Posts by vip-klaus

Diese Webseite finanziert sich ausschließlich durch freiwillige Spenden. Dank der Unterstützung unserer Nutzer können wir die Inhalte werbefrei und unabhängig anbieten. Jetzt Unterstützen

    Hallo,

    was der Mähroboter an Daten benötigt kann ich nicht sagen. Er zieht sich die Standortdaten soweit ich weis von der GPS/ RTK Antenne. WLAN benötigt er um die Position abzugleichen denke ich bzw. für die Videoübertragung...

    Ja, ist beim Luba auch so - die Position bekommt er über GPS und RTK-Antenne, programmiert wird er über Bluetooth. Grundsätzlich funktioniert er auch ohne Wlan, dann muss man zum Mähjob starten halt mit dem Smartphone so nah ran, dass er über Bluetooth erreichbar ist. Mit Wlan geht das auch aus der Ferne und man sieht in der App jederzeit, wieviel % vom Job er schon erledigt hat und wo er gerade rumfährt. Ein Livevideo ist auch möglich, das ist aber mehr Spielerei.

    Eine Sim-Karte könnte man auch einstecken, aber hier bei uns auf dem Land wäre das nicht besser als das Wlan ...

    Manche Mähroboter haben auch primitive Wlan-Module verbaut, die sich schlicht weigern, von einem Accesspoint zu einem anderen zu wechseln, sondern lieber den Kontakt verlieren. Mein Luba2 ist z.B. so ein Kandidat. Ich versuche über Einstellungen der entsprechenden Accesspoints (Minimum RSSI), ihn rechtzeitig aus dem Netz zu werfen und ihn zu zwingen, sich an einem näheren AP wieder anzumelden. Das klappt meistens ...

    Bei den Anlagen, die mit der Software von alpha-innotec.com laufen greift man die Daten direkt an der WP ab. Die haben auch eine internen Webserver. Auch die App arbeitet intern, die ist aber grottig.

    Das sind unter anderem Siemens, Bosch, Novelan etc.

    Die Frage stellt sich aber auch wie vertrauenswürdig ist dein Strommessgerät. Ich habe, weil Teil der Feldforschung der HTW Berlin/Solarstrom, sehr genaue Messgeräte verbaut bekommen vor 3 Jahren. Stückpreis ca. 1000 €. Die heißen emonio.de. Und bei mir weichen die Werte nur so 2-3 % ab. Im Vergleich zur Messung in WP, PV und Wallbox. Bei Herd, DH, Kühlschrank und Waschmaschine kann ich es nicht beurteilen.

    Du beziehst dich jetzt lediglich auf die Messung des elektrischen Verbrauchs der WP? Ich verwende dazu einen Shelly Pro 3EM, der laut Spezifikation eine Abweichung von nur wenigen % hat. Er ist aber natürlich nicht im Labor kalibriert. Der zu gering angezeigte elektrische Verbrauch bei Viessmann liegt auch mit daran, dass sie die Inneneinheit komplett außen vor lassen und nur den Verbrauch der Außeneinheit angeben. Der Verbrauch von Steuerung, Heizkreispumpe, Vierwegeventil etc. wird komplett unterschlagen. Angeblich wird dazu der Verbrauch nicht mal gemessen, sondern nur über Parameter berechnet (z.B.: Kompressor läuft mit 50% Leistung - macht 1,5 kW, Lüfter läuft auch mit 80% - noch mal 0,5 kW dazu).

    Viel interessanter sieht es bei der erzeugten Wärmeenergie aus. Die messe ich mit einem kalibrierten und für offizielle Heizkostenabrechnungen zugelassenen Wärmezähler (Kamstrup Multical 603), während Viessmann hier in der offiziellen App äußerst großzügige Werte angibt. Dabei könnten sie mit den verbauten Sensoren (Durchflussmesser, Vor- und Rücklauftemperatur) die reale Wärmeleistung recht genau berechnen - auch die zeitweise negative.

    Ich berücksichtige sogar überschlägig den Wärmeverlust der Leitungen durch den kalten Boden des Gartens, der durch die 12 Meter vom Haus entfernt stehenden Außeneinheit entsteht. Diese Verluste schlage ich der im Keller gemessenen Leistung hinzu, so dass ich der WP eine ca. 4-8 % höhere Erzeugung zuggestehe, als sie der Kamstrup misst.

    Gruß
    Klaus

    Carbonide es war keineswegs meine Absicht, mit dem Post oben eine Kaufentscheidung zu beeinflussen. Bei unabhängigen Tests schließen die Vitocal-25x-A Geräte gar nicht so schlecht ab. Und in den offiziellen Berechnungen zur Erlangung des KfW-Zuschusses werden auch korrekte Angaben gemacht. Lediglich die populistischen Werte in der ViCare-App sind ausschließlich für Stammtischgespräche "optimiert". Ich denke aber, dass sich diesbezüglich alle Hersteller ähnlich verhalten.

    Und bezüglich der Funktion und Zuverlässigkeit kann ich nach einem Jahr fast nur Gutes berichten. Lediglich ganz am Anfang ist die Anlage zweimal auf Störung gegangen, was aber an einem ab Werk viel zu kleinen Feinsieb am Eingang der Außenanlage lag. Nach Austausch des Siebs auf das neue Serienteil läuft alles wie es soll.

    Gruß
    Klaus

    Ich glaube, das müsste es sein.
    Hatte nach der ersten Zeile mir das Image angeschaut und einen Schock bekommen bei der Effizienz.
    Dann habe ich gelesen, dass du eine Erdwärmepumpe hast. Crop liegt ja bei ca. 6, ich habe nur 4 bei meiner Luftwärmepumpe.
    Hätte ich auch gerne gehabt, liegen aber in einem Wasserschutzgebiet.

    Moin zusammen,

    ich habe nicht den ganzer Thread durchgelesen, aber zum Thema "auslesen einer Wärmepumpe" habe ich eine Frage: verwendet ihr die Werte, die durch die offizielle Hersteller-App / Integration bereit gestellt werden, oder messt ihr den elektrischen Verbrauch und die erzeugte Wärmeenergie selbst über Sensoren wie z.B. Shelly (el. Verbrauch) und Kamstrup (Wäremenergie)?

    Hintergrund ist, ich messe beide Varianten und mir fällt dabei auffällt auf, dass - zumindest bei Viessmann - die angezeigten Herstellerwerte erheblich geschönt sind. Der Verbrauch wird zu gering dargestellt, die erzeugte Wärmeenergie dagegen massiv zu optimistisch. Temporär negative Energie, wenn beim Anlauf der Primärpumpe zunächst warmes Wasser aus dem Haus in die kalte Außeneinheit gefördert wird, ignoriert Viessmann komplett. Über das Jahr ergibt sich bei mir so eine Abweichung zwischen angezeigter und berechneter Effizienz (JAZ, COP) von über 40%. Warum Viessmann das so macht, darüber möchte ich nicht spekulieren. Interessanterweise sind die via CAN-Bus auslesbaren einzelnen Messgrößen dabei sogar relativ genau, nur die daraus für die App generierten Ergebnisse sind völlig daneben. Erstaunlicherweise verrechnet sich die ViCare-App bei der Anzeige dann auch noch: im Beispiel unten ergibt sich rechnerisch eine JAZ von 3,96, angezeigt wird aber 4,1.

    Gruß
    Klaus


    schnullerking unsere 7 Meisenkinder sind letzt Woche ausgezogen und die Nistkästen für den jährlichen Service schon wieder abgebaut. Vor dem Winter (Meisenweibchen überwintern gerne im trocknen, wärmeren Haus) tut sich da jetzt nichts mehr. Ich kann dir aber gerne mal ein paar Videoclips auf meinen Webserver hochladen, dauert aber ein paar Tage.

    Die Meisenkids hatten nur virtuell einen Zugang zur Mediathek, wo sie dann Tom und Jerry geguckt haben 8o

    Bei meiner Konstruktion habe ich die spiegelnde Objektivabdeckung der Bullets bis auf die erforderlichen Öffnungen für Linse, Lichtsensor, IR-Leds und Mikro mit einer mattschwarzen Verkleidung versehen. Das war erforderlich, da die Meisen sich in der Abdeckscheibe selbst gesehen haben und fuchsteufelswild versucht haben, den Konkurrenten zu vertreiben :huh:

    Wildtiere beobachten ist ein interessantes Hobby. Die Tiere sind erstaunlich vielseitig und clever.

    Klaus

    PS: Hier Ferdi beim begutachten einer G5 Bullet Kamera und einer meiner Marder auf seinem Ausguck in 2,4 Metern Höhe...

    schnullerking Du hast den Link zum öffnen der Kamera und einstellen des Fokus ja schon gefunden. Ich habe das auch schon gemacht, allerdings verwende ich dazu G4 / G5-Bullet Kameras, da sie ein besseres Bild erzeugen. Beim Einstellen der Optik musst man auf eine mittlere Entfernung scharfstellen, je nach dem, wo sich deine Besucher vermutlich aufhalten werden. In einem Nistkasten z. B. daran denken, dass auf den Boden erst noch ca. 60 mm Nestunterbau drunter kommt und man ja auch nicht auf die Füße fokusieren will.

    Gruß
    Klaus

    DoPe vielen Dank für die Klarstellung. Mir war so, als ob in diesem Fall mit einer Fritz!Box der Zugriff vom Internet aus möglich sein soll.

    Aber ich habe sicherheitshalber für unseren neuen Glasfaseranschluss (verfügbar vorraussichtlich in 1,5 Jahren) gegen Ausfpreis eine echte IPv4-Adresse mitbestellt. Diese IPv4-Adressen werden allmählich gehandelt wie Gold ...

    Gruß
    Klaus

    Eine PTZ-Kamera halte ich für suboptimal bei statischen Überwachungsaufgaben. Im Zweifel guckt sie im entscheidenden Moment immer in die falsche Richtung.

    Ich würde für jede relevante Ecke eine eigene Kamera vorsehen. Und wie tomtim schon erwähnt hat, unbedingt auf Beleuchtung und Insekten achten und nie gegen die Sonne oder helle Strahler ausrichten. Am besten die Kameras erst mal ein paar Tage provisorisch befestigen und schauen, wie Ausleuchtung und Blickfeld rüberkommen. Auch bedenken, dass die Sonne die Szenerie zwischen Sommer und Winter unter völlig anderen Winkeln beleuchtet.

    Manche Vögel bauen auch gerne mal ihr Nest direkt auf die Kamera, wenn sie günstig an der Wand befestigt ist ...

    Gruß

    Klaus

    Hallo,

    da ich das gleiche Problem mit dem Strato dyndns habe, versuche ich gerade die tolle Anleitung von XerXes777 nachspielen. Leider scheitert es bei mir daran, dass auf meiner UDM-Pro der Editor "nano" nicht installiert ist und ich als Linux Anfänger nicht weiß, wie ich ihn installieren kann :/

    Oder kann man die Zertifikatdatei auch mit VI erstellen (wie?)?

    Vielen Dank :thumbup:

    Klaus

    Ich hatte mal am U-LTE Pro eine externe "11dBi 4G LTE Yagi Logarithm LPDA" (bei Interesse hab ich den Amazon-Link) - und zusätzlich einen Verstärker von RosenFelt. Ich dachte: viel hilft viel. Hat nicht funktioniert, da der Eingang des U-LTE durch das zu starke Signal übersteuerte. Ohne Verstärker hat das U-LTE mit der Yagi dann aber maximale Empfangsstärke angezeigt. Mein Funkmast ist ca. 1,5 km Luftlinie weg und ich kann ihn direkt sehen.

    Gruß

    Klaus