Posts by Fuhunter

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    Überprüfen mal ob der Download per IPv6 stattfindet. Ist dies der Fall kann die UDM nur bis zu 600Mbit/s, da sie nur einen CPU Kern für den Traffic benutzt. UniFi hat mir einen Private Release zur Verfügung gestellt, der das Problem "behebt". Beheben insofern, dass alle CPU Kerne genutzt werden, aber die CPU selbst nun der limitierende Faktor ist (so soll es ja auch sein).

    Mir wurde nicht gesagt in welchem künftigen Release das veröffentlich wird "ich solle einfach Ausschau halten nach >improved IPv6 throughput<"..

    Was aber doch als problematisch auffiel: Stoße ich eine Übertragung im Windows-Explorer vom PC auf einen verschlüsselten Ordner des NAS anstoße, erscheint zwar sofort der Dateiübertragungs-Dialog, aber je nach Größe der Datei startet die Übertragung sehr verzögert. Konkret: Bei Dateien im Bereich 100-500MB ist die Verzögerung nicht spürbar. Bei 10GB wartet man schon gut 30 Sekunden und bei 20GB eine Minute, bis die Übertragung startet. Als ob da im Vorfeld irgendetwas kalkuliert oder überprüft werden muss...
    Das sollte so meiner Meinung nach jedenfalls definitiv nicht sein. Da dieses Phänomen unter Android wiederum nicht auftritt, verorte ich die Problemursache aber eher im Windows-Explorer als im NAS.

    Also ich habe das gleiche Phänomen bei meiner Originalen UNAS Pro (7-Bay) und das ganze genauer analysiert. Was auffällt ist, dass der Transfer im Hintergrund direkt gestartet wird, wie man im Netzwerkverkehr beobachten kann. Im Endeffekt hat er im Hintergrund die gesamte Datei kopiert, bevor der "offizielle" Transfer unter Windows angezeigt wurde. Laut Aussage von UI ist das ein erwartetes Verhalten, denn die CPU nutzt das irgendwie um die Datei zu verschlüsseln.
    Je größer die Datei desto länger sieht es aus als passiere nichts, ab 70GB+ kann der Transfer auch abbrechen mit einem Windowsfehler obwohl die Datei (shadow copy) transferiert wurde im Hintergrund. Einziges Manko, die Datei ist beschädigt und kann nicht verwendet werden.

    Wie gesagt laut Aussage von UI ein erwartetes Verhalten. Welches sich aber aus persönlicher Sicht falsch anfühlt. Vergleich mit Synology tritt das nicht auf z.b.

    Ich mache dazu auch mal einen längeren eigenen Post, wenn ich die finale Rückmeldung von UniFi erhalten habe. Muss den ganzen Kram auch nochmal schön strukturiert aufarbeiten.

    Habe gerade gesehen, dass diese Aussage so absolut doch nicht stimmt. Das UXG-Fiber macht 10Gbit/s+ und ich vermute, das ja quasi baugleiche UCG-Fiber schafft es dann auch. Zu sehen hier. Auch in diesem Test schneidet das EFG aber gemessen an seinem Preis in Bezug auf den Durchsatz ziemlich enttäuschend ab.

    Ah das ist ganz neu, kannte ich noch nicht. Das einzige Problem, was ich mit seiner Methode habe ist: Er testet alle 20 VLANs gleichzeitig. Mir fehlt hier ein Test zwischen 2 Clients im Single Stream. Soweit ich weiß ist z.B. SMBv3 Multichannel fähig, aber ob das auch aktiv ist auf beiden Geräten.....
    In den Kommentaren unten hat auch einer geschrieben "Teste mal einen einzelnen Stream zwischen 2 clients, hier gibt es schlechtere Ergebnisse".

    Aber in den Tests sieht man ganz gut, warum es eine NPU braucht bzw. welchen Vorteil es bringt so etwas zu haben. UniFi nennt es Hardware Acceleration.

    Ich brauch noch ein bisschen Hardware dann kann ich etwas mehr Testen.

    Also irgendwo ist noch ein Knoten drinnen.

    Du beschreibst das gleiche was ich im Kopf habe und oben beschrieben habe:

    Vlan A => Vlan A wird alles auf dem Switch verarbeitet und ergo volle Bandbreite.

    Vlan A => Vlan B die 8-9Gbit/s drinnen. Hier sind ist schon möglicher anderer L3 Traffic/Noise what ever abgezogen. Wie kommst Du jetzt auf <5Gbit/s? Es war doch nie de Rede, dass hier zwei Geräte gleichzeitig File übers L3 verschieben?

    Servus,

    so es hat einen Moment gedauert, aber ich musste erstmal recherchieren und durch den Kopf gehen lassen, was Du da geschrieben hast gierig.

    Daraus ergibt sich das das aus dem 500Mb Daten die da rüberschiebst, für das Routing interface nun 1000Mb geworden sind (einmal rein, einmal raus)

    ...

    Port 1 (Router) zu Port 2 (Cleint im VlanA) oder zu Port 3(Server in Vlan B) und ggf. das VLAN Tag hinzufügen / entfernen.

    Das spielt bei Full Duplex einfach keine Rolle meiner Meinung nach.
    Im Endeffekt ist hier Port 1 das Nadelöhr im Layer 3, aber wenn ich Daten von Client => Server verschiebe ist es irrelevant. Es wird erst zum Problem wenn z.B. parallel von Server => Client Daten geschoben werden, dann teilen sie sich die Bandbreite von 10Gbit/s untereinander auf und in der Theorie, würde es sich halbieren.

    da bin ich jetzt aber neugierig bzw. verwundert.

    Wenn ich meinen Server mit Daten von meinem PC vollpumpe und gleizeitig ein Backup vom Server auf Server 2 läuft, hab ich einen Durchstz vion 20Gbit über ein 10G Nic.

    10 senden und 10 empfangen. Deswegen ja full-duplex...


    P.S.: natürlich keine vollen 10, aber 8-9 in jede Richtung gehen schon...

    In kurz das hier ist korrekt.


    Entweder habe ich es generell falsch verstanden, dann bitte vielleicht mit anderen Worten noch einmal mir erklären :) Aber mein Kenntnisstand ist folgender:

    Annahme: alles ist per 10G FDX untereinander verbunden.

    Half Duplex => Es stehen zwar 10Gbit/s zur Verfügung, aber jeweils nur in eine Richtung Tx oder Rx. Die andere Seite muss warten.
    Full Duplex => Es stehen 10Gbit/s zur Verfügung und zwar in beide Richtungen Tx und Rx gleichzeitig. Bedeutet Bidirektional hat man insgesamt 20Gbit/s an Bandbreite zur Verfügung.

    Dr. Google hat das so verglichen, das Half Duplex wie ein Walkie Talkie ist bei dem immer nur einer Sprechen kann, während Full Duplex beide Teilnehmer gleichzeitig Sprechen können z.b. normales Telefon.

    Dies bedeutet das im "router on a stick"-Modell, welches sämtliches Traffic über das einzelne 10G Interface am Gateway schleust, eine Übertragungsgeschwindigkeit von 10Gbit/s möglich sein sollte. Natürlich gibt es hier Retransmissions, Overhead etc., sodass die 10Gbit/s ein theoretische Maximalwert sind. Realitätsnah sind hier denke ich aber schon ab 8-9Gbit/s+ realistisch.
    Wenn jetzt hier noch bei UniFi eine CPU Limitierung reinhaut, wovon ich sehr sehr stark ausgehe (Firewallregeln, IDS/IPS etc), dann liegt die geringe Bandbreite einfach daran und nicht, dass das Kabel oder Netzwerk dies nicht kann.

    Ohne IDS/IPS sollte man also möglichst nah dran an den realistischen Maximalwert drankommen. Ist dem nicht so, stimmt es einfach nicht was UniFi einem hier verspricht.
    Aktives IDS/IPS sollte dann die Angegebene Limitierung von 5Gbit/s greifen.

    Selbstverständlich ist es am besten einen Layer 3 Switch zu verwenden bzw. das Switching sollte generell auf einem Switch stattfinden für maximale Performance, aber von meinem Verständnis her sollte es beim "router on a stick" keine Rolle spielen wo es stattfindest, sofern IDS/IPS deaktiviert ist.

    Nunja sie müssen dafür nicht Ihre Platform komplett umkrempeln. Es reicht schon wenn sie die CPU Upgraden und einen dedizierten Netzwerkchip (NPU) einbauen.
    Dies haben sie z.b. bei der UCG Fiber getan. Ich habe eine von UniFi geschickt bekommen um IPv6 über PPoE Probleme zu testen, da die Fiber einen extra Netzwerkchip besitzt.
    Ansonsten wären bei der geringen Hardwareleistung nicht solche Geschwindigkeiten möglich und ich kann bestätigen, dass Fiber schneller ist als die UDM Pro Max. wenn auch nur um 200Mbit/s.

    Ich sehe das Problem darin, dass sie es falsch bewerben und ich gebe Dir recht Simsi1986 sie versuchen mit Ihren günstigen Preisen für das gebotene Leistungsniveau die breite Masse anzusprechen (welches auch gelingt wie man sieht).
    Wo ich Dir jedoch nicht zustimme ist das Thema Unternehmen und Semi-Professionell. Inter-VLAN ist kein Sonderwunsch sondern der DeFacto Standard in der heutigen IT Welt.

    Schade das man für so etwas auf die großen Firmen zurückgreifen muss, um dass zu bekommen was man will (Cisco, Fortinet um nur mal 2 zu nennen), preislich sind wir dann aber auch jenseits von gut und böse, gerade wenn es für Semiprofis ist

    Es gibt aktuell Gerüchte das es ein neues Gateway mit dem Namen "UDM (Pro) XG" oder so ähnlich registriert wurde und "demnächst" kommen soll. Wann und was es genau können soll weiß aber noch niemand.

    Persönliche Erfahrung mit dem UniFi Universum haben mir gezeigt, dass hier viel mehr "schein als sein" das Unwesen treibt. Es ist simpel aufzusetzen und zu betreiben, wenn man aber etwas tiefer gräbt und es sinnvoll nutzen will, z.B. Inter VLAN Traffic, IPv6 oder Geschwindigkeiten die mehr als 1G sind, dann wird's problematisch. Gefühlt sind das hier halbfertige Produkte gegenüberstehend dem was beworben wird.

    Ich selbst würde gerne ein komplettes 10G Netz bei mir betreiben, zum einen warum nicht? wenn man es kann und IT vernarrt ist :D, zum anderen da ich doch häufig große Dateien verschiebe durch Videoschnitt etc. und 1G einfach nicht ausreicht, bin hierbei leider jedoch auf einige Probleme gestoßen. Sei es, dass die Netzwerkkomponenten kein 10G im Inter-Vlan können, oder kein IPv6 wenn ich es über einen Layer 3 Switch betreibe, oder das die UNAS Pro einfach nicht einmal solide 2.5G schafft, sobald Festplatten verschlüsselt sind und man gerade einmal 1G bekommt mit Glück (Wurde mir von UniFi offiziell bestätigt in einem Supportticket, nachdem ich ein halbes Jahr mit denen blöde rumgeschrieben hatte. Boten mir zwar an das sie mir den Kauf Rückerstatten, wenn ich das Gerät zurücksende. Dadurch das aber schon ein halbes Jahr vergangen ist: Wohin mit den Daten? Man kann ja schlecht einfach alle Platten ausbauen und irgendwo neu reinstecken. Die müssen ja zwischengespeichert werden, was temporär neue Platten bedeutet und unnötig Geld verbrennt...).
    Es ist alles ein bisschen enttäuschend, wenn die Erwartungen, Zeit und die Kohle die man da reingesteckt hat, am Ende nicht das gewünschte Ergebnis liefern...
    Ach und dann wäre da noch das Problem das es eine Mietwohnung ist und ich daher weitestgehend Fanless bleiben will, um nicht die Krise zu kriegen im HomeOffice :D

    Btw. ein Super Tool um ein paar Bottlenecks im UniFi Netzwerk aufzudecken bzw. zu analysieren ist dieses Tool hier: https://github.com/Ozark-Connect/NetworkOptimizer Kann ich wärmstens empfehlen.

    Zum Thema EFG möchte ich gerne auf folgendes Video verweisen. Hier wurde auch explizit der Inter-VLAN Traffic getestet: EFG
    Kurz um: Das Geld kannst Du Dir sparen, die kann auch keine 10Gbit/s und auch die UDM Pro Max (besitze ich selbst), ist nicht besser als die UDM SE.

    Ich habe vor 4 Jahren bzgl. des "Router-on-a-stick" Setups ein Ticket bei UniFi aufgemacht mit folgender Antwort (ich spare Euch mal die Details):

    "When testing speed between the networks, then the the inter-VLAN traffic is routed via the UDM-Pro, then the performance will be limited due to the router-on-a-stick setup. You can get increased inter-VLAN performance is available when using a L3 switch such as the USW-Pro-24-PoE."

    Mit anderen Worten, die UniFi Gateways, die es Stand heute gibt, können überhaupt kein 10GBit/s Inter-Vlan Routing, unabhängig davon ob jetzt CyberEngine oder sonst welche Policy aktiv sind und man ist gezwungen auf einen L3 Switch zu setzen. Dieser bietet dann aber z.B. "nur" ACLs und keine IPv6 Funktionalität.
    Persönlich finde ich dies eine Irreführung seitens UniFi, denn sie werben mit ganz anderen Sachen, und eine Frechheit. (To Be Fair: die Gatways sind echt günstig und könne viel für diesen Preis.)

    Wenn Du echte 10G im internen Netz haben willst, musst du die Endgeräte entweder alle in ein VLAN packen, alles auf einen L3 Switch schieben oder zu einem anderen Hersteller wechseln.

    #Sadbuttrue

    Hallo, wollte jetzt nicht extra ein neues Thread aufmachen.... Habe seit 5 Tagen Company Flex mit Fiber 1000 / 500.

    Das schwarze Telekom Modem und eine UDM Pro, also das Modem per LAN an den WAN angeschlossen.

    Habe ca. 900 Mbit DL sowie 310 Mbit UP. Techniker war gestern da, hat mit seinem Gerät 1040 / 512 gemessen (circa) am Modem.

    Heißt die UDM Pro spackt irgendwie irgendwo rum... Hat das auch jemand von euch ?

    Er hat doch geschrieben er hat das schwarze Telekom Modem. Und das ist noch ganz Oldschool an echtes Modem, sodass die UDM kein PPPoE machen muss. Alle ONTs der Telekom sind weiß.

    Kp, vielleicht habt Ihr das überlesen ;)

    Wenn du das offizielle Telekom Modem nutzt und dieses per Lan Kabel mit der UDM verbindest, brauchst du kein PPPoE. Das Macht ja das modem für dich. Da langt einfach sich per DHCP die IPs zu ziehen, dann solltest du auch die MTU von 1500 haben und die volle Bandbreite durchgehen. Wobei Obacht! in einem anderen Thread von mir habe ich beschrieben das es einen IPv6 Bug mit der UniFi gibt und nur 600Mbit/s durchgehen, egal ob Down oder Up.

    So funktioniert Link Aggregation nicht :D

    Man hat dann nicht auf einmal 2GBit/s für einen Client zur Verfügung.

    Stellt euch das so vor. 1 GBit/s = eine einspurige Landstraße, und alle Clients (Autos) teilen sich diese eine Verbindung in beide Richtungen. 2GBit/s = zweispurige Landstraße, aber ein Auto kann nur eine Spur benutzen und hat dadurch auch nur 1 GBit/s als maximalen Durchsatz zur Verfügung. Es können jedoch mehr Autos auf diese Straße ohne das sie sich gegenseitig beeinträchtigen.

    Alles klar danke. Muss ich auch gestehen, bin ich noch zu faul gewesen :D Hatte es bisher auf WAN gelassen und dann mit statischen Routen probiert, hat aber so null geklappt.


    Ja vielleicht weiß es jemand anderes. Ich möchte mir über kurz oder Lang den kleinen holen, da er Lüfterlos ist und 10G kann, da stellt sich dann natürlich die Frage, ob der größere nicht doch mehr Sinn macht, da er dann auf die 1GB kommt :D

    Das ist schön zu hören. Ich bin einfach mal davon ausgegangen, dass das nicht aktiv ist, aber nunja. Im Zweifel immer alles abfragen :D

    Normal sollte aber auch ein "Default" da sein der für alles eingestellt ist:

    Installiere dir doch bitte mal die UniFi Wifiman app auf dein Handy. Mit diesem kannst Du auch direkt mal die Verbindung zur UDM Pro durchtesten und sieht den reinen Durchsatz der bei deinem Router ankommt.

    Du kannst Dir auch mal die Interfaces auf dem Switch anschauen, ob dort Paketverluste zu verzeichnen sind. Vielleicht haben die Ports n schlag weg.

    Gerne auch direkt ein Ticket bei UniFi direkt aufmachen, ab und an haben die auch einen schlauen Einfall.

    uff, das sind viele Retries der TCP Pakete.

    Mal ganz simpel ausprobieren un die LAN Kabel austauschen der APs? Nicht das dort eins Kaputt ist.

    Ich würde so vorgehen und alle APs bis auf einen abklemmen. Den test mit nur dem letzten aktiven AP wiederholen. Ist hier schon selbiges Verhalten zu beobachten, AP abhängen ein neues Lan Kabel nehmen und damit ausprobieren. Falls das geht, die anderen APs so auch durchtesten, dann liegt es am Kabel aller Wahrscheinlichkeit nach.

    Wie ist denn die Topologie? SE>usw24-poe>APs oder hängt da noch ein TP Link dazwischen?