Moin und vielen Dank !
Die Anmeldung von Telekom-Rufnummern, die zum Anschluß gehören, war ja kein Problem, da diese mit dem Anschluß gekoppelt sind und mit anonymous@t-online.de ohne weiteres funktionieren. Das Problem war die Rufnummer anzumelden, die zwar bei der Telekom sind aber nicht für die gleiche Adresse und nicht zum ersten Anschluß gehören. Die Talk ist aktiviert nur an einem Standort bzw. Anschluß. Das Problem habe ich gelöst in dem ich für die Anmeldung meine T-Online Email Adresse verwende mit dem dazugehörigen Passwort. Es hat mehrere Tage gedauert bis die Telekom meinen Benutzer für die Anmeldung freigeschaltet hat. Mit der in Ubiquit Talk vorgefertigte Konfiguration für die Deutsche Telekom konnte ich nur bei dem "lokalen" Anschluß verwenden. Für den zweiten Anschluß habe ich eine Konfiguration unter "Custom" als Provider erzeugt. Jede Rufnummer habe ich einzeln gemeldet, da für die Anmeldung 'username' in der Konfiguration unbedingt notwendig ist. Sieht so aus:
1. proxy = [tel.t-online.de](http://tel.t-online.de)
2. realm = [tel.t-online.de](http://tel.t-online.de)
3. context = public
4. password = Telekom Kundencenter Passwort
5. register = true
6. username = +49deineTelefonnummer
7. from-domain = [tel.t-online.de](http://tel.t-online.de)
8. auth-username = [email-von-telekom@t-online.de](mailto:email-von-telekom@t-online.de)
9. retry_seconds = 30
10. caller-id-type = pid
11. expire-seconds = 480
12. caller-id-in-form = true
13. extension-in-context = true
Die Rufnummer vom zweiten Anschluß sind dann gemeldet. Der Rufton beim Anrufer fehlte noch - ich vermute nur von Handy auf Festnetz, das Problem habe ich gelöst, in dem ich "lokal" am zweiten Anschluß die Rufnummer parallel angemeldet hatte und einem Telefonapparat zugewiesen habe, der vor der UDM Pro steht. Die Konfiguration für 1und1 Rufnummer für die Anmeldung in Talk fehlt mir noch.
Die 'Static Port Signaling' ist bei mir aktiviert, 6767 ist der Port, eine Port-Forwarding Eintrag sowie Eintrag in Firewall habe ich dafür auch erzeugt. Die Angaben dafür habe ich in von Ubiquiti gestellte Infos gefunden. Ich denke, dass diese Angaben nur für SIP-Trunk relevant sind, ich habe trotzdem die Einträge in Port-Forwarding und in der Firewall gemacht.
Die Server-Adresse 217.0.0.0/8 für die Telekom ist eingetragen aber nicht freigegeben. Ich werde nachsehen, wie ich es mache. Ich ging davon aus, dass die Server-Adresse für die Telekom automatisch freigegeben wird, da die Adresse des Servers in der vorkonfigurierte Telekom-Anmeldung / Registrierung schon drin war.
Ich werde es heute weiter prüfen und davon berichten. Die Anrufe zum zweiten Anschluß wurden lokal am Anschluß und parallel in Talk und Endgeräten signalisiert. Es heißt, es war möglich einen Parallel-Ruf bei der Telekom zu aktivieren, ohne Rufumleitungen oder andere work-Around. Für mich ist es von Vorteil, weil alle Kundendaten in Talk in xml gespeichert sind und dies die Kommunikation vereinfacht. Ich bekomme dann korrekt angezeigt die Kundennummer und Namen, wenn der Kunde anruft. Natürlich ist es auch schön, dass man Anrufe vom Anschluß A zum Anschluß B intern weiter geleitet werden, es ist auch schön den gleichen Smart Attendant zu benutzen und alles zentral für beide Anschlüsse zu verwalten. Es ist nur mühsam im Moment die Anmeldungen der Rufnummern korrekt durchzuführen. Eigentlich scheiterte es bis jetzt an den banalen Anmeldungen der Rufnummern. Interne Anrufe funktionieren auch ohne Rufnummer-Anmeldung aber dafür kauft man keinen zweiten UDM Pro und Endgeräte von Ubiquiti.
Hoffentlich wird Ubiquiti in Deutschland klare Infos und Integrationen von verschiedenen Providern. Die Access-Geräte, AP's, Switches und Netzwerke sind schon gut und es sollte nicht an der TELEFONIE scheitern.
Vielen Dank für die Erläuterungen, bin kein IT-ler vom Beruf aber habe die Erfahrung gemacht, dass keiner die Programmierung / Anpassungen als externe Firma machen will. So war es 2017-2018 als die erste Digibox Premium auf den Markt kam. Nicht mal die Telekom kannte das System gut genug, das sie mir verkauft hatte und andere Firmen wollten die Anlage nicht konfigurieren sondern eigene Systeme verkaufen. Dann habe ich innerhalb von zwei Wochen es gemacht. VPN zwischen drei Standorten, Rufnummer von A in B zu benutzen und interne Kommunikation mit unterschiedlichen Endgeräten und TK-Anlagen.