Posts by Patrick089

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    Wenn die DSL Anschlüsse keine öffentliche IPv4 haben, dann kannst Du das Vohaben zu den Akten legen. Es ist dann keine Möglichkeit gegeben den Internetanschluss zu erreichen - auch nicht mit DynDNS. Mit DynDNS zeigt dann bestenfalls irgendein Hostname auf irgendeine nichts bringende IP.

    Einzige Möglichkeit wäre es von beiden Standorten eine ausgehende VPN zu einem öffentlich erreichbaren Knoten (VPS Server) aufzubauen und dort zu routen.

    Dem kann ich nur beipflichten.

    Doch, dann hatte ich dich richtig verstanden. Genau das sollte mit dem Travel Router eigentlich funktionieren. 😄

    Du kannst den Travel Router unterwegs z. B. an deinen ZTE, ein Hotel-WLAN oder per Handy-Tethering hängen und den Travel Router anschließend per Teleport mit deiner UniFi zu Hause verbinden.

    Die Geräte, die dann am WLAN/LAN des Travel Routers hängen, können über diesen Tunnel auf dein Heimnetz zugreifen. Du musst also nicht auf jedem Gerät einzeln Teleport aktivieren.

    Dein Test zu Hause war dafür wahrscheinlich einfach etwas ungünstig, weil du dich quasi aus deinem eigenen Netz wieder zurück in dein eigenes Netz verbinden wolltest.

    Ich würde vor Spanien auf jeden Fall noch schauen, ob der Travel Router auf dem aktuellen Firmwarestand ist und ob unter Teleport deine UniFi zu Hause als Host ausgewählt bzw. der Travel Router mit deiner Site verbunden ist.

    Bei Fremdkameras erkennt Protect die Bewegung nicht selbst. Die Reolink muss das Bewegungsereignis per ONVIF an Protect weitergeben.

    Da dein QNAP die Bewegungen ja erkennt, funktioniert die Erkennung in der Kamera grundsätzlich schon mal. Ich würde daher als Erstes in der Reolink schauen, ob ONVIF komplett aktiviert ist und die Events darüber auch ausgegeben werden.

    Danach würde ich in Protect schauen, ob bei der Kamera überhaupt Motion Events ankommen.

    Wenn dort Bewegungen auftauchen, aber du keine Benachrichtigung bekommst, würde ich als Nächstes im Alarm Manager schauen, ob für die Kamera „Motion“ als Auslöser und Push als Benachrichtigung eingerichtet ist.

    Wenn in Protect dagegen überhaupt keine Bewegung auftaucht, würde ich eher bei der ONVIF-Verbindung zwischen Reolink und Protect suchen.

    Eventuell auch mal die Firmware der Reolink aktualisieren und die Kamera danach aus Protect löschen und neu einbinden.

    Kurz gesagt würde ich schauen, wo es hängen bleibt:

    Reolink erkennt Bewegung > ONVIF > Protect bekommt Motion Event > Alarm Manager > Push aufs Handy o. per Mail.

    Der AI Port wäre dann nochmal ein anderes Thema. Für normale Bewegungsmeldungen über ONVIF brauchst du keinen AI Port. Der wird erst interessant, wenn du bei der Fremdkamera zusätzlich die AI-Erkennungen von Protect nutzen möchtest.

    Ich würde an deiner Stelle jetzt nicht anfangen, über SSH irgendwelche Zwischenversionen zusammenzusuchen.

    Wenn dir die UDM Pro nach dem Update auf 4.2.12 über die normale Update-Funktion 5.1.31 direkt anbietet, würde ich das Update auch genau darüber durchführen.

    Die Zeiten, in denen bei der UDM teilweise bestimmte Zwischenversionen notwendig waren, gab es definitiv. Wenn UniFi dir heute aber über die Console selbst den Sprung auf 5.1.31 anbietet, würde ich davon ausgehen, dass dieser Upgrade-Pfad auch vorgesehen ist.

    Wichtig wäre mir vorher nur: aktuelles System-Backup erstellen bzw. prüfen, ob das Cloud-Backup aktuell ist. Gerade bei so einem größeren Versionssprung würde ich das auf jeden Fall machen.

    Die Anwendungen wie Network oder Protect musst du meiner Meinung nach nicht erst manuell Version für Version mitziehen. UniFi OS bringt bei den Releases entsprechende gebündelte bzw. kompatible Anwendungsversionen mit. Wenn danach für Network oder Protect noch ein neueres Update angeboten wird, kannst du das anschließend installieren.

    Ich würde also:

    Backup prüfen/erstellen → UniFi OS über die Console auf 5.1.31 → Neustart und Funktion prüfen → anschließend angebotene Updates für Network/Protect usw. installieren.

    Auto-Update muss man deshalb ja trotzdem nicht einschalten. Habe ich bei wichtigen Installationen auch lieber aus. 😄

    Aber gerade bei Gateways würde ich inzwischen regelmäßig nach Updates schauen. Bei den letzten Releases waren auch immer wieder Security-Fixes dabei, weshalb ich eine UDM nicht über längere Zeit auf einer alten Version stehen lassen würde.

    Und nach dem Update würde ich ihr ruhig etwas Zeit geben. Gerade bei einem größeren Versionssprung können Datenbank-/Anwendungsupdates und der erste Start durchaus ein paar Minuten dauern. Nicht gleich nervös werden und den Stecker ziehen, wenn Network oder Protect nicht nach zwei Minuten wieder da sind. 😉

    Wenn du vom UniFi Travel Router sprichst, verstehe ich gerade nicht ganz, warum du WireGuard manuell einrichten möchtest.

    Ich nutze den Travel Router ebenfalls und musste dafür keine WireGuard-Konfiguration von Hand erstellen. Wenn du ihn einfach mit deinem UniFi-Netz zu Hause verbinden möchtest, sollte das über die UniFi-/Teleport-Anbindung funktionieren. Teleport basiert im Hintergrund sowieso auf WireGuard.

    Ich glaube daher, dein eigentliches Problem ist eher, dass dir dein Heimnetz bei der Auswahl gar nicht angezeigt wird.

    Ist dein Gateway zu Hause mit demselben UI-Account im Site Manager eingebunden und hast du dort Teleport aktiviert?

    Das würde ich zuerst prüfen. Wenn das Heimnetz dort korrekt zur Auswahl steht, solltest du eigentlich nicht anfangen müssen, irgendwelche Endpoint-Links in eine WireGuard-Konfiguration zu kopieren.

    Falls du allerdings gar nicht vom UniFi Travel Router sprichst, wäre interessant zu wissen, welchen Router du genau verwendest. 😉

    Ich würde tatsächlich den Travel Router nehmen.

    WiFiman + Teleport auf dem Notebook wäre natürlich günstiger und funktioniert ebenfalls. Aber mit dem Travel Router hast du meiner Meinung nach für deinen Anwendungsfall die einfachere Lösung.

    Der große Vorteil dabei: Auf seinem Notebook musst du dann gar nichts installieren oder konfigurieren. Keine Adminrechte, kein WireGuard-Client, kein WiFiman und dein Sohn muss sich auch nicht darum kümmern, irgendeinen VPN-Tunnel aufzubauen. Das übernimmt der Travel Router.

    Gerade wenn der „Client“ 500 km entfernt sitzt und mit IT möglichst wenig zu tun haben möchte, wäre mir das den Aufpreis ehrlich gesagt wert. 😄

    Außerdem bist du damit nicht auf das Notebook beschränkt. Wenn später noch ein anderes Gerät über den VPN-Tunnel auf dein Netz zugreifen soll, verbindest du es einfach ebenfalls mit dem Travel Router.

    WireGuard oder WiFiman + Teleport würde ich nehmen, wenn es möglichst günstig sein soll. Wenn es dagegen möglichst einfach und wartungsarm für den Sohn sein soll, würde ich den Travel Router nehmen.

    Ich würde als Erstes das Gateway tauschen. Das USG-Pro-4 ist mittlerweile einfach in die Jahre gekommen und bei deiner Umgebung mit rund 400 Chromebooks, weiteren Clients, mehreren VLANs und 35 APs würde ich da auch nicht mehr zu klein ansetzen.

    Ich würde mir an deiner Stelle eine UDM Pro Max anschauen.

    Damit kannst du gleichzeitig dein USG-Pro-4 und den Cloud Key ersetzen. Die Network Application läuft dann direkt auf der UDM und du brauchst keine zusätzliche VM oder Ähnliches. Protect kannst du bei Bedarf ebenfalls darauf laufen lassen. Da du sowieso gerne im UniFi-Umfeld bleiben möchtest, wäre das für mich wahrscheinlich die einfachste Lösung.

    Die Switches würde ich erst einmal so lassen, wie sie sind. Ich gehe davon aus, dass deine 16- und 24-Port-Switches auf die verschiedenen Gebäude bzw. Verteiler verteilt sind und diese über Glas miteinander verbunden sind.

    Solange die funktionieren, würde ich da nicht unnötig Geld ausgeben. Auch von der PoE-Leistung her sollten die für deine jetzigen nanoHD und auch für einen späteren Wechsel auf U6 Pro ausreichen.

    Wenn du sowieso ein Budget für Ersatzhardware beantragen möchtest, würde ich mir vielleicht ein bis zwei aktuelle Switches auf Lager legen. Je nachdem, wie viele Ports du an den jeweiligen Verteilern brauchst, würde ich mir beispielsweise den USW-Pro-Max-16-PoE bzw. USW-Pro-Max-24-PoE anschauen.

    Damit hast du auch 2,5 GbE für neuere APs und schnelle SFP+-Uplinks. Bei einer Neuanschaffung würde ich heute auf jeden Fall etwas mehr PoE-Reserve einplanen. Wenn du irgendwann Richtung U7 oder einer späteren Generation gehst, brauchen die APs teilweise deutlich mehr Leistung als deine jetzigen nanoHD.

    Die 35 nanoHD würde ich ebenfalls nicht alle auf einmal tauschen. Wenn die funktionieren, lass sie laufen und ersetze sie nach und nach.

    Ich würde hier wahrscheinlich auf den U6 Pro gehen. Der passt meiner Meinung nach ziemlich gut zu deiner vorhandenen Infrastruktur und ist mit 4x4 MIMO auf 5 GHz gerade bei vielen gleichzeitig verbundenen Clients immer noch ein sehr interessanter AP.

    Natürlich kannst du auch U7 Pro oder punktuell U7 Pro XG nehmen. Ich würde aber nicht einfach alle 35 APs gegen U7 tauschen, nur weil es die neuere Generation ist. Dann kommen schnell Themen wie 2,5 GbE, höheres PoE-Budget usw. dazu und aus dem AP-Tausch wird ein deutlich größeres Projekt. 😉

    Ich würde es daher ungefähr so angehen:

    1. USG-Pro-4 + Cloud Key → UDM Pro Max

    2. Switches erst einmal weiterlaufen lassen → als Ersatz ggf. USW-Pro-Max-16-PoE / 24-PoE bereithalten

    3. nanoHD nach und nach → U6 Pro bzw. dort U7, wo es wirklich Sinn ergibt

    Wenn bei euch 400 Chromebooks plus der ganze Rest aktuell vernünftig laufen, würde ich auf keinen Fall alles auf einmal rauswerfen. Nur weil die Hardware von 2019 ist, muss sie ja nicht schlecht sein. 😉

    Und die kurzen Aussetzer mit Telefonie, Mail usw. würde ich trotzdem noch separat untersuchen. Das Gateway würde ich aufgrund des Alters definitiv tauschen, aber ob das USG-Pro-4 wirklich die Ursache für diese Aussetzer ist, würde ich noch nicht unterschreiben – gerade weil normale Webseiten währenddessen offenbar weiterhin funktionieren.

    Mit einer entsprechend angepassten Funkkonfiguration bekommt man aus dem U6-LR durchaus noch etwas mehr bzw. vor allem stabilere nutzbare Abdeckung heraus. Wunder bei der Reichweite darf man aufgrund der in Deutschland geltenden Sendeleistungsgrenzen natürlich nicht erwarten.

    Wir hatten damals beim U6 eigentlich immer zur LR-Variante gegriffen, weil Verfügbarkeit und Preis-Leistung für uns einfach gepasst haben. Probleme hatten wir mit den U6-LR tatsächlich nie, weshalb sich das Modell bei uns über die Jahre ziemlich bewährt hat.

    Bei den beiden betroffenen Kunden habe ich dann ehrlich gesagt ohne groß darüber nachzudenken wieder zum U7-LR gegriffen. Im Nachhinein betrachtet ergibt das im direkten Vergleich zum U7 Pro natürlich nur bedingt Sinn.

    In den beiden konkreten Installationen ist 6 GHz allerdings auch nicht wirklich relevant. Die Kunden arbeiten fast ausschließlich im 5-GHz-Band, lediglich ein paar Geräte benötigen noch 2,4 GHz. Von daher fehlt uns 6 GHz dort zumindest in der Praxis nicht.

    Interessanterweise hat mich diese Woche zufällig einer der beiden Kunden angerufen, weil sein WLAN seit Kurzem wieder Probleme gemacht hat. Ich habe dort dann, ähnlich wie beim anderen Kunden, Fast Roaming deaktiviert und feste Kanäle eingestellt. Seitdem läuft das WLAN wieder sauber.

    Ich finde es trotzdem spannend, wie unterschiedlich sich die Generationen verhalten. Mit den U6-LR hatten wir über Jahre praktisch keinerlei Auffälligkeiten, während ich bei den U7-LR jetzt bei zwei voneinander unabhängigen Installationen nachträglich an der Konfiguration schrauben musste.

    Vielleicht war ich durch die guten Erfahrungen mit dem U6-LR auch einfach etwas zu optimistisch, dass sich das beim U7-LR 1:1 fortsetzt. 😄

    Hallo zusammen,

    ich wollte mal meine persönlichen Erfahrungen aus zwei Kundenprojekten mit dem U7-LR mit euch teilen. Vielleicht hat der eine oder andere ähnliche Erfahrungen gemacht oder noch eine technische Erklärung, warum sich die U7-LR bei uns teilweise so zickig verhalten haben.

    Vorweg: Wir haben über die letzten Jahre sehr viele U6-LR verbaut und damit eigentlich durchweg gute Erfahrungen gemacht. Gerade deshalb haben mich die folgenden beiden Projekte etwas überrascht.

    Kunde A

    Der Kunde hat eine komplett neue UniFi-Infrastruktur bekommen, bestehend aus einem Cloud Gateway Ultra, mehreren USW Lite 8 PoE, zwei U7-LR und einem U7 Outdoor.

    Aufgrund der baulichen Gegebenheiten und der Positionen der Netzwerkanschlüsse war mir hier eine möglichst gute Reichweite wichtig. Deshalb habe ich mich bewusst für die LR-Variante entschieden.

    Installation und Inbetriebnahme liefen zunächst völlig problemlos. Einige Wochen später kam dann allerdings der Anruf vom Kunden: Die mobilen Geräte verloren immer wieder die Verbindung zum Server bzw. hatten sporadische Verbindungsprobleme.

    Nach einer längeren Fehlersuche habe ich testweise das 2,4-GHz-Band für die betreffende SSID komplett deaktiviert und das WLAN ausschließlich auf 5 GHz laufen lassen.

    Seitdem: Ruhe.

    Fast Roaming ist bei diesem Kunden bis heute aktiviert. Weitere Dinge wie High Performance/Capacity Tuning oder IoT Optimization sind nicht gesetzt.

    Kunde B

    Fast das gleiche Spiel bei einem weiteren Kunden.

    Ebenfalls neue Infrastruktur mit Cloud Gateway Ultra, mehreren USW Lite 8 PoE, zwei U7-LR und zwei U7 Outdoor Pro.

    Installation und Inbetriebnahme: alles bestens.

    Eine Woche später klingelt das Telefon: Wieder Probleme mit den mobilen Geräten.

    Hier war die Geschichte allerdings deutlich hartnäckiger. Insgesamt waren ungefähr fünf Vor-Ort-Einsätze notwendig, bis das WLAN wirklich stabil lief.

    Am Ende sind wir bei folgender Konfiguration gelandet:

    • WLAN ausschließlich auf 5 GHz
    • Fast Roaming deaktiviert
    • bei den U7-LR Transmit Power auf Low
    • Kanäle manuell festgelegt

    Seitdem läuft auch diese Installation stabil.

    Warum schreibe ich das Ganze?

    Weil ich diesen Aufwand von den U6-LR schlicht nicht gewohnt bin.

    Wir haben die U6-LR über Jahre in den unterschiedlichsten Umgebungen eingesetzt – auch dort, wo WLAN durchaus kritisch für den laufenden Betrieb ist. Teilweise in dicht bebauten Gebieten mit unzähligen benachbarten WLANs.

    Natürlich haben wir auch dort Kanäle, Sendeleistungen usw. angepasst, wenn es notwendig war. Aber grundsätzlich liefen die Geräte nach der Installation meistens einfach. UniFi auf Auto, etwas Feintuning und fertig.

    Bei den beiden Projekten mit den U7-LR war das eine ganz andere Geschichte.

    Nach längerer Recherche bin ich dann auch auf diverse Berichte über Probleme mit der U7-Generation bzw. insbesondere bestimmten Konstellationen mit 2,4 GHz und verschiedenen Clients gestoßen. Vieles davon soll mittlerweile durch Firmware-Updates verbessert worden sein.

    Trotzdem haben wir für uns erst einmal entschieden: Bei normalen Kundeninstallationen lassen wir künftig die Finger vom U7-LR. Wenn U7, dann greifen wir lieber zu den anderen Varianten der Serie und planen die AP-Dichte entsprechend.

    Mich würde interessieren:

    Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit dem U7-LR gemacht?

    Vor allem würde mich interessieren, ob jemand den direkten Vergleich U6-LR → U7-LR aus mehreren Installationen kennt und sagen kann: „Ja, die U7-LR brauchen einfach mehr Feintuning“ – oder ob wir bei diesen beiden Projekten einfach zweimal Pech mit der jeweiligen Umgebung bzw. Client-Kombination hatten. :-)

    Grundsätzlich kommt das natürlich immer auf die eigenen Bedürfnisse an.

    Wenn ich aber sowieso gerade Renovierungsarbeiten durchführen würde, würde ich wahrscheinlich auch schauen, dass ich zumindest in jedes Zimmer ein Netzwerkkabel bekomme. Wie oft hat man schon die Gelegenheit, ohne riesigen zusätzlichen Aufwand Kabel zu verlegen? Wenn es nach meiner Frau geht, bräuchten wir das allerdings alles überhaupt nicht. :-D

    Wir wohnen aktuell in einer Wohnung und bei uns geht tatsächlich nur eine Leitung vom Flur, wo das Internet ankommt, in mein Büro zur Netzwerkverteilung. Eine weitere Leitung geht ins Wohnzimmer, wo Fernseher, Sonos, Apple TV etc. per LAN angeschlossen sind. Den ganzen Rest machen wir über WLAN, was mit UniFi bei uns auch wirklich problemlos funktioniert.

    Deshalb würde ich persönlich auch nicht auf Teufel komm raus zwei Leitungen in jedes Zimmer ziehen. Wenn du sowieso renovierst, würde ich die Räume mit mindestens einer Leitung versorgen und eventuell lieber noch einen sinnvollen, zentralen Netzwerkanschluss im OG für einen Access Point vorsehen.

    Selbst wenn Kinder da sind oder irgendwann dazukommen, lässt sich deren Bedarf in der Regel problemlos über ein vernünftig aufgebautes WLAN abdecken.

    Patrick089 sagt Nein. Ich hab ihn zitiert.

    In meinen Augen sind die Windows-Firewall und der Windows Defender alleine nicht ausreichend. Zumindest habe ich damit selbst schon andere Erfahrungen gemacht.

    Selbst bei meiner Mutter und meinem Vater, die mit ihren Rechnern eigentlich nur normale Office-Arbeiten erledigen, hatte ich schon den Fall, dass sie sich etwas eingefangen haben. Keines der Microsoft-Produkte hat dabei angeschlagen – weder direkt noch bei einem anschließenden Scan. Ein Drittanbieter-Virenschutz hat die entsprechenden Dateien dagegen beim Scan erkannt.

    Das gleiche Spiel hatte ich auch schon bei einem Kunden.

    Deswegen finde ich die Aussage von Networker

    Quote

    „Ich betreue seit Jahren viele hundert Rechner bei verschiedenen Kunden, nirgendwo läuft ein Drittanbieter-Antivirus und nirgendwo gab es jemals ein Problem durch Schadsoftware.“

    gerade in einem professionellen IT-Umfeld schon etwas gewagt.

    Das soll überhaupt kein persönlicher Angriff auf Networker sein. Jeder soll und darf seine Systeme so betreiben, wie er es für richtig hält. Aber die Aussage geht einfach gegen das, was ich in den letzten zehn Jahren in der IT gelernt und auch selbst erlebt habe. Inzwischen habe ich meine eigene Firma und betreue ebenfalls viele Kunden, unter anderem im Bereich IT-Security.

    maxim.webster: Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, würde ich dir als Privatanwender beispielsweise Bitdefender empfehlen. Zusätzlich würde ich dein UniFi-Gateway vernünftig konfigurieren und dort Firewall und IDS/IPS entsprechend nutzen bzw. einstellen.

    Eine 100%ige Sicherheit gibt es sowieso nicht. Man kann technisch sehr viel absichern, am Ende sitzt aber immer noch ein Mensch vor dem Rechner – und der bleibt nun mal ein entscheidender Faktor.

    Ich hoffe aber auch, dass du dein eigentlichen Problem beheben kannst, da wir ja nun etwas weiter vom eigentlichen Thema abgekommen sind :-).

    Klar, der Windows Defender ist heute definitiv besser als sein Ruf aber in meinen Augen auch für den normalen Privatanwender dennoch nicht ausreichend.

    Ich hatte schon mehrfach Situationen, bei denen der Defender überhaupt nicht oder erst sehr spät reagiert hat, während eine professionelle Lösung deutlich früher angeschlagen bzw. das Verhalten blockiert hat.

    Deshalb verlasse ich mich ungern ausschließlich auf den normalen Windows Defender. Lösungen wie Bitdefender bieten einfach noch weitere Schutzmechanismen.

    Das heißt nicht, dass der Defender grundsätzlich sehr schlecht ist (auch wenn ich es vielleicht so dargestellt habe). Aber zwischen dem Defender, der bei einem normalen Windows dabei ist, und einer z.B. BitDefender Lösung sehe ich in der Praxis schon einen Unterschied. Versteh mich bitte nicht falsch, ich bin kein BitDefender "fanboy". Aber die letztem 10 Jahre bin ich damit sehr gut gefahren während wir im Familienkreis ein Problem nachdem anderen hatten- und das mit dem Windows Defender.

    Microsoft Defender for Endpoint im Business-/M365-Umfeld ist dann nochmal eine andere Geschichte und damit würde ich den normalen Windows Defender auch nicht unbedingt vergleichen.

    Edit: Das sind einfach meine Erfahrungen. Es soll/darf natürlich jeder so machen wie er möchte :-).

    Kann ich bei mir bisher tatsächlich nicht bestätigen.

    Ich habe mehrere Installationen mit UDM Pro und UCGs auf 10.5.67 laufen und bisher weder selbst solche Auffälligkeiten festgestellt, noch hat sich einer meiner Kunden wegen Problemen gemeldet.

    Gerade im 2,4-GHz-Bereich hängen bei einigen Kunden auch diverse IoT-Geräte, die normalerweise recht schnell auffallen würden, wenn es dort regelmäßig Probleme gibt.

    Ich werde die nächsten Tage aber mal gezielt ein Auge darauf haben und in die Logs schauen. Vielleicht tritt das Problem ja auch nur in Verbindung mit bestimmten APs bzw. Firmware-Versionen auf.

    Welche APs und welche Firmware hast du bei den betroffenen Installationen im Einsatz?

    Hallo UniAksi,

    leider habe ich erst jetzt deine Frage gelesen.
    Du kannst den Reader flex ua-g3-flex-b an einen Unifi Switch hängen. Er muss nicht direkt an den Hub angeschlossen werden.

    Darf ich dir in diesem Zug auch kurz eine Frage stellen, da ich leider im Netz dazu nichts finden kann?!
    Kann der Reader flex ua-g3-flex-b auch nur durch einen festgelegten PIN einer Person zutritt verschaffen? Oder funktioniert dies nur in Kommbination mit Touch Pass?

    Danke dir :-).

    Hallo ihr lieben,

    ich möchte dem erledigten Thema noch eine Frage hinzufügen, bevor ich nun einen neuen Threat erstelle.

    Meine Frage stelle ich aus der gewerblichen Perspektive. Weshalb nun ein direkter Umstieg von U6 auf U7 ohne konkrete Gründe wenig Sinn macht, ist klar :-).

    Aber, kann man für Neuanschaffungen auf den U7 Pro Max zurückgreifen (wo zuvor U6 LR verkauft wurden)?

    Mir geht es darum, ich betreue gerade ein Projekt in dem ich mehrere Hotels mit einem neuen Unifi WLAN ausstatte.

    Für mich war eigentlich klar die U6 LR zu verwenden. Nun denke ich mir aber, weshalb nicht gleich die neue Technologie anbieten, wenn sie schon am Markt ist. In zwei Jahren beißt man sich dann ins Bein weil man es nicht gemacht hat.

    Ich würde dem Kunden einen U7 Pro Max anbieten, da der U7 Pro Max eine bessere Range hat wie der U7 Pro. Oder wird demnächst noch ein U7 LR Releaset? habe dazu im Netz nichts gefunden.

    Vorab Danke für eure Gedankengänge :-).