Posts by digger-de

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    Ist ein solches Verhalten üblich oder was sagen die Experten hierzu?

    Dieses Verhalten nimmt leider bei vielen Herstellern zu. Geräte senden im 2,4 Ghz eine SSID aus, damit man die Hersteller-App damit verbindet und dann auf ein eigenes WLan umstellt. Philips Luftreiniger machen das z.B. auch so, nach dem Einschalten des Geräts sendet es auf Kanal 6 für 20 Minuten. Dieser Ansatz spart wohl auch BlueTooth HW um darüber ein Gerät mit einem WLan zu verbinden. Ausschalten lässt sich das nicht. Daher mit einem eigenen WLan verbinden und Internet Zugang kappen, ausser man braucht es wirklich. Ist wirklich lästig, da diese Geräte oft nahe eunem AP sind und damit kräftig stören.

    Hauswand hat vermutlich Dämmung

    Das genau zu prüfen wäre sehr hilfreich. Wenn es gedämmt ist dann helfen entweder spezielle Dübel für Dammstoffe oder halt sehr lange Dübel die dann bis in die Wand reichen.

    Auf den Putz würde ich eine Junction Box setzen, verwende selbst nur Dahua Cams und habe dafür die Alu-Dosen genommen, Fassade ist ein WDVS, allerdings hatte ich Kaiser Geräteträger gesetzt.

    Mein privates Netzwerk ist sehr übersichtlich, auch habe ich keinen Bedarf von Services die von aussen erreichbar sein müssen.

    Nach vielen Jahren (UDM-P, 2xU6 Pro) habe ich dann mal mein Netzwerk ganz neu aufgesetzt (zuvor Screen Shots der Einstellungen gemacht, Screen Video geht auch und ist einfacher) um nach vielen Updates wieder einen sauberen Stand zu haben.

    Mein Ansatz ist für mich die Verwendung von 10.x.x.x Subnetzen (dazu auch entsprechend WiFi’s mit 10, 40, … in den SSIDs) innerhalb Unifi:

    • VLAN 1 (default, muss VLAN 1 sein): 10.10.1.0/24
    • privates Netzwerk VLAN 10 (PC, Phones, Drucker, etc.): 10.10.10.0/24
    • Gastnetzwerk VLAN 40: 10.10.40.0/24
    • IoT mit Internet Zugang VLAN 88: 10.10.88.0/24
    • IoT ohne Internet (z. B. meine Cams, Smart Plugs) VLAN 99: 10.10.99.0/24

      Bin bei den VLAN-IDs unter 100 geblieben, das liest sich in der Management Oberfläche einfacher, da nichts dreistellig wird.

    Tx Power

    TX Power ist die eingestellte Sendeleistung für einen AP.

    EIRP ist die Sendeleistung effective isotropic radiated power (EIRP), diese ergibt sich aus TC Power abzüglich Kabelverluste zuzüglich Antennengewinn:

    EIRP = TxPower (dBm) - Cable Loss (dB) + Antenna Gain (dBi)

    Dann gibt es noch ERP effectice radiation power, einfach erklärt:

    EIRP → Vergleich mit einer Kugelantenne
    ERP → Vergleich mit einem Dipol

    Für WLAN ist EIRP besonders wichtig, weil gesetzliche Sendeleistungsgrenzen häufig als EIRP angegeben werden.

    Wechsel zur aktuellen Softwareversion und dem Releasechannel

    Da hatte ich Besserung erwartet. Wenn man deine Ressourcen in den Unifi Capacity Calculator einträgt kommt man auf ca 81% Ressourcennuntzung für UDM-P, sollte also gehen.

    Neu-Aufsetzen ist zwar aufwendig, aber erscheint mir als guter Weg, ich habe das auch schon letztens gemacht, da meine UDM-P seit Jahren im Einsatz ist und die Updates halt immer draufgespielt wurden.

    Dazu vorher mal ein Ticker bei Unifi aufmachen, vlt. finden sie was.

    Kann es sein, dass die UDM-Pro einfach überfordert ist?

    Ich denke IPS/IDS ist im Posting zuvor gemeint, das ausschalten entlastet die CPU/Speicher Ressourcen.

    Es hat sich aber einiges getan mit den neuesten RC Releases für die UDM-P und Network App, dazu auch die neuen Versionen für deine Apps. Welche Versionen hast du aktuell? Ich nutze die neuesten RC Releases für meine UDM-P, wenngleich ich kein Access, Protect und Talk laufen habe. Die Speichernutzung ging dann dauerhaft um 10% zurück. Poste doch mal neben den Versionen für alles auch das Diagramm für Speicher und CPU.

    Wie würdet ihr das in so einem Fall lösen?

    Da im Gartenhaus mehrere Geräte (AP und Kamera) betrieben werden sollen würde ich einen PoE-Switch vorsehen. Stromanschluß gibt es ja.

    Ein Cat7 Kabel zu diesem würde reichen, ich würde aber Glasfaser verwenden. Das ist für mich die sichere Variante, Netzwerkverbindung ist nicht anfällig für el. Störungen und ist galvanisch getrennt. Ein Stromschlag ins Gartenhaus oder z.B. in die Cam würde somit nicht per Cat-Kabel ins Haus zum dortigen Switch führen.

    Ralf76 Okay, ganz einfach erklärt:

    In einem einfachen Heimnetzwerk werden alle Geräte über Switches per Lan-Kabel und WLAN-Geräte über Access Points - die wiederum mit den Switches verbunden sind - miteinander verbunden. Dazu noch der Router, der zum einen für die Zuweisung von IP-Adressen für alle Geräte sorgt (DHCP) und zum anderen die Kommunikation ins Internet ermöglicht. Somit sind alle Geräte in einem physikalischen Netz, alle Geräte haben prinzipiell Zugang zu allen anderen, so z.B. ein IoT-Gerät wie eine Cam auch Zugriff auf z.B. dein Notebook oder ein NAS-Gerät. Das erzeugt sehr viel Datenverkehr, vor allem aber ist es unsicher: eine Cam als Beispiel, die mit einem Virus kompromittiert wurde, kann somit andere Geräte wie deinen PC/Notebook ausspionieren bzw. auch kompromittieren. Ein kompromittiertes Smart-TV könnte versuchen, auf den PC zuzugreifen oder sensible Daten von einem NAS zu stehlen.

    Abhilfe schaffen VLANs, in dem durch geeignete Router und Switches innerhalb des selben physikalischen Netzes durch Kennzeichnungen des Datenverkehrs und der Anschlüsse - Ports - an Switch und Router „logische/virtuelles“ LANs, d.h. eigenständige LANs getrennt von den anderen, geschaffen werden, und das ohne eigene physikalische Infrastruktur (Router/Switch/Verkabelung) für das jeweilige eigenständige LAN.

    Ein VLAN ist somit im Grunde eine virtuelle eigene Fahrspur innerhalb eines physischen Netzwerks und ermöglicht es, Geräte logisch voneinander zu trennen, auch wenn diese am selben physischen Switch angeschlossen sind oder über dasselbe WLAN funken und die Switches und Router jeweils nur mir einem Lan-Kabel miteinander verbunden sind.

    Somit bietet der Einsatz von VLANs erhebliche Vorteile:

    • Verbesserte Organisation, im dem Geräte nach Funktion gruppieren (z.B. IoT, Gast, PCs, Streaming) werden können und damit vor allem ein höheres Maß an Sicherheit.
    • Bessere Performance durch Reduzierung von sog. Broadcast-Domänen (Bereiche, in denen alle Geräte alle Nachrichten empfangen).
    • Besseres Management durch die Aufteilung des gesamten Netzwerks in Segmente, die dann eine Fehlersuche vereinfachen.
    • Gastnetzwerke bieten dabei Gästen einen sicheren Internetzugang, ohne potentiellen Zugriff auf private Geräte.

    Dafür werden virtuelle Netzwerke - VLANs -eingerichtet. Zur Unterscheidung erhält jedes VLAN neben dem Namen vor allem eine eindeutige Nummer zwischen 1 und 4094. Diese ID wird verwendet, um Datenpakete dem richtigen VLAN zuzuordnen.

    Wenn nun ein Netzwerkpaket von einem Gerät in einem VLAN gesendet wird, versieht ein managed Switch oder Router, d.h. Geräte die VLANs unterstützen, dieses Paket mit einem speziellen Header, dem „Tag”, der die VLAN-ID enthält. Somit weiß der Switch, zu welchem VLAN das Paket gehört, das nennt man Tagging.

    Endgeräte, die an einen Switch an einem Port (RJ45-Buchse) per Lan-Kabel angeschlossen sind, wissen nichts von einem VLAN und arbeiten so als gebe es keines. Indem man einem solchen Port (untagged-Ports, Access-Ports genannt) mitteilt, zu welchem VLAN er gehört, weist dieser dann bei diesen Paketen die VLAN-ID zu, die für diesen Port konfiguriert ist. Somit landet der Datenverkehr des angeschlossenen Gerätes im richtigen virtuellen Netz (VLAN), ohne dass das angeschlossene Gerät das unterstützen muss. Ist ein Gerät über WLAN verbunden, so teilt man der WLAN-Konfiguration mit, welches VLAN verbunden werden soll, somit landet auch der WLAN-Verkehr im richtigen VLAN.

    Nun sind ja die Router und Switches mit- und untereinander per Lan-Kabel verbunden, i.d.R. halt mit jeweils mit einem Kabel, müssen aber den Datenverkehr aller VLANs darüber bewerkstelligen. Da kommt das Konzept der Tagged-Ports (Trumk Ports) zum tragen: diese Ports verbinden somit Netzwerkgeräte miteinander, die mehrere VLANs verarbeiten müssen – zum Beispiel Router mit Switches oder Switches mit WLAN Access Points. Über einen Trunk-Port können Pakete verschiedener VLANs gleichzeitig übertragen werden. Ist ein Port „untagged“ so überträgt er alles was kommt, egal welche VLAN-Tags im Datenverkehr enthalten sind; das Default-Netzwerk ist ein solches.

    VLANs sind ja eigenständige Netze mit eigenem IP-Adressraum, DHCP-Funktionalität und DNS-Server. Und sie können sich gegenseitig nicht sehen, das ist ja der Sinn der Sache.

    Da also VLANs voneinander getrennt sind, können sie standardmäßig nicht miteinander kommunizieren. Um Kommunikation zwischen VLANs zu ermöglichen muss der Router das Routing zwischen diesen VLANs übernehmen und entsprechende Firewall-Regeln sind zu konfigurieren. Das nennt man Inter-VLAN-Routing.

    Ob ein VLAN Zugang zum Internet hat wird in der Konfiguration des VLANs mit angegeben.

    Ralf76 VLANs sind virtuelle LANs, praktisch mehrere LANs im selben physikalischen Netz, über das Tagging (VLAN-ID) wird zwischen den virtuellen LANs unterschieden. Die Verbindungen zwischen Router und Switch sowie Switch zu Switch werden so konfiguriert (untagged) dass sie alle Datenpakete aller virtuellen LANs transportieren und verarbeiten. Praktisch das Rückgrat für alles, wird daher auch als Trunk bezeichnet. Suche mal als Einstieg im Internet VLAN, da gibt es gute, verständliche Erklärungen wie das funktioniert. Z.B. https://www.dirks-computerecke.de/vlan-virtual-local-area-network/

    Wird bei block all nicht alles zu allem geblockt? Also nichts geht in IOT rein oder raus? Nur Iot mit iot geht? Internet z.b. nicht?

    Nein, so konfiguriert wird der IOT und nur dieser weitergeleitet, geht rein und raus. Ob ein VLAN Internet haben soll oder nicht wird bei den VLAN Einstellungen konfiguriert. Und ob VLANs untereinander kommunizieren dürfen wird über die Firewall Regeln konfiguriert; wird bei einem VLAN angegeben dass es isoliert sein soll (oft Gastnetzwerke und für IoT) werden die entsprechenden Firewall Regeln automatisch generiert, man sieht diese dann in der Zonen-Matrix.