FAQ
Ubiquiti
Das Konzept bei Ubiquitis "Unifi"-Serie ist das zentrale Management aller Komponenten. Dies geschieht über eine browserbasierte Controller-Software, die in vielen Gateways integriert ist oder alternativ als kostenfreie Software "Unifi OS Server" auf eigener Hardware betrieben werden kann. Zusätzlich gibt es die Option des Managed Hostings, aber dies richtet sich vorwiegend an IT-Supportunternehmen.
Für eher spezielle Anforderungen gibt es Controller als Hardware zu kaufen (" CloudKey+" bzw. "CloudKey Enterprise").
Ohne Controller lassen sich Unifi-Geräte nicht verwenden, es gibt kein Webmanagement im Stile anderer Hersteller.
Wichtig: Unifi-Gateways mit eingebautem Controller können nicht ausschließlich als Controller verwendet werden, ihre Funktion als Router ist obligatorisch!
Grundsätzlich nein. Der Controller überträgt Einstellungen auf die Geräte, wird von ihnen aber nicht für die grundsätzliche Funktion benötigt. Im Bereich "Network" funktionieren ohne Controller keine Vouchers für ein Gast-WLAN und es werden keine Statistiken zum Netzwerkverkehr erstellt.
Die in vielen Gateways verbauten Controller sind aber sowieso aktiv, so lange das Gerät eingeschaltet ist.
Diese Anwendungen sind die "Controller" für die verschiedenen Produktbereiche bei Ubiquiti Unifi und stellen eigene Zweige innerhalb des Unifi OS dar. "Network" ist dabei die zentrale und wichtigste Anwendung, hier werden alle Netzwerkkomponenten verwaltet und neue Geräte auch aus anderen Kategorien eingebunden.
"Protect" wird für die Kameraüberwachung genutzt, "Access" für Schließsysteme und Intercoms. "Talk" verwaltet Festnetztelefonie, für den Bereich "Connect" gibt es derzeit A/V-Produkte und BEV-Ladestationen. "InnerSpace" erfüllt keine Controller-Funktionen, mit diesem Tool lässt sich u.a. die Platzierung von WLAN-APs für eine optimale Ausleuchtung planen.
Die Unterschiede bei Formfaktor, Port-Ausstattung und Leistungsfähigkeit lassen sich gut im offiziellen Store oder auf dieser Seite vergleichen.
Zu beachten ist, dass die "UXG"-Modelle keinen integrierten Controller besitzen, alle anderen Modelle schon. Soll ein externer Controller verwendet werden, so funktionieren ausschließlich UXG-Modelle.
Geräte mit integriertem Controller subsummiert Ubiquiti unter "Cloud Gateways". Die Modelle "UX7" und "UCG-Ultra" unterstützen lediglich "Network", alle anderen Modelle zusätzlich sämtliche anderen Controller-Apps.
Das Feature-Set ist bei allen Gateway ähnlich und wird lediglich durch die Hardware eingeschränkt. Es gibt im Grundsatz keine künstlichen Funktionsbeschränkungen bei günstigeren Modellen.
Exklusiv beherrschen die 19 Zoll-Geräte den "ShadowMode" für Hochverfügbarkeit.
Das EFG als leistungsstärkstes Modell unterstützt exklusiv SSL Inspection.
Ja, natürlich. Technisch korrekt ist die Fritzbox in diesem Szenario weiterhin ein Router, die Konfiguration als Modem ist bei den meisten Modellen nicht möglich. Die Fritzbox arbeitet bei abgeschaltetem WLAN als vorgelagerter Router, kümmert sich um Interneteinwahl, Telefonie und ggf. DynDNS. Das Unifi-Gateway dahinter kümmert sich um alles andere.
Wird die Fritzbox ausschließlich für Telefonie benötigt, so ist es empfehlenswert, sie im IP-Client-Modus innerhalb des Unifi-Netzwerks zu betreiben.
Nein. Das Setup aller Geräte ist bedenkenlos ohne Cloud-Anbindung möglich. Einige wenige Funktionen setzen eine Cloud-Anbindung voraus:
- Online-Backups der Controller-Konfiguration
- Remotezugriff über unifi.ui.com
- Nutzung von Beta-Firmware
Darauf kann es keine pauschale Antwort geben. Neben dem Budget sind Grundriss und Beschaffenheit des Gebäudes und nicht zuletzt die eigene Erwartungshaltung ans WLAN entscheidende Parameter.
Bitte mit dieser Frage einen Thread im Bereich "Kaufberatung" eröffnen und Anspruch sowie bauliche Situation so ausführlich wie möglich schildern.
UniFi
Nein. Produkte aus dem Ubiquiti UniFi-Ökosystem werden grundsätzlich applikationsbasiert zentral verwaltet, nicht geräteweise dezentral.
EOL steht für End of Life. Das bedeutet, dass das Gerät nicht mehr von der aktuellen UniFi‑Software unterstützt wird.
In der Praxis heißt das:
- Es erhält keine neuen Firmware‑Updates mehr.
- Neue Funktionen oder Sicherheitsverbesserungen werden nicht mehr bereitgestellt.
- Das Gerät kann in neueren Controllern oder Systemversionen eingeschränkt funktionieren oder gar nicht mehr verwaltbar sein.
EOL ist ein normaler Lebenszyklus‑Status, der bei älteren Geräten irgendwann erreicht wird, wenn Hardware oder Software nicht mehr mit aktuellen Anforderungen kompatibel ist.
UniFi Network
Es kommt darauf an und nicht in jedem Fall ist dieses Vorhaben sinnvoll. Voraussetzung ist ein Gateway mit SFP- oder SFP+-Port, für diese gibt es Module, die ein externes ONT (Modem) ersetzen. SFP-Module aus Fritzboxen funktionieren nicht in anderen Routern, da sie proprietär sind.
Da die aktuell erhältlichen ONT-SFP-Module im Vergleich zu gängigen externen ONTs keinen Strom sparen und Provider oft keinen Support für deren benötigte Konfigurationsparametern liefern, gibt es nur wenige Argumente für die Glasfaser direkt im Gateway.
Das hängt ganz von dem Modell ab, die "UFOS" sind eher für die Deckenmontage ausgelegt.
Ubiquiti stellt hierfür eine Liste zur Verfügung: AP Antenna Radiation Patterns – Ubiquiti Help Center
UniFi Protect
Ja, UniFi Protect unterstützt Third-Party-Kameras mit dem ONVIF Standard, jedoch ist die Implementierung noch etwas unvollständig.
Ja, Ubiquiti Protect Kameras haben ein lokales Webinterface, das Basiseinstellungen bietet.
Hier können Netzwerkeinstellungen, sowie Overlay und Sprache eingestellt werden, falls die Kamera nicht zentral über ein NVR oder Protect verwaltet wird.
Die Standardmäßigen Zugangsdaten für eine Unadoptierte (nicht eingerichtete) Kamera sind:
Nutzername: ubnt
Passwort: ubnt
Für Kameras, die bereits eingerichtet wurden, hat sich die Location, an der das Passwort steht, bereits mehrfach geändert.
In der aktuellen Version 7.0.104 lässt sich das Passwort unter "Kamera → Manuelles Rücksetzen" finden:
Nutzername: ubnt
UniFi Talk
Custom Provider Templates stammen überwiegend aus der Community.
Nutzerinnen und Nutzer, die ein funktionierendes Template erstellt haben, können dieses einreichen.
Das UniFi‑Talk-Team von Ubiquiti prüft solche Einsendungen, testet sie auf Funktionalität und Qualität und implementiert sie gegebenenfalls offiziell in UniFi Talk.
Im Forum gibt es eine übersichtliche Sammlung aller bekannten Templates: UniFi Talk Repository
Diese Liste enthält sowohl bereits implementierte Templates als auch noch nicht integrierte Community‑Vorlagen.
Sie dient als zentrale Referenz, um zu sehen, welche Provider schon unterstützt werden, welche Templates eingereicht wurden und welche sich noch in Prüfung befinden.
Sonstiges
Forum
Aktuell besteht keine Möglichkeit, Q&A eigenständig zu ergänzen oder zu veröffentlichen.
Bei Ergänzungswünschen oder inhaltlichen Beiträgen einfach eine Antwort auf dieses Thread erstellen.
Das jeweilige Anliegen wird dort geprüft und entsprechend berücksichtigt.
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Aus Gründen der Spam‑Prävention prüfen wir automatisch, ob bestimmte Domains in einer globalen Spam‑Datenbank gelistet sind.
Wenn deine Provider Domain dort auftaucht, kann die Registrierung blockiert werden.
Networking
Es ist nicht nötig, sich darum zu kümmern. Doppeltes NAT (durch zwei hintereinander betriebene Router) ist so gut wie nie eine Fehlerquelle, auch wenn dazu viele Mythen durchs Internet geistern.
Bei tatsächlichem Bedarf lässt sich NAT in Unifi-Routern ausschalten, in diesem Fall müssen im vorgeschalteten Router alle Unifi-Netze über statische Routen bekannt gemacht werden. Ggf. Sind Firewall-Regeln anzupassen.
Da (unsachgemäße) Konfigurationsänderungen in diesem Bereich regelmäßig zu Fehlern bis hin zu Totalausfällen der Internetverbindung führen, raten wir dringend dazu, Doppel-NAT nicht als Problem zu betrachten!