Probleme bei SFP Modulen für FTTH mit UDMP / UDMSE / UXG

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  • Kann der normale USW Aggregation auch 2,5G oder nur der Pro?

    Kann ich leider nicht sagen mangels Gerät.

    Laut Datenblatt der Aggregation Pro ein Layer 3 Switch, während der normale Aggregation nur Layer 2 kann.

    Das sagt aber nichts über die Portgeschwindigkeiten aus


    Ah, ja gut dann verstehe ich was das ding macht. Frage ist: Was sagen die Speedtests wenn der Port auf 1G steht bzw. was wenn er auf 10G steht?

    Die Unterschiede waren bei ca. 30 Mbit/s glaube ich. Also nicht die Welt

  • Der Unterschied zwischen 1G und 10G->1G ist, dass der Port auf der anderen Seite entweder im 1G Modus oder im 10G Modus arbeitet. Letzterer wird dann im Stick zu 1G gewandelt (so erkläre ich mir das)
    Denn der Stick wechselt automatisch von 1G zu 10G->1G wenn ich den WAN Port in meiner UDM-SE zu 10G umstellen

    Das ist mir schon klar. Aber warum genau gibt es diese Funktion überhaupt? Erschließt sich mir nicht. Oder gibt es etwa 10G SFP+-Ports, die kein 1G können?

    Ich konnte auch schon erfolgreich testen, dass der 10G->1G Modus leicht schneller ist als der 1G Modus. Aber es liegen keine Welten dazwischen

    Bei mir bringt es genau nichts. Hatte vorher 935 Mbit/s und jetzt auch, also volles 1G Bottleneck.

    Habe es aber erstmal einfach auf 10G stehen gelassen. Frisst ja kein Brot. Wollte mal schauen wie es sich mit den Temperaturen verhält. Theoretisch müsste 10G ja wärmer werden. Allerdings sehe ich aktuell eine Temperatur von 50 Grad, vor dem Firmware Update waren es 58 Grad, somit aktuell besser. Kann aber auch an den heißen Temperaturen die letzen Tage liegen oder eben durch das FW Update vielleicht etwas kühler.

    Edited once, last by marcel151 (July 4, 2025 at 3:55 PM).

  • önnte man es bei der USW Aggregation nicht so lösen, dass man zwei Ports auf Mirroring setzt und in dem einen die LuLeey und in der anderen ein DAC zur UDM? Kein VLAN etc. das macht dann die UDM.

    Nope "Mirror" ist üblich nen Eiger Modus bei dem andere Ports ihren Traffic auf den MirrorPort Spiegeln. Der sollte dann nur Egress sein und keinen Ingress Traffic zulassen und ist damit ne Einbahnstraße. Die Zwei Ports in in ein nichtbenutztes ThirpartyVLAN Blockall und und das VLAN als Native setzen erfüllt aber den gleichen zweck um von außen "einen zwei Port Switch" haben.

    GGF gibst noch Probleme wenn dann Der traffic doch nen VLSN Tag Braucht für den Provider, da kann es funktionieren das VLAN auch anzulegen und mit in die TAGED Liste zu nehmen oder wenn eh egal Den Port auf allow all belassen.

  • Ich hab es jetzt hinbekommen, den Luleey Stick im 2.5G Modus zu betreiben und ihn an die UDM-SE anzubinden!

    Ab 18:28 Uhr war der 2.5G Modus erfolgreich aktiviert. Und es scheibt im Speedtest bei 1.03 Gbit/s im Download gedeckelt zu sein. Entweder durch den Provider oder durch den Speedtest-Server auf der anderen Seite. Genau sagen kann ich es nicht.
    Bis 18:18 Uhr war der Stick im 10G->1G Modus.

    Wie habe ich das gemacht:

    (Ergänzend zu meinem Post vom 04.07.2025 12:50 Uhr)

    Ich habe eine USW-Pro-Aggregation als "Adapter" genutzt, um von 2.5G SFP+ auf 10G SFP+ zu kommen, da die UDM-SE ja kein 2.5G auf den SFP+ Ports unterstützt.

    (Die kurze Leitung zwischen UDM-SE und USW-Pro ist für den "normalen" Netzwerkverkehr der anderen Ports und für's Management)

    1. Den Port, in den der Luleey Stick kommt, auf 2.5G forcieren:

    2. Stick reinstecken und im Admin Interface checken, ob er auch wirklich in dem 2.5G Modus hochgefahren ist. Wenn nicht, dann könnte ein Firmware Update erforderlich sein:

    3. Spezifisch für Telekom / 1&1:
      VLAN ID 7 im Stick setzen und aus den Internet Einstellungen der UDM-SE rausnehmen, sodass wir hinter dem Stick untagged Pakete haben:

      Edit: Diese Option gibt's auch erst in der neuesten Firmware!

    4. Die beiden Ports an der USW-Pro einem eigenem Third Party VLAN zuweisen: (dann ist das Admin Interface auf dem Luleey Stick nicht mehr erreichbar)

      Die VLAN ID sollte hier egal sein. Hab einfach 7 vergeben, da das Feld nicht leer sein darf.

      Auch bei "Allow All" war es nicht möglich, eine Internetverbindung aufzubauen, wenn das "VLAN-Entpacken" in der UDM-SE geschah. Deswegen die VLAN Einstellung direkt im Luleey Stick.
    5. Den zweiten Port mit dem WAN Port der UDM-SE verbinden. Sollte darauf schon WAN konfiguriert sein bzw. genau dort zuvor der Stick gewesen sein, dann sollte er schon eine Internetverbindung aufbauen


    Das ganze Prozedere habe ich nur gemacht, damit man den Luleey Stick auf 2.5G forcieren kann.
    Wenn der Stick in einem SFP+ Port eines unmanaged Switches steckt, der 1/2.5/10G kann, dann nimmt er immer 1G. Dafür funktioniert das Internet sofort und man muss auch nicht die VLAN Einstellungen im Stick ändern, sondern kann alle Einstellungen in der UDM-SE so belassen, wie sie vorher waren.
    Und die Einstellungen im Stick lassen nicht zu, dass man diesen manuell auf 2.5G setzen kann. Nur Auto, 1G oder 10G->1G. Die 2.5G Option ist ausgegraut:

    Natürlich wäre es besser, dass man diese Option auswählen kann, sodass man statt eines 800 Euro Switches ein 40 Euro Switch nehmen kann.

    Ich habe mit dem Whatsapp Support von Luleey diesbezüglich Kontakt aufgenommen und folgendes Statement bekommen:

    Wollen wir mal hoffen, dass sie dann noch ein Firmware Update nachschieben.

    Gerne könnt ihr den Support damit auch nerven, damit die merken, dass mehr Leute diese Einstellungsmöglichkeit haben wollen :D


    Natürlich könnten wir und das komplette Prozedere sparen, wenn die UDM-SE einfach 2.5G auf den SFP+ Ports unterstützen würde, wie es die USW-Pro kann... Also technisch wäre es ja möglich...


    PS:
    Bevor die Nachfrage kommt: Ja, ich habe "nur" eine 1000/200 Leitung bei 1&1, dafür habe ich damals einen super Deal mit 49,99 € dauerhaft bekommen. Würde ich jetzt das Upgrade auf 1000/500 machen, das für die "normalen" Leute kostenlos wäre, würde ich dann 69,99 € zahlen! (20 Euro mehr im Monat!)

    Edited 2 times, last by DrakeHamString (July 7, 2025 at 9:55 AM).

  • Top, danke für die Anleitung :) Das gleicht dann genau den Overhead von PPPoE aus und man bekommt die volle Bandbreite.

    Jetzt habe ich noch 2 Anschluss fragen:

    1. Was hast Du eingestellt, damit du auf das Webinterface des SFP Moduls kommst? da tue ich mir noch schwer

    2. Weiß irgendjemand ob der nicht Pro Aggregation Switch auch 2,5GB kann?

  • Top, danke für die Anleitung :) Das gleicht dann genau den Overhead von PPPoE aus und man bekommt die volle Bandbreite.

    Jetzt habe ich noch 2 Anschluss fragen:

    1. Was hast Du eingestellt, damit du auf das Webinterface des SFP Moduls kommst? da tue ich mir noch schwer

    2. Weiß irgendjemand ob der nicht Pro Aggregation Switch auch 2,5GB kann?

    zu 1.:
    Das wird sicherlich auch über die Anleitung funktionieren, die hier schon mehrfach verlinkt wurde.
    Aus Faulheit hab ich das bisher aber noch nicht gemacht :D
    Ich stelle einfach meinen WAN Port auf LAN um, dann ist zwar kurz das Internet weg, aber dafür kann ich das Web Interface erreichen (Natürlich musst du in deiner Netzwerkkarte noch manuell das andere Netzwerk einstellen, das du für das Modul eingestellt hast)

    zu 2.:
    Die Frage kann ich leider nicht beantworten, da ich das Gerät nicht hier habe. Fakt ist aber, dass es ein Layer 2 Switch ist. Der USW-Pro-Aggregation ist ein Layer 3 Switch
    Das kann man aber herausfinden, wenn man im Port Manager nach dem Link Speed schaut und ob da 2.5G zur Auswahl steht:

    Edited once, last by DrakeHamString (July 7, 2025 at 1:01 PM).

  • Alles klar danke. Muss ich auch gestehen, bin ich noch zu faul gewesen :D Hatte es bisher auf WAN gelassen und dann mit statischen Routen probiert, hat aber so null geklappt.


    Ja vielleicht weiß es jemand anderes. Ich möchte mir über kurz oder Lang den kleinen holen, da er Lüfterlos ist und 10G kann, da stellt sich dann natürlich die Frage, ob der größere nicht doch mehr Sinn macht, da er dann auf die 1GB kommt :D

  • Hast du meinen Screenshot in der Anleitung gesehen? Also man bekommt damit schon etwas mehr als 1 Gbit/s plus PPPoE Overhead hin :D

    Du hast Telekom, die liefern mehr als in den Verträgen steht. Bei Muttern sind 250/50 eingekauft und 280/65 kommen an. Nicht so bei DNS:NET, die kommen nur mit 1000 auf der Faser dafür aber mit 500 up, das ist für mich interessanter.

  • Du hast Telekom, die liefern mehr als in den Verträgen steht. Bei Muttern sind 250/50 eingekauft und 280/65 kommen an. Nicht so bei DNS:NET, die kommen nur mit 1000 auf der Faser dafür aber mit 500 up, das ist für mich interessanter.

    Okay - aber auch getestet?

    1000/500 gibt's auch bei Telekom und 1&1

    (Ich hab 1&1 im Telekom Netz)

  • Bei Muttern sind 250/50 eingekauft und 280/65 kommen an.

    Alter VDSL Basierter Tarif, die aktuellen Glasfaser Tarife sind immer 50% Upload vom Download. Bei Muttis 250er lohnt es sich wahrscheinlich
    sogar auf 300/150 umzustellen weil der ist dann 5 Euro Billiger... (reiner Internet ohne TV und CO, Quelle: hab ich selber so gemacht übers Kundencenter ).

  • Alter VDSL Basierter Tarif, die aktuellen Glasfaser Tarife sind immer 50% Upload vom Download. Bei Muttis 250er lohnt es sich wahrscheinlich
    sogar auf 300/150 umzustellen weil der ist dann 5 Euro Billiger... (reiner Internet ohne TV und CO, Quelle: hab ich selber so gemacht übers Kundencenter ).

    Nein, lohnt nicht, weil der keine Flat ins Mobilfunk hat. Und die ist bei Muttern wichtiger als Internet. Telefonate zu den Enkelkindern gehen ja alle nur noch auf die Handys. Internet wird nur zum Stream an einem TV benötigt. Ist halt so mit 90.

    Glasfaser liegt da nur weil Eigentum und Telekom kostenfrei ins Haus gelegt hat. Zukunftsorientiert.

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