĂŒr die meisten anderen GerĂ€te sollte das reichen. :thumbup:

    POE-Switch wĂŒrde ich auf jeden Fall nehmen, ist halt praktischer.

    Wie bereits erwĂ€hnt wĂŒrde ich auf jeden Fall zumindest KabelschlĂ€uche einplanen fĂŒr Kameras und Outdoor APÂŽs und natĂŒrlich fĂŒr die APÂŽs im Haus auch DeckenauslĂ€sse.

    Ob man 2 Switches nimmt oder nur einen ist eine Glaubensfrage, meistens ist 1 Switch gĂŒnstiger und auch einfacher zu verkabeln, dafĂŒr halt keine Ausfallsicherheit.

    Die Dinger werden aber eigentlich fast nie kaputt und im worst-case kannst du noch auf den Switch der UDM-Pro zurĂŒckgreifen bis Ersatz da ist, fĂŒr die APÂŽs und Kameras musst du halt Injektoren parat haben.

    Das "Problem" ist, der USW-16-POE (Gen2) hat auch nur 8 POE-Ports und nur ein 60W Netzteil also knapp 40W POE-Budget, das ist nicht wirklich viel wenn man ein paar APŽs und Kameras versorgen möchte oder doch mal einen Switch (USW-Flex oder FLEX-Mini).

    Der 16er mit POE und der 24er ohne POE kosten zusammen 530€ und du hast nur 8 POE Ports mit max. 42W POE-Budget.

    Der 48er mit POE kostet 600€ und da hast du 32 POE Ports und 195W POE-Budget.

    Wenn du wirklich sparen möchtest und mit 32 Ports sicher auskommst, wĂŒrde ich den 24er mit POE nehmen, der hat 16 POE Ports mit 95W Budget und fĂŒr Fernseher, Drucker, etc. kannst du ja den Switch der UDM-PRO nehmen.


    Nur mal als Gedankenanstoß!

    Glasfaser von Bluespeed mit 150/150 Mbit -> NTU -> UDM-PRO -> USW-16-POE -> USW-Lite-16-POE -> USW-FLEX -> USW-Flex-Mini


    APÂŽs

    1x U6-LR, 2x U6-Lite, 1x UAP-AC-PRO, 1x UAP-AC-LR, 1x UAP-AC-M


    Kameras:

    1x G4-Bullet, 4x G3-Flex, 1x G3-Instant, 1x G4-Doorbell

  • Alles klar :thumbup:


    Werde mal versuchen herauszufinden welcher Anbieter dort ist.
    Aber wie gesagt ich meine das dort vor kurzem FTTH verlegt worden ist..

    Wenn dies der Fall ist wird das Modem ja vom Anbieter gestellt und ich muss keine weitere Hardware beschaffen


    Aber zusammenfassend werde ich mir dann folgende Hardware anschaffen:



    Bei dem 24 Port Switch ist die Pro Version empfehlenswert oder meint ihr es reicht auch die "normale" Version?

    Bei der Pro Version habe ich SFP+ oder auch noch sonstige Vorteile?

  • Genau, bei FTTH sollte man da eigentlich einen ONT/NTU vom Anbieter bekommen.


    Ich wĂŒrde, wie bereits erwĂ€hnt, eher darauf achten, genĂŒgend POE-Ports und Budget zu haben, 8-Ports mit 42W hat man schnell zusammen.


    Besonders wenn dann doch mal ein USW-Flex dazu kommt wo auch noch POE durchgeschleift wird, oder eine G4-Pro die gleich mal 13W zieht mit Infrarot.


    Die Pro-Versionen sind fĂŒr den Heimgebrauch eigentlich overpowered, wenn du keine GerĂ€te mit 10Gbit hast.

    Glasfaser von Bluespeed mit 150/150 Mbit -> NTU -> UDM-PRO -> USW-16-POE -> USW-Lite-16-POE -> USW-FLEX -> USW-Flex-Mini


    APÂŽs

    1x U6-LR, 2x U6-Lite, 1x UAP-AC-PRO, 1x UAP-AC-LR, 1x UAP-AC-M


    Kameras:

    1x G4-Bullet, 4x G3-Flex, 1x G3-Instant, 1x G4-Doorbell

  • Hallo koksi1992,


    habe gerade erst deine Antworten gelesen. Danke dir fĂŒr die ausĂŒhrlichen Antworten erst einmal!


    Hast mir auch wieder ein paar Unklarheiten beseitigt :D


    Denke die Pro Versionen der Switche sind dann fĂŒr mich overpowered und ich tendiere jetzt eher zu einem 24 Port PoE Switch und werde fĂŒr GerĂ€te die eh nur mit 100 M/Bit betrieben werden können die Ports an der UDM Pro verwenden. Wenn ich doch mehr Bedarf haben sollte, kann ich mir immer noch einen 24 Port Switch ohne PoE besorgen.
    Aber ich denke mit einem 24 Port PoE Switch sollte ich fĂŒrs erste gut ausgestattet sein :thumbup:

  • Sollte spĂ€ter noch ein NAS oder Ă€hnliches dazu kommen, wĂŒrde ich eher 12 HE nehmen (Platz vorausgesetzt)

    Auf alle FÀlle ist ein Netztwerkschrank zu empfehlen, der sich auch seitlich öffnen lÀsst (erleichtert die Verkabelung u.U. erheblich)


    Du kannst jedes Patchpanel nehmen, solange es Keystone-Module aufnehmen kann (wer einmal damit gearbeitet hat, will garantiert nie wieder LSA Klemmen fĂŒr diese Anwendung benutzen)

  • Winterbotom

    Hat das Label von Cloud Key auf UDM geÀndert
  • Winterbotom

    Hat das Label UDM-Pro hinzugefĂŒgt
  • Winterbotom

    Hat das Label Cloud Key 2 entfernt
  • So .. es ist ja jetzt schon etwas Zeit vergangen und meine Planungen oder Vorstellungen sind nun auch etwas weiter gegangen. Dabei sind bei mir noch ein paar Fragen aufgekommen..

    Ich fasse nochmal kurz zusammen was geplant ist:


    • 1* UDM Pro
    • 1* 24 PoE Switch
    • 2* Indoor Access Points

    Der Anschluss wird ein Glasfaseranschluss von Westnetz sein. Ich muss mich noch erkundigen ob diese eine Modem bereitstellen oder ob ich mir zusÀtzlich noch eine Vigor holen muss.


    Dazu meine erste Frage. Wie wird die Verbindung vom Modem des Providers zur UDM Pro hergestellt? Kann ich dort mit einem LWL Kabel und den entsprechenden SFP+ Modulen die Verbindung herstellen oder wird die Verbindung mithilfe eines einfachen Patchkabel hergestellt.


    Zweite Frage ist bezĂŒglich des Telefonanschlusses. Wird dazu zusĂ€tzlich eine FritzBox benötigt da weder die UDM Pro noch das Modem vom Provider, bzw die Vigor, Funktionen einer Telefonanlage inbegriffen haben?


    Dann hÀtte ich noch eine Frage / Tipp zu den AccessPoints. Ich bin mir unsicher welche AccessPoints ich benötige da ich nicht wirklich die gravierenden Unterschiede bei den Access Points von Ubiquiti sehe ^^
    Die Access Points sollen zentral im Haus angebracht werden. Einer im Flur im EG und der andere im Flur vom OG. Verbundene EndgerĂ€te ist jetzt schwer so genau festzulegen. Es werden die "ĂŒblichen" GerĂ€te die man zu Hause hat damit verbunden sein ^^

    Smartphones, Tablet, IoT GerĂ€te, SmartHome GerĂ€te ... Also ich wĂŒrde sagen nichts besonderes.
    Welchen AccessPoint wĂŒrdet ihr fĂŒr so eine "einfache" Verwendung empfehlen? Der Wifi 6 Lite sollte doch dafĂŒr ausreichen?


    Somit komme ich zu meiner letzten Frage, bzw zu einem kleinem Teilprojekt bezĂŒglich des SmartHomes ^^



    Da wir noch in der Planungsphase vom Haus sind, möchte ich selbstverstĂ€ndlich gerne hier schon alles nach meinen BedĂŒrfnisse einplanen. Bin offen fĂŒr eure Tipps und Erfahrungen. Was ihr gemacht habt oder was ihr im nachhinein jetzt vielleicht anders machen wĂŒrdet :)


    Grob mal das was ich zum Anfang gerne hÀtte.
    Das ist fĂŒr den Start nur eine Steuerung fĂŒr RollĂ€den und Licht :)

    Gesteuert soll dies ĂŒber eine App am Smartphone werden. Auf ein System habe ich mich noch nicht wirklich festgelegt. Ob dies ĂŒber Homematic, Homekit oder KNX gehen soll.

    Oder reicht es hier aus, einfache RollÀdensteuerungen mit WLAN zu holen, die in Home von Apple eingebunden werden können?
    Habe diesbezĂŒglich nicht viel Ahnung und höre mir gerne dazu Tipps bzw. Erfahrungen von euch an :)

  • Also prinzipiell kannst Du mit Deiner GerĂ€teauswahl schon gut starten.

    Ein Modem brauchst du normalerweise nicht, da Du von Deinem Anbieter ein AbschlußgerĂ€t (Medienkonverter) bekommst und dort steckst Du die UDMP direkt an. In ganz seltenen FĂ€llen ist es manchen schon gelungen von Anbieter die Freigabe zu erhalten und das Glas direkt an die UDMP anzuschalten. Da kann vielleicht noch jemand mehr dazu sagen.


    Zu den APÂŽs ist es immer schwierig was zu empfehlen, wer weiß welche GerĂ€te aktuell sind wenn Dein HĂ€uschen fertig ist. Im Moment mĂŒsstest Du eher kaufen was irgendwo verfĂŒgbar ist. Ansonsten schau wie Deine Gegebenheiten sind, sieh die Kabel entsprechend vor und wenn es dann soweit ist schauen wir da noch mal. Im Moment kommt ja auch grad viel neues.


    Zum Smarthome was zu empfehlen ist natĂŒrlich noch schwieriger. Was fĂŒr ein Typ bist Du - einbauen, programmieren (lassen?),fertig - oder eher einer der immer dran rum experimentiert, erweitert, anpasst?

    Ich kann Dir erzĂ€hlen das ich mein Haus vor 3 Jahren angefangen habe umzubauen und mit Smarthome auszurĂŒsten. Meine Hauptsteuerung fĂŒr das Haus ist Homematic - RolllĂ€den, Licht alles Wired, Temperaturen, Rauchmelder, Fenstersensoren, Funk bzw. IP-Funk. IP-wired kam damals grad erst raus und war deshalb noch kein Thema, wĂŒrde ich heute wahrscheinlich nehmen.

    Auf alle FĂ€lle muss die Installation so ausgefĂŒhrt sein das es Nutzerfreundlich ist. Im Homematic-Forum habe ich von Leuten gelesen die keine Schalter mehr verbauen wollen, alles ĂŒber das Handy steuern - alles Quatsch, man kriegt auch mal Besuch o.Ă€., da wird Dein WAF wohl ganz schnell ganz weit runter gehen.

    Zu den normalen Schaltern kann ich natĂŒrlich auch auf mehreren Tablets in der Wohnung fast alles steuern und anschauen, egal ob LĂŒftungsanlage, Heizung, Solaranlage oder GartenbewĂ€sserung bis hin zum Netzwerk und den Spritpreisen an den Tankstellen im Umkreis. DafĂŒr habe ich mit ioBroker entsprechende Visualisierungen erstellt und die Systeme gekoppelt. Über ioBroker ist es auch möglich die Homematic in die Homekit-App zu bringen. Eine andere Möglichkeit wĂ€re auch noch IPSymcon. Aber das sind solche Sachen, da muss man sich reinfitzen (wollen) und das sind Systeme die mit der Zeit wachsen und sich ggf auch immer mal Ă€ndern.

    Ansonsten verrichtet an der HaustĂŒr noch Nuki sehr zufriedenstellend seinen Dienst. Das möchte ich auch nicht mehr missen.

    FĂŒr die Installation kann ich Dir nur raten - plane die Verteilung richtig groß! Ich habe im EG 3 StĂŒck 4 reihige Verteilungen nebeneinander und da sollte eigentlich auch das OG mit drauf, am Ende ist da jetzt auch noch eine 4 reihige Verteilung - und, es ist alles voll

    Du siehst, dieses Thema ist sehr Umfangreich und da wirst Du auch von 10 Leuten 10 unterschiedliche AnsÀtze/Meinungen erhalten.

    Am Ende musst Du Dir vieles mal anschauen, querlesen, ausprobieren um festzustellen was Dir liegt und wo Du fĂŒr Dich entscheidest dahin soll die Richtung gehen.

    Da die Investition am Ende auch nicht ganz unwesentlich ist, schmeißt Du so ein System ja dann auch nicht nach 3 Jahren raus und probierst was neues.

  • Danke dir schon mal :)


    Wie schließe ich die UDM Pro am Medienkonverter an? Mit Glas oder Kupfer? Also was fĂŒr Anschlussmöglichkeiten gibt es am Medienkonverter? Wahrscheinlich muss ich das beim Provider erfragen oder?


    Danke dir auch das du deine Erfahrungen zum Smart Home geteilt hast. Das bringt mich schon weiter ! :)

    Ich habe mich heute morgen nochmal bei meinem Hausbauer informiert was diese so anbeiten.
    Diese bieten zwei Systeme an. Einmal KNX und zum anderem Somfy.
    Von KNX habe ich schon des öfteren was gelesen aber Somfy sagt mir jetzt noch gar nichts...


    Hat wer eventuell Erfahrung mit Somfy und kann mir dazu etwas sagen?

  • Wie schließe ich die UDM Pro am Medienkonverter an?

    Ich kenne es nur mit einem Netzwerkkabel.

  • Klare Empfehlung ist Homematic. Das ist ein guter Kompromiss zwischen Administration/VerfĂŒgbarkeit von EndgerĂ€ten und AktualitĂ€t.

    Homeassistant ist gerade als Multiplattform im Kommen.


    Ziel sollte es sein, dass Du frĂŒher oder spĂ€ter alle EndgerĂ€te (Aktoren usw.) "Thread" fĂ€hig bekommst. Denn das wird zukĂŒnftig die zentrale Kommunikationsschiene sein und sicherstellen, dass "jeder mit jedem" kann.