Moin,
ich möchte kurz darauf hinweisen, dass die Aussage von ChatGPT an dieser Stelle nicht korrekt ist.
Der U7 Lite verfügt über einen 2,5-GbE-Uplink, daher treffen die genannten Einschränkungen in Bezug auf den Ethernet-Port so nicht zu.
Der U7 Pro unterscheidet sich primär durch die Unterstützung des 6-GHz-Bandes. Das ist grundsätzlich relevant, bringt jedoch nur dann einen messbaren Mehrwert, wenn auch 6-GHz-fähige Endgeräte eingesetzt werden.
Zu dem geschilderten WLAN-Problem:
Ein Betrieb ohne dedizierten UniFi-Controller (WLC) ist aus meiner Sicht kritisch. Ohne sauberes RF-Management, Kanal- und Leistungssteuerung wird man in der Regel kein stabiles oder reproduzierbares Ergebnis erzielen.
Zusätzlich sind folgende Punkte relevant und sollten geprüft werden:
- Abstand der Access Points: Befinden sich zwei APs zu nah beieinander, reduzieren sie gegenseitig die Sendeleistung, da sie sich permanent „sehen“. Das führt zu schlechter Performance.
- Testbedingungen: Wo und wie wird gemessen? Ist sichergestellt, dass der verwendete Server bzw. Speedtest-Endpunkt ausreichend Kapazität hat?
- Bauliche Gegebenheiten: Wurde berücksichtigt, ob eine Fußbodenheizung vorhanden ist? Metallische Heizschleifen wirken als starke Dämpfer und sind eine nicht zu unterschätzende Störquelle.
Ich habe den Thread nur überflogen, aber das wären aus meiner Sicht die naheliegenden technischen Punkte, die man vor einer Geräte-Diskussion sauber ausschließen sollte.
PS: Ja, mein erster Post hier. Ich bin noch relativ neu in der UniFi-Welt. Als Einstieg habe ich mir ein Cloud Gateway Max geholt und überlege aktuell zwischen U7 Lite, Pro oder XG – momentan tendiere ich zum Lite.
Viele Grüße
ViSoR