Dream Router hinter Fritzbox als DHCP?

Es gibt 18 Antworten in diesem Thema, welches 3.192 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von LotharF.

  • Moin,

    bislang habe ich meine Fritzbox im Bridge Mode an nem Vodafone Kabelanschluss, einen Dream Router, nen kleinen Switch und zwei Unifi APs.

    Bis auf Vodafone läuft auch alles. Wir wechseln daher auch bald wieder auf DSL.

    An dem neuen Anschluss werden wir auch wieder eine Fritzbox bekommen.

    Da hich jetzt das ganze DHCP über den Dream Router habe, stellt sich mir die Frage, wie kann ich den so an eine neue Fritzbox anschließen, dass alles so bleibt wie es nun ist?

    Die neue Box kann nicht als Bridge eingestellt werden.

    Kann ich da die Fritzbox z.B. auf dessen IP Kreis lassen und den Dream Router nur an einen Netzwerkausgamg anschließen um das Internet über den Dream Router, den Switch und die APs mit meinem bisherigen IP Kreis laufen zu lassen?

  • Hallo LotharF,

    erstmal herzlich Willkommen im Forum.

    Du kannst deinen Dream Router einfach an der Fritz Box anschließen, solange du mit doppelten NAT leben kannst. (Habe meine UXG Pro auch direkt an der Fritz Box angeschlossen und mich stört das doppelte NAT bis jetzt nicht)
    Wichtig ist das der Adressbereich der Fritz Box nicht der gleiche ist wie bei dem Dream Router.

  • Ja, einer den Wan Port des UDR auf DHCP stellen. Dieser bekommt eine Ip von der Fritzbox. Das Netzwerk hinter dem UDR bleibt unverändert.

    Wenn der Zugriff aus dem Netzwerk auf die Fritzbox möglich sein soll, kann unter Routing eine Route zum Ip adressenbereich der Fritztbox erstellt werden.

  • Wenn der Zugriff aus dem Netzwerk auf die Fritzbox möglich sein soll, kann unter Routing eine Route zum Ip adressenbereich der Fritztbox erstellt werden.

    Um von dem Netzwerk der UDR auf die Fritz Box zuzugreifen, braucht man keinen Eintrag im Routing erstellen.

  • Das ist erstmal Super und hilft mir meine Hardware zu behalten :smiling_face:

    Nur damit ich das dann auch richtig einrichte / anschließe. Wenn ich nun ne neue FritzBox hängen hab, dann lasse ich die auf dem IP Kreis 192.168.178.x, DHCP kann da dann aus?

    Von der FritzBox verbinde ich dann einen der Netzwerkausgänge mit dem WAN vom Dream Router.

    Am Dream Router habe ich (wenn ich den resette und neu starte) ein Menü "Other Setup Options". Da habe ich 4 EInträge die man einstellen kann.

    "Set Up a Static IP Address", "Set Up a PPPoE connection", "DHCP Settings" und "Set Up the Console Offline".

    Vielleicht könnt ihr mich da noch ein wenig "durchschleusen"? Die Anleitung vom Dream Router ist ja etwas "flach" und ich kenne mich mit dem Teil noch nicht so aus.

    Hab den erst 3 Wochen und nächste Woche kommt die Umstellung weg von Vodafone auf DLS ...

  • Du hast 2 Optionen wenn Du den UDR WAN mit einem LAN der Fritzbox verbindest:


    1. UDR WAN steht auf DHCP - dann MUSS der DHCP der Fritzbox unbedingt anbleiben (sollte DHCP Settings?!? sein)

    2. Du willst den DHCP der Fritzbox deaktivieren, warum auch immer - dann MUSST Du den WAN der UDR auf static IP setzen und mindestens die IP, Subnetmaske, Gateway passend zur Fritzbox konfigurieren (Setup a static IP Address)


    Ich würde Dir empfehlen den DHCP der Fritzbox an zu lassen und bei Bedarf dann dort ein feste IP für die Zuweisung an die UDR einzustellen. Den WAN der UDR dann auf dynamisch (DHCP) stellen ... da kannst Du an der Stelle nicht viel falsch machen ... auch wenn Du mal die Fritzbox austauschen musst.


    PPPOE wäre mit Zugangsdaten über ein DSL Modem am WAN Port.

    Set Up Offline - klingt nach einrichten der network App ohne Interneteinrichtung - vermutlich nicht zielführend

  • und das der Dream Router in der Fritzbox als Exposed-Host eingetragen ist.

    Wofür der Exposed Host? Ich kann nirgends sehen, dass ein Zugriff von ausserhalb erfolgen soll. Wenn das nicht notwendig ist, dann sollte man auch keinen Exposed Host erstellen.



    Man könnte auch beim Wechsel auf DSL wieder ein Modem (statt Fritzbox) davor klemmen und dann die Zugangsdaten in den Dream Router packen und die Einwahl per PPPoE erledigen lassen. Das wäre meine Vorgehensweise, da ich schon ab und an aus dem Internet nach Hause telefoniere.

  • Wofür der Exposed Host? Ich kann nirgends sehen, dass ein Zugriff von ausserhalb erfolgen soll. Wenn das nicht notwendig ist, dann sollte man auch keinen Exposed Host erstellen.

    Dann kannst du ja den Dream-Router auch gleich wegschmeißen :face_with_tongue:

  • Was hat denn wegschmeissen mit Exposed Host zu tun? Prinzipiell sollte man einfach keine Features aktivieren, die man nicht benötigt. Oder hast Du in deinem Netzwerk einfach mal alle Ports irgendwohin in dein Netzwerk weitergeleitet? Kann man ja machen ...

  • Was hat denn wegschmeissen mit Exposed Host zu tun?

    Klar - zwei FW hintereinander - sicher, ist sicher :face_with_tongue:


    An sonst - Du selbst plädierst dafür, "beim Wechsel auf DSL wieder ein Modem (statt Fritzbox) davor (zu) klemmen", mit dem Exposed-Host-Modus kommt man der Sache jedoch schon ziemlich nahe, daher überleg Dir bitte, was Du eigentlich empfiehlst.

    Oder hast Du in deinem Netzwerk einfach mal alle Ports irgendwohin in dein Netzwerk weitergeleitet? Kann man ja machen ...

    Alle ca. 65.000 ? Da tippt und klickt man sich ja die Finger wund. Aber ja - 796 St. im Block schon :smiling_face: Aber ich verwende auch durchaus professionellere Technik, als ausgerechnet eine Fritzbox oder einen Traum-Router :winking_face:

  • An sonst - Du selbst plädierst dafür, "beim Wechsel auf DSL wieder ein Modem (statt Fritzbox) davor (zu) klemmen", mit dem Exposed-Host-Modus kommt man der Sache jedoch schon ziemlich nahe, daher überleg Dir bitte, was Du eigentlich empfiehlst.:winking_face:

    Steht zum einen da, dass ICH es so machen würde, weil ICH von Außen Zugriff benötige. Und weiterhin einfach nochmal so als Info für den TE, dass er zwar vielleicht die FB nicht in den Bridgemode bekommt, wie scheinbar beim bisherigen Zugang, er falls er das möchte aber ein DSL Modem nehmen könnte.

  • Eieiei, also ich habe jetzt den UDR an dem LAN Anschluss der Fritzbox zum laufen bekommen.

    Die Fritzbox hat dabei ihren IP Kreis (192.168.177.x), WLAN ist hieran deaktiviert

    und ich habe den von mir vorher genutzten IP Kreis (192.168.1.x) über den UDR behalten.

    Alle Geräte laufen und ich komme so auch ins internet.

    Das mit dem Exposed Host Mode schaltet ja alles und jeden Port zum UDR ungefiltert durch.

    Alles einfach so durchlassen wollte ich eigentlich nicht ...

    Was ich aber gerne machen würde, wäre über die Fritz APP den VPN Tunnel nutzen um darüber dann auf meinen ioBroker, der am UDR hängt, zugreifen zu können.

    Da müsste doch eine Portfreigabe auf der Frotzbox genügen -oder?

    Muss dann nut nich herausfinden welchen Port ich freigebenn muss ....

  • Da müsste doch eine Portfreigabe auf der Frotzbox genügen -oder?

    Niente :frowning_face: Dazu müsste das VPN auf dem UDR enden, denn alles vor dessen WAN-Anschluß ist für diesen Ausland, ähm Internet - einschließlich der Fritzbox und deren Transfernetz. Ein VPN aufzubauen mit dem UDR ginge jedoch nur von innen, da stört das doppelte Lottchen nicht.

  • Damit habe ich mich noch nicht beschäftigt :face_with_rolling_eyes:

    Da muss ich mich dann erstmal einlesen, wie man vernünftig eine VPN Verbindung die auch sicher ist, aufbaut.

    In der Regel reicht exposed Host und dann den VPN auf der UDR einrichten (am besten Wireguard). Als Dyndns kannst du den der Fritte nutzen.

  • Damit habe ich mich noch nicht beschäftigt :face_with_rolling_eyes:

    Da muss ich mich dann erstmal einlesen, wie man vernünftig eine VPN Verbindung die auch sicher ist, aufbaut.

    … dazu gibt es hier in einem anderen Faden schon eine Anleitung bzw. Zusammenfassung, betrifft dort zwar die UDMpro, sollte vom Handling keinen Unterschied machen.


    VG