Posts by Mathek

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    Es ist so:

    Die Ubiquiti Edge Produkte sind für Provider gedacht. Sie sind nicht mit den "Unifi" Controllern etc. kompatibel.

    Du hast nur diese Optionen:

    1) Eine Fritz!Box Fiber 5530 bei Kleinanzeigen kaufen und an dein Unifi Gateway mit RJ45 2,5 Bit verbinden. VORTEIL: Modem + Router schon enthalten -> insbesondere mit DS-Lite kompatibel. Keine weiteren Anträge bei NC nötig für IPv4 Umstellung

    2) eine UCG Fiber + ein SFP ONU Stick mit MAC von fs kaufen. Da die UCG Fiber kein europäisches DS-Lite kann muss du bei Netcologne zwingend eine öffentliche IPv4 Adresse bekommen (Dual-Stack). Es muss nicht zwingend eine feste IP sein. Der NC Vertrieb sagte mir, dass sie auf Anfrage kostenlos auf Dual-Stack umstellen könnten. (Frag aber lieber nochmal selber). NACHTEIL: der SFP ONU Stick kann nur mit 1 Gbit an den SFP Port der UCG Fiber arbeiten.

    Da die Unifi Gateway kein europäisches DS-Lite können muss du bei Netcologne zwingend eine öffentliche IPv4 Adresse beantragen (Dual-Stack). Es muss nicht zwingend eine feste IP sein. Der NC Vertrieb sagte mir, dass sie auf Anfrage kostenlos auf Dual-Stack umstellen könnten. (Frag aber lieber nochmal selber).

    3) Aktuell mein Favorit: Glasfasermodem mit GPON und 2,5Gbit RJ45 Ports kaufen (z.B. Glasfasermodem 2 der Telekom - Weiß aber noch nicht ob es bei NC registriert werden kann). Vom Modem mit RJ45 auf den WAN vom UniFi Gateway.

    Da die Unifi Gateway kein europäisches DS-Lite können muss du bei Netcologne zwingend eine öffentliche IPv4 Adresse beantragen (Dual-Stack). Es muss nicht zwingend eine feste IP sein. Der NC Vertrieb sagte mir, dass sie auf Anfrage kostenlos auf Dual-Stack umstellen könnten. (Frag aber lieber nochmal selber).


    Bei Variante 2) und 3) hast du jeweils das Problem mit dem Antrag für einen Dual-Stack Anschluss, damit du eine öffentliche IPv4 bekommst. DS-Lite können die Unifi Gateway nicht. Ich habe das öfter dazu geschrieben, damit man das IPv4 Problem nicht übersieht :)

    Wenn es nur um den Internet Speed geht könnte das UCG-Max schon ganz gut sein. Wir kennen aber dein Gesamtes LAN Setup nicht…. In der Regel möchte man mit Unifi ja VLANS erstellen. Wenn du hinter dem Router nur Level2 Switche hast, dann wäre das UCG Fiber evtl. trotzdem ratsam… aber eine gesamtheitliche Hardwareberatung würde hier etwas zu weit gehen. Mir persönlich ist es das UCG Fiber wert. 10Gig Inter VLAN switching und sehr schnelle VPN Tunnel. Das sind die Dinge warum ich Unifi kaufe. Wenn mir das egal wäre, dann würde ich einfach eine FritzBox nehmen.

    Habe von der Hausverwaltung erfahren, dass Netcologne die Glasfaser (Vom Hausanschluss im Keller) direkt in die Wohnung verlegen wird. Genaueres weiss ich noch nicht.

    Ich würde mir dann gern das UXG Fiber holen und dann ein passendes SFP Modul. Das hier soll funktioniere habe ich hier im thread gelesen? https://www.fs.com/de/products/13…9196&id=4379429

    Ja das ist möglich, allerdings haben wir ja festgestellt, dass die UCG Fiber keine 2,5Gig auf dem SFP+ Port unterstützt. D.h Du bist mit GPON auf 1Gig limitiert. Mit einem externen ONT könntest Du bis zu 2,5Gig bekommen.


    M.E. nach ist der fehlende 2,5Gig Support des SFP+ Ports ein Designfehler. Aber so ist es nunmal.


    Was man noch machen könnte: Bei NCG fragen ob die eine Verbindung über XGSPON möglich machen könnten. Allerdings wäre das SFP+ Modul dann ca 260€ teuer.

    Meine Frage aber…

    Mit LWL dann weiter vom ONT (den ich ja dann benötige da EFH) zur UDM oder vom ONt mit Cat7 zum patchpanel und dann zur UDM?

    Mit LEL zur UDM macht doch nur Sinn wenn auch im Haus dann LWL verlegt wurde oder?

    Bei mir ist aber cat6 und 7 verlegt..


    Einziger Vorteil wäre doch das ich den OnT nicht bräuchte..?


    Kann einer meinen post bitte zitieren! Danke

    ONT = optical network termination ,Dh nach dem ONT ist LWL zu Ende und dann kommt Kupfer.


    Es kommt auf dein Setting an. Bei der UDM Pro kannst du per Kupfer nur 1Gig anschließen. Dh dein Internet ist auch limitiert. Wenn du mit SFP GPON in die UDM Pro kommst dann kannst du 2,5Gig Internet bekommen.Oder du holst dir später ein SFP+ auf RJ45 Adapter.

    Also es ist alles möglich und du machst keinen Fehler. Ich würde ein Setting machen, welches du verstehst und für die selbst die geringste Komplexität hat.

    Ja jetzt hast du die Szenarien verstanden. 👍

    Der Vorteil mit ONT ist, dass es günstig ist und einfach funktioniert. Z.B. könnte man das Telekom Glasfasermodem 2 ausprobieren. Das kann bis 2,5gbit .

    Nachteile gibt es eigentlich praktisch keine außer den Platzbedarf und vllt 1-2watt mehr Stromverbrauch.


    Ein SFP ONU/ONT direkt in das Gateway zu stecken ist etwas mehr neardy und braucht etwas weniger Platz.
    Das braucht man eigentlich nicht.

    Es gibt nur einen Fall wo man das wirklich braucht und das ist wenn man 10Gig Internet haben möchte. Dafür braucht man dann SFP+ mit XGSPON und dafür gibt es noch keine „Standard“ ONT für den Consumermarkt.


    Also das ist so der Gesamtkontext. SFP Modul ist etwas für Nerds , deshalb sind wir im Forum 😉

    Im EFH ist das Thema nochmal anderes. Dort sind die Distanzrn evtl kürzer und Fremdzugriff ist auch kein Thema.


    Ich habe aber das Gefühl, dass du noch nicht gesehen hast wie das mit den HÜP funktioniert.

    Also: der Netzbetreiber kommt mit der LWL in deinen Keller/HWR rein. Dann setzt er ziemlich direkt einen sog. Hausübergabepunkt (HÜP). Das ist ein kleiner Kasten wo die vielen Glasfasern aufgewickelt werden (als Reserve) und eine einzelne Faser davon wird mit einen Stecker versehen.

    Dann ist der Netzbetreiber fertig! Der Rest ist alles Sache des Eigentümers. Das Setzten des Modems (ONT) ist deine Sache. Evtl macht das der Techniker auch, muss er aber in der Regel nicht.

    Wenn man jetzt zum Beispiel im Mehrfamilienhaus vom HÜP mit Glasfaser in die Wohnung möchte, dann ist das auch die Sache des Eigentümers. Der Netzbetreiber muss extra dafür bezahlt werden damit die im Haus weiter verkabeln


    Zum SFP Modul:

    Ein ONT hat ein eingebautes SFP GPON Modul. Es übersetzt von Glasfaser auf Kupfer.

    Wenn du ein normales ONT hast, dann ist das der Standard und eigentlich ehr uninteressant für diesen Thread.


    Interessant wird es wenn man das Standard ONT weglässt und vom HÜP direkt in Wien Unifi Gateway geht. Im Gateway muss man dann ein SFP Modul mit ONT Funktion einsetzen und entsprechend einrichten.
    Dune hier wird es spannend wie NetCologne hiermit umgeht und ob man den Anschluss auf ipv4 umstellen lassen muss. Unifi kann kein DS-Lite. Es braucht ein normales Dual-Stack Setup.

    Ja richtig,

    Mir geht es darum ein LWL Kabel vom HÜP in die Wohnung zu verlegen, s.d. Man das Modem (ONT) auch in der Wohnung hat.
    Der Internetabschluss befindet sich dann in der Wohnung. Keiner kommt an deinen Router.


    Welches Kabel braucht man?:

    Vermutlich braucht man ein OS2 LC APC Kabel. Die Stecker LC oder SC können aber variieren je nachdem was der Techniker verbaut. Es gibt aber auch Adapter.

    OS2 steht für den Fasertyp (singlemode)

    LC oder SC für den Steckertyp

    APC oder UPC für den Schnittwinkel der LWL

    Ich würde vom HÜP ein Glasfaserkabel bis in die Wohnung legen. Das hat diverse Vorteile:

    1) Weg von CAT Kabel. :D

    2) Ein CAT Kabel von deinem Router bis in den Keller ist ein größeres Sicherheitsrisiko. Das ist Humbug. Zwischen OLT <-> ONT ist eine Verschlüsselung drauf und nur das Gegenstück des Netzbetreiber kann sich verbinden. Ab dem RJ45 Ausgang ist die Sicherheit eingeschränkt. Kannst du gut schlafen wenn du weißt, dass sich jemand ganz easy mit deinem Router verbinden kann? Lass doch mal zum Testen ein CAT Kabel aus dem Fenster hängen :D. Dann gibt es bestimmt einen IT-Sicherheits-Heureka Moment :D

    3) Bei größeren Distanzen bis zur Wohnung wird es zukünftig mit 10Gig schwieriger bzw energieintensiver diese in die Wohnung zu bekommen. Und selbst wenn du später nur z.B. 6Gig Speed buchst, dann liegt technisch ein 10Gig Link vor. Bei kurzen Distanzen ist das sicherlich vernachlässigbar. Aber dann bleibt immer noch 2).